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Bismarck Die gesammelten Werke. Band 4. (4)

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Bibliographic data

fullscreen: Bismarck Die gesammelten Werke. Band 4. (4)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1910
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1910.
Volume count:
44
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1910
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 28.
Volume count:
28
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 3770.) Allerhöchste Erlasse über Unterschriften Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit des Kronprinzen wegen Behinderung seiner Majestät des Kaisers.
Volume count:
3770
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Bismarck Die gesammelten Werke.
  • Bismarck Die gesammelten Werke. Band 4. (4)

Full text

4 Bismarck wünscht Zusammengeben mit Osterreich. Die Nömische Grage. 
der Königlichen Regierung in London entwerfen lassen,“ und teile Ew. pp. diesen Entwurf 
beiliegend als folchen mit mit dem ergebenfsten Ersuchen, denselben dem Herrn Grafen von 
Rechberg mitzuteilen und ihn im Sinne des gegenwärtigen Erlasses zu erläutern. Sofern 
der Kaiserliche Herr Minister keine wesentlichen Bedenken gegen die darin enthaltene 
Auffassung, welche wir eventuell sorgfältig erwägen würden, geltend machen sollte, würden 
wir denselben nach London abgeben lassen, und wir wünschen dies allerdings möglichst bald 
zu tun. Wir haben in dem Cntwurf die Zustimmung Österreichs vorausgesetzt und diese 
Vorausfsetzung ausgesprochen; und wir würden natürlich erwarten, daß das Kaiserliche 
Kabinett sich in gleichem Sinne und unter Beobachtung derselben Vorsicht aber im wesent- 
lichen zustimmend in London ausspreche. Eine identische Außerung der beiden deutschen 
MAächte würde uns in diesem Salle, obgleich die Depeschen Lord Aussells nach Berlin und 
Wien ohne Sweifel ganz identisch sind, nicht als Bedürfnis erscheinen und nur die Eindeit 
des Indalts erforderlich und wirksam sein. 
Einer baldigen gefälligen Berichterstattung über das Ergebnis Ihrer Besprechung 
mit dem Grafen Nechberg sebe ich ergebenst entgegen. Auf eine telegraphische Benach- 
richtigung von der Zustimmung desselben würde ich die Depesche sofort nach London 
abgehen lassen.“ 
*2. Erlaß an den Gesandien in Turin Grafen von Brassser 
de St.-Simon. 
[Konrept von der Hand des kommiss. Unterstaatssekretärs von Sudow. 
Am 31. Juli 1862 war die Anerkennung des neuen Königreichs Stalien durch Preußen 
erfolgt, nachdem eine Depesche des Pastengschen Miinisters des Auswärtigen General Durando 
vom 9. Juli die entgegenstebenden Bedenken der preußischen Regierung, die vor allem der 
Venetianischen und der Römischen Frage galten, zu jerstreuen gesucht hatte. In der von Bismarcks 
Vorgänger, dem Grafen von Bernstorff, gejeichneten Anerkennungsdepesche war jzutage 
Hetreten. daß die preuhische Regierung der Versicherung des italienischen Kabinetts, die Löslung 
er, Mömischen Frage nur durch morali che Mittel und auf diplomatischem Wege erstreben zu 
wollen, nicht unbedingt traute; ausdrücklich erklärte Preußen, sich „eine völlige Sreiheit der 
Würdigung in betreff von Eventualitäten, welche die gegenwärtige Lage der Dinge modiflieren 
könnten“, vorbehalten zu müssen; auch betonte Graf Bernstorff, daß maon golchen Fragen, welche 
Dritte beträsen — damit war vor allem der Päpstliche Stuhl gemeint — nicht präjudizieren wolle. 
Wie notwendig diese Vorsicht der preußischen Regierung war, ergab alsbald die Garibaldische 
Unternehmung auf Vom, die zwar von der italienischen Negierung niedergeschlagen wurde, 
aber doch dem Minister Durando Anlaß gab, in einer Zirkularnote vom 10. September die 
Dringlichkeit einer sofortigen Lösung der Nömischen Srage zu betonen. „Die ganze Nation 
verlangt nach ihrer Hauptstadt.“ Bismarck teilte den Wunsch seines Vorgängers, die Mömische 
Frage nicht überstürst zu sleben. Mit Genugtuung begrüßte er es daber, dah der neuernannte 
frankösische Minister des Außern Drouyn de Lhuus in seiner ersten Girkulardepesche an die 
Vertreter Frankreichs im Auslande vom 18. COktober die italienischen Hoffnungen auf eine 
kraösssche Unterstützung in der Mömischen Frage zurücksschraubte. Auch der preußische Gejandte 
in Turin erbielt die Instruktion, abzuwiegeln. 
Vertraulich. Berlin, den 23. Cktober 1862. 
Sw. pp. politische Berichte sind bis zu Tr. 121 einschließlich richtig hier ein- 
gegangen und qur Kenntnis Seiner Majestät des Königs gelangt. 
Im Segensatz gegen die in mehreren derselben, übereinstimmend mit der Auffassungs- 
weise des Turiner Kabinetts, als unabweislich geltend gemachte Aotwendigkeit einer 
; Siebe den, Erlaß an Graf Vernstorss vom 8. Rovember 1862 in Ar. 4. 
die Die Depesche (liehe Nr. 4) ging am 27. Cktober, nach elngegangener österreichischer Zustimmung, ab. 
3 *8 ö benchische Hssevnabme erhellt aus dem Erlaß Graf Aechbergs nach London vom 29. Cktober,
	        

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