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Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

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Bibliographic data

Metadata: Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1900
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1900.
Shelfmark:
rgbl_1900
Volume count:
34
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr 13.
Volume count:
13
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 2663.) Gesetz, betreffend die Feststellung des Haushalts-Etats für die Schutzgebiete auf das Rechnungsjahr 1900.
Volume count:
2663
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Bismarck Die gesammelten Werke.
  • Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

Full text

484 Bismarck glaubt nicht an den Ernst der Forderungen Napoleons. 
bringt, haben wir entweder als einen Beweis hoher Loualität und aufrichtiger persönlicher 
Sumpathie oder als den Ausdruck des Bedürfnisses nach Erhaltung des Friedens anzusehen. 
Es liegt ein Widerspruch zwischen der Ratur der Sorderungen und dem Geitpunkt, in welchem 
sie vorgebracht werden, da eine sehr einfache Berechnung ein Zurückhalten und eine Auf- 
stellung derselben in einem Ipäteren, entscheidenderen Momente m empfeblen schien. Das 
Vertrauen in die Absichten des Kaisers, mit welchem wir dieser Sventualität entgegenfahn, 
muß durch die jetzigen Andert besonders den unbestimmten Charatter derselben, notb- 
wendig Abbruch erleiden." Gehben Srankreichs Sorderungen so weit, daß der Kaiser, welcher 
die Bedeutung der nationalen Sdee in Deutschland nicht unterschätzt, voraussehen 
konnte und mußte, daß wir sie auf friedlichem Wege nicht erfüllen könnten, so würden wir 
daraus noch schließen können, daß die gemachte Andeutung nur als eine Mahnung zum 
Grieden aufzufassen sei. In diesem auf den Congreß deutenden Salle sowohl als auch, wenn 
sie gemäßigter, aber immerbin für uns unannehmbar wären, ist es für uns dennoch indiirt, 
uns der Verhandlung nicht von vornberein zu versagen, sondern sie nach Ew. lpp.) 
Vorschlag langsam jzu führen. Sleichzeitig hat Sleine] Mlajestät) befohlen, diejenigen mit 
Oestreich nicht abreißen zu lassen, und theile ich Ew. lpp.] Ansicht, daß beide durch Ent- 
wicklung unfrer vollen Kriegsmacht nur gefördert werden können. 
Es wird schwer sein, mit einiger Sicherbeit zu ergründen, worin die österreichischen 
Anerbietungen bestehen mögen, durch welche sich der Kaiser Aapoleon zu so weitgehenden 
Kompensationen unsererseits berechtigt erachten könnte.“ Wenn die erstern nicht nur auf der 
Seite Italiens, sondern etwa auch auf demselben Gebiete liegen sollten, das der Kaiser uns 
gegenüber bezeichnet, so wird er doch nicht umbin können, sich zu fragen, ob felbst bei einem 
für Ofterreich günstigen Ausgang des Krieges letzteres, welches schließlich doch auch mit dem 
nationalen Saktor in Deutschland abzurechnen haben wird, imstande sein wird, sie zu ver- 
wirklichen. Bon Wien aus sucht man uns auf Umwegen glauben zu machen, daß man 
unter Frankreichs Vermittlung mit Stalien über Venetien unterhandelt. Aus diesem Ver- 
suche schließe ich, daß man den Text des Vertrages nicht kennt, durch den Stalien sich ver- 
pflichtet hat, Oestreich anzugreifen, sobald wir es tun, und der einstweilen bis zum 8. Julu 
verbindlich ist.“ 
H. Oncken, Die Abeinpolitik Kaoiser Aapoleons III. von 1863 bis 1870, I, 160 ff. 
330. Drivatschrelben an den Botschafter in Paris Grafen von der Goltz. 
IAblschrift.] 
Secret. Berlin, den 6. Mai 1866. 
Ich füge meiner heutigen? Depesche einige Seilen privatim binzu. Je länger ich den 
Inbalt Shrer geheimen Berichte vom 1. und 2. erwäge, um so weniger kann ich mich der Über- 
zeugung bingeben, daß es dem Kaiser Napoleon Ernst damit sein sollte, von uns, und zwar 
jetzt, die Rbeingrenze zu verlangen. Seine Maoajestät der König legt das Hauptgewicht unter 
Der Satz eigenbändiger Einschub von Vismarck. 
* Die zwel letzten Sätze eigenhändig von Biemarck. 4 4 
* Catsächlich erfolgten folche öterreichischen Anerbietungen an Frankreich erst seit dem 3. Mai. Val. 
Ar. VBie beiden letzten Sätze eigenhändig von Bismartk. 
igenhändige Bejeichnung Bismarcks auf der Abschrift. 
*§2 l Ler Erlaß ist vom 5. tansenn:
	        

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