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Dr. J. Milbiller's kurzgefasste Geschichte des Königreichs Bayern.

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Bibliographic data

fullscreen: Dr. J. Milbiller's kurzgefasste Geschichte des Königreichs Bayern.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1911
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1911.
Volume count:
45
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1911
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 43.
Volume count:
43
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Full text

Oesterreich und Preußen, die sich zugleich als europäische Mächte 
geltend machten, unter den rein deutschen Staaten den ersten 
Rang. Gemäß der (am 8. Juni 1815) abgeschlossenen Bundes- 
akte, haben alle Bundesglieder als solche gleiche Nechte, und sie 
versprechen sich darin, mit eineander gegen jeden Angriff zu stehen, 
und wenn der Bundeskrieg erklärt ist, keine einseitige Unterhand- 
lung mit dem Feinde einzugehen, noch einseitig Waffenstillstand 
oder Frieden zu schließen; sie behalten sich zwar das Recht der 
Bündnisse aller Art vor, verpflichten sich aber kein solches zu schlie- 
hen, welches gegen die Sicherheit des Vaterlandes, oder einzelner 
Bundesglieder gerichtet wäre, ebenfalls wollen sie unter keinerlei 
Vorwand einander bekriegen, sondern ihre Streitigkeiten bei der 
Bundes-Versammlung vorbringen; diese soll entweder vermit- 
teln, oder richten, und die streitenden Theile ihrem Ausspruche 
geborchen. 
S. 11. 
Wäbrend die Fürsten noch in diesen Berathungen begriffen 
waren, bemächtigte sich Napoleon, durch Verrätherei des Heeres, 
neuerdings des Thrones von Frankreich. Den eingegangenen 
Verträgen gemäß verbanden sich sogleich alle Fürsten gegen den 
gemeinschaftlichen Feind. Bapern allein stellte (die Reserven un- 
gerechnet) gegen 00,000 Mann, die unter Wrede an der Spitze 
der Oberrhein-Armee in Frankreich- eindrangen. Außer dieser An- 
strengung, die allerdings beispiellos in der Geschichte ist, lief die- 
ser Krieg zunächst für Bayern ohne Verlust und ohne Gewinn ab; 
denn da der ganze Krieg durch die Schlacht von Waterloo (18. 
Juni) in den Niederlanden entschieden wurde, so rückten die 
Bayern beinabe ohne Schwertschlag vor; Paris war schon (in 
den ersten Tagen des Juli) zum zweiten Male von den Verbün- 
deten besetzt. Noch vor Verlauf dieses Jahres ging die Urmee 
mit Ausnahme eines Corps von 10,000 Mann, das zur Occu- 
pation Frankreichs zurückgeblieben war, nach Bayern zurück. 
5. 12. 
Schon durch den Vertrag von Ried hatte sich Bayern zu ei- 
nem etwanigen Tausch, gegen vollständige Entschädigung an zusam- 
menhängenden Ländern, anheischig gemacht. Wirklich trat es
	        

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