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Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

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Bibliographic data

fullscreen: Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1908
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1908.
Volume count:
42
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1908
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr 39.
Volume count:
39
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 3503.) Bekanntmachung, betreffend die Zulassung von Börsentermingeschäften in Anteilen von Bergwerks- und Fabrikunternehmungen.
Volume count:
3503
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Bismarck Die gesammelten Werke.
  • Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

Full text

Stand der Kongrehfrage. Preuhens Meinung über das Progromm. 501 
*347. Kunderlaß an die Missionen bei den deutschen Höfen. 
[Konzept von der Hand des Viortragenden Aats Abeken.] 
Berlin, den 18. Mai 1866. 
Ew. pp. gebe ich im folgenden über den gegenwärtigen Stand der Kongrehßfrage und 
die Stellung der Königlichen Regierung m derselben einige Mitteilungen, welche nur zu öhrer 
eigenen Information und Orientierung bestimmt jind. 
Eine förmliche Einladung oder Aufforderung zum Kongreß ist bisber noch von keiner 
Seite und an keine Macht ergangen. Zuerst hatte das Kabinett der Tuilerien an uns die 
vertrauliche Anfrage gerichtet, ob wir geneigt sein würden, an einem in Paris m 
versammelnden Kongresse teilzunehmen, welcher die Erhaltung des Friedens durch Ausgleichung 
der schwebenden Fragen zum Sweck bätte; und Seine Majestät der König, allerhöchstwelcher 
auch hierbei die Sriedensliebe zu betätigen wünscht, von welcher seine Regierung immer 
geleitet worden, baben in ebenso vertraulicher Weise ihre Bereitwilligkeit zu vorbereitenden 
Besprechungen erklären lassen. 
Auch in Bezug auf die übrigen Regierungen ist die Srage, soviel uns bekannt, aus diesem 
vorbereitenden Stadium nicht herausgetreten. Auch die Königlich Großbritannische Regierung 
hat uns vertraulich und mündlich bezüglich unserer Ansichten gsondieren lassen und bejonders 
in jüngster Zeit eine bereitwillige Geneigtheit erkennen lassen, an dem Kongreß teilzunehmen. 
Ebenso hat das Petersburger Kabinett sich dem Prinzip des Kongresses geneigt erwiesen 
und einen Meinungsaustausch mit uns über die dem Kongreß zu unterbreitenden Gragen 
eingeleitet. Die Königlich Stalienische Regierung würde nach den uns zukommenden Mit- 
teilungen sich dem Kongreß nicht entziehen. Der Wiener Hof dagegen hat nach unseren 
Nachrichten sich abgeneigt gezeigt, über diejenigen Punkte, welche von Grankreich vertraulich 
bezeichnet worden, auf einem Kongreß zu unterhandeln. 
Die von Grankreich bezeichneten PDunkte sind drei: die venetianische Srage, die Srage 
der Elbpherzogtümer und die deutsche Srage. 
Die Frage der Elbherjogtümer könnten wir als eine lediglich zwischen Preußen und 
Ssterreich schwebende Frage bejzeichnen; wir wollen diefselbe indes einer vermittelnden Tätig- 
keit des Kongresses nicht entziehen, wenn dadurch das Zustandekommen des letzteren befördert 
und die Hoffnung auf Erhaltung des Friedens vermehrt werden kann, um so mehr da das 
Gebiet des inneren Bundesrechts durch diese Grage nicht berührt wird. 
Was die Angelegenheiten Deutschlands betrifft, so können wir die Reform der Bumdes- 
verfassung nur insoweit als für die Behandlung auf einem europäischen Kongrele geeignet 
erachten, als sie die Beziehungen des Bundes zu auswärtigen Mächten berühren wird. Die 
innern Bundesangelegenheiten würden von den deutschen Regirungen unter Mitwirkung der 
Vertreter der Nation zu ordnen sein.“ 
Ew. pp. wollen gefälligst diese Mitteilung als eine vertrauliche bebandeln. 
er lette Satz eigenböndiger Zusatz Bismarcks, flatt eines längeren Dollus von Abekens Sond Uder 
dle deutsche Frage.
	        

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