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Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1903
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1903.
Shelfmark:
rgbl_1903
Volume count:
37
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1903
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr 43.
Volume count:
43
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 2997.) Bekanntmachung, betreffend die Beschäftigung von Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeitern in Ziegeleien.
Volume count:
2997
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Full text

148 
der Orden, der schon vierzehn Jahre lang des Bischofs Würde so 
schnöde verachtet und sein Greisenalter mit Gram erfüllt hatte, ihm 
nun wegen frommen Eifers gerühmt wurde, während er, der Bischof, 
vor dem Papst und aller Welt geschmäht und verläumdet dastand! 
Wäre in ihm noch die Kraft der Jugend gewesen, er hätte den 
Schmerz vielleicht noch einmal überwunden, um selbst nach Italien 
zum Papste zu reisen und vor ihm sein gutes Recht zu vertheidigen. 
Aber er war ein Greis; seine Lebenskraft brach unter der Last des 
Kummers zusammen. Sollte er noch für die kurzen Tage, die ihm 
blieben, den Hirtenstab, den Innocenz III. und Honorius III. ihm 
anvertraut, den ihm der Orden zu entwinden getrachtet, den ohne 
Recht und Urtheil Wilhelm und Innocenz ihm abgesprochen, hin- 
geben, — Alles damit verleugnen, was er bisher gewesen und be- 
hauptet. Alles gut heißen, was der Orden an Preußen, an der 
Kirche, an ihm gethan? Das wollte, das konnte er nicht. Kein Ver- 
theidigungsmittel war ihm geblieben, als diese Weigerung; auf ihr 
beharrte er bis in den Tod. 
Festbestimmt, wenn auch dürftig, sind die Nachrichten, welche die 
Geschichte von dem Wirken und Leiden Christians, des Bischofs von 
Preußen, aufbewahrt hat. — Urkunden, gleich werthlos geachteten 
Denksteinen aus einer vergessenen Zeit in dierundmauern der Ordens- 
geschichte verbaut, klar zeugend, ob auch noch so arg bestritten, für die 
— 
einer Sendung des Legaten nach Preußen weiß, ferner, daß er sich die Limitation der 
Dicesen nicht in Italien, sondern in Preußen festgesetzt denkt, so versehen wir uns 
von ihm weniges Guten. Aber welche Verwirrung finden wir! Hermann von Saltza 
soll 1213 dem Papst Innocenz IV. die Noth Preußens geklagt haben, und er war 
schon 1239 gestorben. Wilhelm soll später Papst Alexander IV. geworden sein und 
voch ist er schon 1251 gestorben! Dusburg redet hier offenbar von dem päpstlichen 
Gesandten Jakob von Lüttich ((päter Urban IV.), der 1248 und 1219 wirk. 
lich den Frieden mit Swantopolk und den Preußen vermittelte. Nach solcher Ein- 
leitung fährt nun Dusburg sort, aber wir werden gut thun, unsd für jene Zeit an 
bessere Quellen zu halten.
	        

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