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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung.

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Volltext: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1913
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1913.
Bandzählung:
47
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1913
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 2.
Bandzählung:
2
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

law

Titel:
(Nr. 4159.) Verordnung über die Besteuerung von Diamantenabbaubetrieben in Deutsch Südwestafrika (Diamantensteuerverordnung).
Bandzählung:
4159
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung.
  • Titelseite
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Einleitung. Anordnung des Stoffes und Skizze des Gedankengangs.
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit.
  • Die allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Zustände im Reiche etwa seit 1200; die äußere machtvolle Stellung der Städte.
  • Die Zahl der Städte und ihre Größe.
  • Ein Städtebild über das Leben und Treiben im Inneren der mittelalterlichen Stadt.
  • Geistige Kultur.
  • Die wirtschaftliche Gliederung der Bevölkerung: ,,Genossenschaft".
  • Die äußere Verfassungsform.
  • Verwaltungsbefugnisse des Rates: freieste Selbstverwaltung.
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung.
  • Die wirtschaftlichen und politischen Zustände im Reiche: Allmählicher Verfall des Bürgertums.
  • Zahlen.
  • Städtebild dieser Zeit.
  • Form der Verfassung des Stadtregiments und Art seiner Verwaltungstätigkeit.
  • Verhältnis der Stadtbehörde zur Bürgerschaft: keine Gemeindevertretung.
  • Lehre aus dieser historischen Entwicklung für die Anwendung des Prinzips der Selbstverwaltung.
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit.
  • Die mit der Vernichtung städtischer Selbständigkeit endende Entwicklung eine historische Notwendigkeit.
  • Der Große Kurfürst. Mittel, um Einfluß auf die Städte zu gewinnen: Garnisonen und Akzise.
  • Friedrich Wilhelm I.: seine durchgreifenden Maßnahmen. Verhältnis der Staatsbehörde, insbesondere des Militärs zur Stadt.
  • Das kurze Zwischenspiel des Allgemeinen Landrechts.
  • Größe damaliger Städte
  • Ein Städtebild damaliger Zeit.
  • Schilderung der Einwohner: ihr bürgerliches und Familienleben.
  • Ihr politisches Leben.
  • Ursachen des Zusammenbruchs 1806.
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808.
  • Erstes Kapitel. Die Stellung der Städteordnung im Gesamtreformwerk Stein-Hardenbergs.
  • Zweites Kapitel. Die Entstehungsgeschichte der Städteordnung.
  • Drittes Kapitel. Die Schöpfer der Städteordnung: Freiherr von Stein und Frey.
  • Viertes Kapitel. Der Inhalt und Geist der Städteordnung.
  • Fünftes Kapitel. Einführung und unmittelbare Wirkung der Städteordnung.
  • Sechstes Kapitel. Die Bedeutung der Städteordnung.
  • I. Die Städteordnung von 1808 das Vorbild fast sämtlicher Städteverfassungen Deutschlands.
  • II. Die Bedeutung der Städteordnung für das gesamte politische Leben der Nation.
  • III. Die Bedeutung der Städteordnung für das Emporblühen der Städte.
  • Berlin im Jahre 1808.
  • Die wirtschaftliche Entwicklung
  • Die neuen Aufgaben der Städte.
  • Zahlen.
  • Schlußwort.
  • Literaturangaben.
  • Die Städteordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 30. Mai 1853, für Westfalen vom 19. März 1856 und für die Rheinprovinz vom 15. Mai 1856.

Volltext

— 122 — 
sie geblieben. Diese beginnen unter ihrer Herrschaft sich zu dehnen und 
zu recken. Die große Bevölkerungswelle fängt an, sich über sie zu ergießen. 
Und jetzt erst in der nach 1870 besonders kräftig einsetzenden Be- 
wegung konnte und mußte die Selbstverwaltung zeigen, was sie ver- 
mochte. Bis dahin hatte sie sorglich Buch geführt und fast ängstlich mit 
ihren Mitteln hausgehalten, damit der Ausgaben ja nicht zu viele würden. 
Nun aber sieht sie sich vor eine schier nicht zu bewältigende Fülle 
von Aufgaben gestellt: die Notwendigkeit erheischt es, den aus der Erde 
wachsenden Häusern einen Bebauungsplan zu weisen, sie an geordnete 
Straßen zu führen; enge Fesseln alter Festungswälle müssen fallen, 
Vororte entstehen und wollen der kleinen ursprünglichen Stadt durch 
Eingemeindung angegliedert sein. Es gilt, die zuströmende Masse durch 
Wasserwerke und Gas= und Elektrizitätsanstalten mit gesundem 
Wasser, mit Licht zu versorgen. Damit nicht die Zeiten verheerender 
mittelalterlicher Seuchen für die dichtgedrängt wohnende Menge wieder- 
kehren, muß die Hygiene sorglich gepflegt werden: Kanalisation, 
Straßenreinigung, Entfernung der Abfallstoffe, Anlegung von 
Riefelfeldern, von Desinfektionsanstalten werden nötig. Für 
die Volksgesundheit wird weiter durch Badeanstalten und städtische 
Kranken häuser gesorgt. Um die Menschenmengen vor schweren Ge- 
fahren zu hüten, bedarf es eines wohlorganisierten Feuerlöschwesens. 
Der durch die Straßen flutende Bevölkerungsstrom will durch 
Straßenbahnen und mancherlei Maßnahmen recht geleitet sein. Riesige 
Massen von Nahrungsmitteln braucht der neue Stadtkörper: Markt- 
hallen, Schlachthöfe entstehen. Aber sobald die materiellen Bedingungen 
für das äußere Zusammenleben der neuen Volksmenge geregelt sind, 
schweift der Blick sogleich weiter zu den Annehmlichkeiten: Garten- 
kunst schmückt Straßen und Plätze; Wald- und Parkanlagen werden 
errichtet; städtische Baukunst beginnt zu erblühen. Bald verlangt 
das geistige Leben seine Pflege: schon seit langen Jahrhunderten haben 
die Städte den Volksschulen große Förderung angedeihen lassen; jetzt 
wird die Sorge dafür erheblich verstärkt; neue Aufgaben treten in der 
Gründung der Fortbildungs- und Fachschulen, der höheren Schul- 
anstalten bis zu den Hochschulen hinzu. Städtische Museen, 
Theater, Lesehallen, Bibliotheken werden eröffnet. 
Aber je heller und glänzender das Licht in dem Gesamtbilde der 
neuen Kultur der Städte wächst, desto schärfer und dunkler fallen auch 
die Schatten hinein. Schlimmste Armut, bitterste Not entstehen. Grauen- 
haftes Wohnungselend beginnt sich breit zu machen. Bald ist es zu 
beklagen, daß ganze Volksteile sich in bewußter Abkehr dem neu ge- 
gründeten Bau des Reichs entfremden. Nun gilt es für die Selbst- 
verwaltungen der Städte, erst recht mit verdoppeltem Eifer und Wollen 
tätig zu werden und sich den schönen Aufgaben des weiten Gebietes
	        

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