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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Objekt: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Monografie

Persistenter Identifier:
philippson_heinrich_der_loewe_1918
Titel:
Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.
Erscheinungsort:
Leipzig
Herausgeber:
Oskar Leiner
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
bayern
Erscheinungsjahr:
1918
DDC-Sachgruppe:
900
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Volltext

Kräftiger Widerstand Alexanders. 333 
dieser, die standhafte Stadt um jeden Preis zu erobern, und bedrängte 
sie stark. 
Bis jetzt war dem Kaiser alles nach Wunsch gegangen. Nirgends schienen 
die Aufrührer ihm widerstehen zu können. Nach Ankonas Überwindung 
konnte bis Rom dem Kaiser kein ernstliches Hindernis in den Weg treten. 
Aber während Friedrich sich an so angenehmen Aussichten erfreute, erhoben 
sich plötzlich von allen Seiten ungeahnte Gefahren gegen ihn und alle seine 
Pläne. 
Alexander III. war nicht der Mann, sich von dem immer näher rückenden 
Unheil schrecken zu lassen. Auf das kräftigste trat er mit allen ihm zu Gebote 
stehenden Mitteln gegen den Kaiser auf. Zuerst schleuderte er nochmals den 
Bannfluch auf Friedrich und Paschal und entband alle deren Untertanen 
von den ihnen geschworenen Eiden; dann knüpfte er mit den Lombarden und 
mit dem Griechenkaiser engere Verbindung an. Manuel bot dem Papste, 
wenn er die römische Kaiserkrone dem unwürdigen Staufer nehmen und 
ihm aufsetzen würde, augenblicklich die Gewährung einer starken Hilfsmacht 
und große Geldzahlungen, und dazu stellte er ihm die Vereinigung der 
griechischen mit der lateinischen Kirche in Aussicht. Freilich war Alexander 
zu vorsichtig, um sogleich vollständig auf das Anerbieten des listigen, un- 
beständigen Griechen einzugehen, auch scheute er vor einem Schritte zurück, 
der jede Versöhnung nicht nur mit Friedrich, sondern auch mit der ganzen 
deutschen Nation für immer verhinderte: aber er machte Manuel Hoffnung 
auf die Erfüllung seiner Wünsche und veranlaßte ihn zur Geldhilfe für die 
Lombarden. 
Als nämlich der Papst sich so zum Widerstande gegen den Kaiser rüstete, 
wurde dieser durch einen Aufstand in seinem Rücken in noch größere Gefahr 
gesetzt. Während der Anwesenheit Friedrichs in Toskana war die Unter- 
drückung der italischen Städte noch fortgesetzt worden. Bologna mußte zur 
Strafe dafür, daß es den gewalttätigen kaiserlichen Statthalter ermordet 
hatte, 6000 luchesische Pfunde Strafe bezahlen. Der Graf von Diez forderte, 
um die unruhigen Städte zu fesseln, 100 Geiseln, dann, als dadurch der Un- 
wille noch stieg, noch einmal so viele, die er nach Pavia ins Gefängnis führte. 
Außerdem verlangte er weitere 500 mailändische Pfund Geldes. Da aber 
brach der Unwille der gequälten Lombarden aus. Vom Paypste aufgewiegelt 
und ermutigt, durch den Komnenen mit Geld reichlich unterstützt, gingen sie 
von dem passiven Zorne zu aktivem Vordringen über. Im Kloster Puntido 
zwischen Bergamo und Mailand traten die mächtigsten Städte der Lombardei, 
unter ihnen das früher stets kaiserliche Cremona, zusammen und erneuerten 
den schon vor zwei und einem halben Jahre geschlossenen Bund. Sie ver- 
sprachen sich gegenseitig durch einen Schwur: sobald ihnen der Kaiser oder 
seine Statthalter oder irgend jemand in seinem Namen ein Unrecht zufüge, 
solle jede Bundesstadt der anderen zu Hilfe kommen, alles dies aber un- 
beschadet der dem Kaiser schuldigen Treue.
	        

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