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Meyers Fach-Lexika; Lexikon der deutschen Geschichte.

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Bibliographic data

fullscreen: Meyers Fach-Lexika; Lexikon der deutschen Geschichte.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1906
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1906.
Volume count:
40
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr 41.
Volume count:
41
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 3271.) Bekanntmachung, betreffend den Beitritt der Schweiz zu dem zwischen dem Deutschen Reiche und mehreren anderen Staaten geschlossenen Vertrage vom 5. März 1902 über die Behandlung des Zuckers.
Volume count:
3271
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Full text

406 
Sparr, Otto Christophvon, brau- 
deuburg. Feldmarschall, geboren um 1605 
zu Lichterfelde bei Eberswalde, diente im 
Dreißigjährigen Krieg unter Wallenstein 
und trat 1649 in die Dienste des Großen 
Kurfürsten von Brandenburg, der ihn 
zum Gouverneur von Kolberg ernannte. 
S. entschied durch seinen Angriff auf die 
polnische Reiterei bei Warschan (30. Juli 
1656) den Sieg und wurde zum Feldmar- 
schall ernannt. Er befehligte dann das 
brandenburgische Hilfskorps im Türken- 
krieg, nahm an der Schlacht bei St 
Gotthardt teil und starb 9. Mai 1668 
zu Berlin. Er hat sich durch die Organi- 
sation der ersten brandenburgischen Armee 
große Verdienste erworben. Vgl. v. Mör- 
ner, Märkische Kriegsobersten des 17. 
Jahrhunderts (1861). 
Speichern (Spicheren), Dorf im 
deutschen Bezirk Lothringen, Kreis For- 
bach, berühmt durch den Sieg der Preußen 
über die Franzosen 6. Aug. 1870. Nach 
dem Gefecht bei Saarbrücken hatte das 2. 
französische Korps (Frossard) sich auf die 
Höhen von Saarbrücken zwischen St. Ar- 
nual und Forbach zurückgezogen und die 
von Natur feste Stellung durch Schützen- 
gräben und Batterieeinschnitte verstärkt. 
Die 14. Division (von der ersten deutschen 
Armee) unter General v. Kameke begann 
6. Aug. 11½ Uhr den Angriff au die 
dem Anschein nach abziehenden Franzosen. 
Erst allmählich trafen Teile des 3. Korps 
(von der zweiten Armee) und die 13. Di- 
vision ein. Schon vorher unternahm Ka- 
meke den Angriff auf die Speicherer 
Höhen und ließ auch wirklich den Roten 
Berg erstürmen, doch erst nach energischem 
Widerstand der Franzosen konnte man 
in die nahen Wälder eindringen. Mitt- 
lerweilehatte General v. Goeben den Ober- 
befehl übernommen. Noch immerhieltsich 
der Feind auf den Höhen, bis nach Ein- 
bruch der Dunkelheit die 5. Division den 
Forbacher Berg in der linken Flanke der 
Franzosen eroberte und deren Rückzug 
veranlaßte. Die Franzosen, die in guter 
Ordnungnach Saargemünd abzogen, hat- 
ten 2000 Mann an Toten und Verwun- 
deten und 2100 Gefangene verloren; der 
preußische Verlust betrug 4850 Mann. 
Sparr — Stadtlohn. 
Speler (Speyer), 1) ehemals reichs- 
unmittelbares Bistum im oberrhein. 
Kreis, dessen Sprengel auf beiden Seiten 
des Rbeins lag und zur Erzdiözese Mainz 
gehörte. Das Gebiet des Bistums wurde 
von der Kurpfalz, dem Herzogtum Würt- 
temberg, der Grafschaft Hanau und den 
Fürstentümern Zweibrücken und Veldenz 
begrenzt und betrug fastein Viertelder heu- 
tigen bayrischen Pfalz. Das Bistum wurde 
im 7. Jahrh. gestiftet und 1803 säkulari- 
siert. Schon vorher hatte es die linksrhei- 
nischen Besitzungen an Krankreich abtreten 
müssen, die später an Bayern fielen; der 
Rest wurde 1803 Baden überwiesen. 1817 
wurde das Bistum wiederhergestellt und 
der Erzdibzese Bamberg unterstellt. Sein 
Sprengel umfaßtdie bayrische Rheinpfalz. 
2) Hauptstadt des bayr. Regierungs- 
bezirks Pfalz, ehemals freie Reichsstadt, ist 
berühmt durch die Reichstage von 1526 
und 1529, von denen der erste die Aus- 
führung des Wormser Edikts vertagte, der 
zweite die Einigung der Evangelischen zu 
einer Protestationsschrift (daher Prote- 
stantenc) veranlaßte. 
Spolienrecht, ehedem das von den 
deutschen Königen bis auf Friedrich II. 
in Anspruch genommene Recht, den Nach- 
laß der deutschen Bischöfe einzuziehen. 
Stadion, Johann Philipp Karl 
Joseph, Graf von, österreich. Staats- 
mann, geb. 1763, ward 1788 österreichi- 
scher Gesandter in Stockholm, 1790 in 
London, 1804 in Petersburg und erhielt 
1806 die Leitung der auswärtigen Ange- 
legenheiten. Ein entschiedener Gegner 
Napoleons, setzte er alle Kräfte daran, 
durch freisinnige Reformen, Erweckung 
der Vaterlandsliebe und Reorganisation 
des Heerwesens Osterreich zu einem neuen 
Kriege gegen den Eroberer tüchtig zu ma- 
chen. Er erklärte denselben 1809, mußte 
nach seinem unglücklichen Ausgang Met- 
bernich weichen und wurde nach dem Frie- 
den 1814 mit der Regelung deFinanzen 
betraut. Er starb 18. Mai 182 
Stadtlohn, Stadt im preuß. Regie- 
rungsbezirk Münster, Kreis Ahaus, an 
der Berkel, berühmt durch den Si g der 
Kaiserlichen unter Tilly über Herzog Chri- 
stian von Braunschweig 6. Aug. 1623.
	        

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