Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Verfassung des Deutschen Reichs mit Erläuterungen.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Verfassung des Deutschen Reichs mit Erläuterungen.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1911
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1911.
Volume count:
45
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1911
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 11.
Volume count:
11
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 3857.) Bekanntmachung, betreffend eine neue Ausgabe der dem Internationalen Übereinkommen über den Eisenbahnfrachtverkehr beigefügten Liste.
Volume count:
3857
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Die Verfassung des Deutschen Reichs mit Erläuterungen.
  • Cover
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Index
  • Berichtigungen.
  • Einführungsgesetz.
  • Geschichtliche Einleitung.
  • Eingang. Verfassung des Deutschen Reichs.
  • I. Bundesgebiet.
  • Artikel 1.
  • II. Reichsgesetzgebung.
  • Artikel 2.
  • Artikel 3.
  • Artikel 4.
  • Artikel 5.
  • III. Bundesrat.
  • Artikel 6.
  • Artikel 7.
  • Artikel 8.
  • Artikel 9.
  • Artikel 10.
  • IV. Präsidium.
  • Artikel 11.
  • Artikel 12.
  • Artikel 13.
  • Artikel 14.
  • Artikel 15.
  • Artikel 16.
  • Artikel 17.
  • Artikel 18.
  • Artikel 19.
  • V. Reichstag.
  • Artikel 20.
  • Artikel 21.
  • Artikel 22.
  • Artikel 23.
  • Artikel 24.
  • Artikel 25.
  • Artikel 26.
  • Artikel 27.
  • Artikel 28.
  • Artikel 29.
  • Artikel 30.
  • Artikel 31.
  • Artikel 32.
  • VI. Zoll- und Handelswesen.
  • Artikel 33.
  • Artikel 34.
  • Artikel 35.
  • Artikel 36.
  • Artikel 37.
  • Artikel 38.
  • Artikel 39.
  • Artikel 40.
  • VII. Eisenbahnwesen.
  • Artikel 41.
  • Artikel 42.
  • Artikel 43.
  • Artikel 44.
  • Artikel 45.
  • Artikel 46.
  • Artikel 47.
  • VIII. Post- und Telegraphenwesen.
  • Artikel 48.
  • Artikel 49.
  • Artikel 50.
  • Artikel 51.
  • Artikel 52.
  • IX. Marine und Schiffahrt.
  • Artikel 53.
  • Artikel 54.
  • Artikel 55.
  • X. Konsulatwesen.
  • Artikel 56.
  • XI. Reichskriegswesen.
  • Artikel 57.
  • Artikel 58.
  • Artikel 59.
  • Artikel 60.
  • Artikel 61.
  • Artikel 62.
  • Artikel 63.
  • Artikel 64.
  • Artikel 65.
  • Artikel 66.
  • Artikel 67.
  • Artikel 68.
  • XII. Reichsfinanzen.
  • Artikel 69.
  • Artikel 70.
  • Artikel 71.
  • Artikel 72.
  • Artikel 73.
  • XIII. Schlichtung von Streitigkeiten und Strafbestimmungen.
  • Artikel 74.
  • Artikel 75.
  • Artikel 76.
  • Artikel 77.
  • XIV. Allgemeine Bestimmungen.
  • Artikel 78.
  • Sachregister.

Full text

IV. Präsidium. Art. 11. 297 
Tat berufen. Denn der von Gneist, Laband u. a. vertretenen Anficht ist 
darin beizutreten, daß auch ohne die vorgeschriebene Mitwirkung des Bundes- 
rats und Reichstags der Vertrag dem Auslande gegenüber wirksam ist und 
daß es lediglich eine interne Angelegenheit der Reichsverwaltung ist, wie 
sie sich wegen eines solchen Vertrages mit dem Bundesrat und Reichstag 
auseinandersetzt. Diese Ansicht wird mit Recht auf die bei Laband II 
S. 134 f. und Arndt S. 710 ausführlich wiedergegebenen Verhandlungen 
des konst. Reichstages v. 2. April 1867 St. B. 518f. über Art. 50 R.V. ge- 
stützt. Die Bestimmung des Art. 11, daß Staatsverträge zu ihrer Gültig- 
keit der Genehmigung des Reichstages bedürfen, beruht auf einem Antrage 
des Abg. Lette, (Anlagen 1 Nr. 17 Ziff. 1 S. 41), der am 26. März 1867 
St. B. 374 ohne Debatte angenommen wurde. Bei der Verhandlung über 
Art. 50 stellte der Abg. Erxleben den — übrigens abgelehnten — Antrag, 
wegen der von dem Bunde abzuschließenden Postverträge einen Hinweis auf 
Art. 11 in den Art. 50 aufzunehmen, und bei dieser Gelegenheit erklärte 
der Abg. Lette, daß mit seinem Amendement (zu Art. 11) nichts anderes 
gemeint sei als die entsprechende Bestimmung der preußischen Verfasfung, 
und er und nach ihm der Abg. Erxleben hoben hervor, daß sie nur an die 
nachträgliche Genehmigung des Reichstags dächten. Die entsprechende Be- 
stimmung der preußischen Verfassung — Art. 48 — lautet: 
„Der König hat das Recht Krieg zu erklären und Frieden zu schließen, 
auch andere Verträge mit fremden Regierungen zu errichten. Letztere 
bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Zustimmung der Kammern, sofern es 
Handelsverträge sind, oder wenn dadurch dem Staate Lasten oder einzelnen 
Staatsbürgern Verpflichtungen auferlegt werden.“ 
Auch hier ist zwar nicht zum Ausdruck gebracht, welche Wirkung ein 
ohne die erforderliche Zustimmung der Kammern geschlossener Staatsvertrag 
ausübt. Man nimmt aber an, daß diese Bestimmung mit Rücksicht auf 
ihre aus der belgischen Verfassung herrührenden Ursprung nur die Be- 
deutung gehabt hat, den König staatsrechtlich, nicht völkerrechtlich, an die 
Zustimmung der Kammern zu binden. Ferner wird von denjenigen, die 
diese Ansicht für das Reichsrecht vertreten, geltend gemacht, daß nicht nur 
die Bezugnahme auf das preußische Recht in der Erklärung des Abg. Lette, 
sondern auch seine und des Abg. Erxleben Außerung, daß an eine nach- 
trägliche Genehmigung des Reichstags gedacht werde, auf die hier vertretene 
Ansicht hinweise, weil eine „nachträgliche“ Genehmigung voraussetze, daß 
der Staatsvertrag auch ohne diese Genehmigung gültig, d. h. dem Auslande 
gegenüber gültig zustande gekommen sein müsse. Bezüglich der Zustimmung 
des Bundesrats gilt dasselbe, obwohl im Art. 11 R.V. die Mitwirkung des 
Bundesrats anders bezeichnet ist als die des Reichstags — „Zustimmung 
zum Abschluß"“ in dem einen Falle, „Genehmigung zur Gültigkeit“ in dem 
anderen Falle — wenigstens wird diese Ansicht von Laband a. a. O. S. 137f. 
Meyer S. 793 und Arndt S. 711 vertreten unter Hinweis darauf, daß in 
den Ratifikationsurkunden der Staatsverträge der Zustimmung des Bundes- 
rats nicht Erwähnung getan wird, während dies sicherlich geschehen würde, 
wenn die Tatsache der Zustimmung für die Gültigkeit des Vertrages dem 
Auslande gegenüber von Bedeutung wäre. Es besteht jedenfalls kein stich- 
haltiger Grund das Gegenteil anzunehmen. Ubrigens ist die praktische 
Bedeutung der Frage in Ansehung des Bundesrats noch viel geringer,
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.