Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Band 6.1. Deutsches Verwaltungsrecht. (1)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Band 6.1. Deutsches Verwaltungsrecht. (1)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1913
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1913.
Volume count:
47
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 41.
Volume count:
41
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4251.) Gesetz über Änderungen im Finanzwesen.
Volume count:
4251
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft.
  • Systematisches Handbuch der Deutschen Rechtswissenschaft. Band 6.1. Deutsches Verwaltungsrecht. (1)
  • Cover
  • Title page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Index
  • Introduction
  • Allgemeiner Teil.
  • Besonderer Teil. Erstes Buch.
  • Title page
  • Erster Abschnitt. Die Polizeigewalt.
  • § 19. Entwicklung des Polizeibegriffs.
  • § 20. Grenzen der Polizeigewalt.
  • § 21. Der Polizeibefehl.
  • § 22. Die Polizeierlaubnis.
  • § 23. Die Polizeistrafe.
  • § 24. Der Polizeizwang; polizeiliche Zwangsvollstreckung.
  • § 25. Fortsetzung; unmittelbarer Zwang.
  • § 26. Fortsetzung; Besonderheiten des Zwangs durch Gewaltanwendung.
  • Zweiter Abschnitt. Die Finanzgewalt.

Full text

304 Die Polizeigewalt. 
lichkem Zwang ohne besondere gesetzliche Grundlage nach dem 
Grundsatze der erlaubten Selbstverteidigung. 
l. Gegenstand der polizeilichen Selbstverteidigung, das 
„wehrhafte Rechtsgut“, besser „Polizeigut“, ist hier die öffentliche 
Verwaltung selbst in ihrer äußeren Erscheinung. 
Also das liegende Eigentum, das Grundstück im Besitz 
des Staates nicht unbedingt, sondern nur so weit es dem Öffent- 
lichen Zwecke zu dienen bestimmt ist. Eine Staatsdomäne, ein 
Staatsfabrikgebäude ist geschützt wie anderes Privateigentum auch. 
Öffentliche Sachen dagegen, Wege, Brücken, Festungswerke u. dgl. 
werden in ihrer Unversehrtheit und Benutzbarkeit verteidigt durch 
die Gewaltanwendung des unmittelbaren Polizeizwangs. Auch Plätze, 
Gebäude und Räumlichkeiten, die nicht die besondere rechtliche 
Natur öffentlicher Sachen haben, werden so behandelt, soweit sie 
im Zusammenhange mit dem öffentlichen Dienste selbst stehen. 
Es kann in einem und demselben Gebäude eine juristisch ver- 
schiedene Wehrhaftigkeit der einzelnen Teile gegeben sein: die 
Versperrung des Zuganges zu den Amtsräumlichkeiten, Bureaus, 
Sitzungssälen wird ohne weiteres polizeilich mit Gewaltanwendung 
beseitigt werden; wenn aber etwa der Mieter eines Gewölbes im 
Dienstgebäude nur den Zugang zur Dienstwohnung durch Waren- 
aufstapelung und dergleichen erschwert, so gilt Zivilrecht. 
In gleicher Weise wird bei beweglichen Sachen, Ge- 
räten, Waffen, Vorräten, unterschieden werden müssen. Der polizei- 
liche Schutz erstreckt sich auch auf Sachen, welche zwar nicht 
dem Staate selbst, sondern etwa den Beamten persönlich gehören, 
jedoch zum Dienste bestimmt sind. 
Die Person des Beamten genießt diesen Schutz in der 
gleichen Beschränkung: nur soweit er im Dienste ist, der Dienst 
in ihm gestört wird. Alsdann bekommt einerseits seine persönliche 
Selbstverteidigung die schärfere polizeiliche Natur, weil er das 
Gemeinwesen mit verteidigt; in ihm aber wird dieses Verwaltungs- 
interesse zugleich kraft selbständigen Rechtes von jedem anderen 
Beamten verteidigt, der zur Durchführung dieses bestimmten 
Unternehmens oder zum Schutze der öffentlichen Ordnung über- 
haupt berufen ist. 
Endlich tritt der wahre Gegenstand der polizeilichen Selbst- 
verteidigung möglicherweise auch ganz unverhüllt hervor: gewalt- 
same Abwehr findet sogar statt, wo der obrigkeitliche Akt, die 
ruhige Abwicklung des Verwaltungsgeschäftes, eine Störung 
erleidet, ohne daß die Sachen oder Personen angegriffen werden.
	        

Downloads

Downloads

The entire work or the displayed page can be downloaded here in various formats.

Full record

METS METS (entire work) PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Deutsches Kolonialblatt. V. Jahrgang, 1894.
72 / 136
Reichs-Gesetzblatt. 1912.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.