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Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1913
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1913.
Volume count:
47
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 24.
Volume count:
24
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4205.) Bekanntmachung, betreffend die Ratifikation des am 11. Oktober 1909 in Paris unterzeichneten Internationalen Abkommens über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen durch Montenegro und Griechenland sowie die dadurch erforderlich gewordenen Änderungen der zur Regelung des internationalen Verkehrs mit Kraftfahrzeugen vom Bundesrate getroffenen Bestimmungen.
Volume count:
4205
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten.
  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)
  • Cover
  • Title page
  • Bandinformationen.
  • Inhalt des vierten Bandes.
  • Verzeichnis der Beilagen.
  • Erstes Kapitel.
  • Zweites Kapitel.
  • Drittes Kapitel.
  • Viertes Kapitel.
  • Urgroßeltern Bülows: Reichsgraf und Reichsgräfin v. Baudissin
  • Fünftes Kapitel.
  • Sechstes Kapitel.
  • Siebentes Kapitel.
  • Achtes Kapitel.
  • Neuntes Kapitel.
  • Zehntes Kapitel.
  • Elftes Kapitel.
  • Zwölftes Kapitel.
  • Dreizehntes Kapitel.
  • Vierzehntes Kapitel.
  • Fünfzehntes Kapitel.
  • Sechzehntes Kapitel.
  • Siebzehntes Kapitel.
  • Achtzehntes Kapitel.
  • Neunzehntes Kapitel.
  • Zwanzigstes Kapitel.
  • Einundzwanzigstes Kapitel.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel.
  • Vierundzwanzigstes Kapitel.
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel.
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel.
  • Siebenundzwanzigstes Kapitel.
  • Achtundzwanzigstes Kapitel.
  • Neunundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreissigstes Kapitel.
  • Einunddreissigstes Kapitel.
  • Zweiunddreissigstes Kapitel.
  • Dreiunddreissigstes Kapitel.
  • Vierunddreissigstes Kapitel.
  • Fünfunddreissigstes Kapitel.
  • Sechsunddreissigstes Kapitel.
  • Siebenunddreissigstes Kapitel.
  • Achtunddreissigstes Kapitel.
  • Neununddreissigstes Kapitel.
  • Vierzigstes Kapitel.
  • Einundvierzigstes Kapitel.
  • Zweiundvierzigstes Kapitel.
  • Dreiundvierzigstes Kapitel.
  • Vierundvierzigstes Kapitel.
  • Fünfundvierzigstes Kapitel.
  • Sechsundvierzigstes Kapitel.
  • Siebenundvierzigstes Kapitel.
  • Achtundvierzigstes Kapitel.
  • Neunundvierzigstes Kapitel.
  • Namen- und Sachregister.

Full text

Einzug in 
Rouen 
194 MOBILGARDE 
ich einen Hahn gekapert, der schon brät. Heute waren wir acht, gestern 
vierzehn Stunden im Sattel, dabei stets in Bewegung. Ich fühle mich dabei 
sehr wohl. Wir sind fünf Meilen von Rouen, schon in der Normandie. Unser 
Regiment hat die Avantgarde. Die Franzosen kneifen aber immer. Tausend 
Grüße und beste Wünsche, liebste Eltern, an alle. Gott gebe uns ein recht 
fröhliches Wiedersehen. Euer treuer Sohn Bernhard.“ 
Am 4. Dezember überritt unsere Schwadron überraschend zwischen 
Buchy und Rouen auf steinhartgefrorenem, scholligem Ackerboden im 
Galopp einen größeren Haufen abziehender französischer Infanterie und 
zwang sie zur Waffenstreckung. Am 5. Dezember, einem herrlichen, kalten 
und klaren Wintertage, ging unser etatsmäßiger Stabsoffizier, Major 
Dincklage, im Regiment nicht beliebt, weil seine etwas steife hannöverische 
Art nicht zu dem rheinischen Naturell der Königshusaren paßte, aber ein 
tüchtiger Soldat, mit der 1. und 2. Eskadron zur Rekognoszierung gegen 
Rouen vor. Schon vor Rouen deuteten Barrikaden und frisch auf- 
geworfene, z. T. noch nicht vollendete Schanzen darauf hin, daß die Stadt 
erst seit ganz kurzer Zeit verlassen sein konnte und daß eine ernstliche 
Verteidigung beabsichtigt worden war. In einer der Schanzen fanden wir 
sechs Positionsgeschütze, die wir für das Regiment in Besitz nahmen. Wir 
griffen eine Anzahl Mobilgardisten auf. Einer von ihnen hatte die franzö- 
sische Liebenswürdigkeit, mir, während ich ihn am Kragen hielt, um ihm 
das Auskneifen unmöglich zu machen, Komplimente über mein gutes 
Französisch zu machen: „Monsieur parle le francais sans accent, je lui en 
fais mon compliment.‘“ Einer der gefangenen Mobilgardisten entlief uns 
an einer Straßenecke. Der ihn eskortierende Husar parierte ruhig sein 
Pferd, legte den Karabiner an und schoß ihn auf etwa dreißig Schritt nieder. 
In der Vorstadt Darnetal angelangt, ließ der Major Dincklage den Maire 
des Ortes kommen. Dieser erklärte, daß er für die Ruhe des anständigen 
Teiles der Bevölkerung einstehe. ‚Mon Colonel, les bons citoyens sont sages 
et tranquilles, ici comme partout. Mais je ne puis r&pondre de la canaille. 
Ilyaici plusieurs fabriques et par consequent beaucoup d’ouvriers. Ceux-ci 
ont commis des exces apres le depart des troupes francaises. Ils sont bien 
capables d’en commettre encore si vous continuez votre marche.“ Major 
Dincklage setzte trotzdem mit seinen sechs Zügen seinen Marsch fort. 
Um ein Uhr rückten wir in Rouen ein. Um zwei Uhr hielten wir auf der 
Place Napoleon, umringt von einer heulenden, gestikulierenden und 
schimpfenden Volksmenge, die aber nicht zu Tätlichkeiten überzugehen 
wagte. Der große Korse, dessen Reiterstatue auf diesem Platz steht, sah 
verächtlich und stolz auf die Massen herab. Als nach einer kleinen Stunde 
das 70. Regiment vor dem Rathaus aufmarschierte, verlief sich der Pöbel. 
Zwei Schwadronen Königshusaren hatten die Hauptstadt der Normandie
	        

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