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Sächsische Volkskunde.

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Bibliographic data

fullscreen: Sächsische Volkskunde.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1913
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1913.
Volume count:
47
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 46.
Volume count:
46
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4265.) Gesetz, betreffend die Änderung zweier Reichstagswahlkreise.
Volume count:
4265
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Sächsische Volkskunde.
  • Cover
  • Prepage
  • Title page
  • Imprint
  • Preface
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Die Grundlagen des Volkslebens.
  • 1. Das sächsische Land.
  • 2. Sachsens Vorgeschichtliche Zeit.
  • 3. Die germanischen Bewohner Sachsens vor der Slawenzeit.
  • 4. Verlauf und Formen der Besiedelung des Landes.
  • 5. Die Anfänge des sächsischen Städtewesens.
  • II. Die Bevölkerung.
  • 6. Stand und Wachstum.
  • 7. Die Bevölkerungsgliederung.
  • 8. Verbrechen und Selbstmord.
  • Aus dem geistigen Leben des Volkes.
  • 9. Volksdichtung in Sachsen.
  • 10. Die obersächsische Hauptmundart.
  • 11. Sitten und Gebräuche im Kreislauf des Jahres.
  • 12. Aberglaube und Volksmythen.
  • 13. Sprache und Volksdichtung der Wenden.
  • 14. Volkssitte, Brauch und Aberglaube bei den Wenden.
  • IV. Das künstlerische Wollen des Volkes.
  • 15. Die Dorfkirche.
  • 16. Haus und Hof.
  • 17. Die bäuerliche Wohnung.
  • 18. Die bäuerliche Kleinkunst.
  • 19. Die wendische, vogtländische und altenburgische Volkstracht im 18. und 19. Jahrhundert.
  • 20. Die Zukunft der Volkstrachten.
  • Sachregister.
  • Advertising
  • Karte - Das Königreich Sachsen.

Full text

Robert Wuttke: Die Bevölkerungsgliederung. 223 
durchschnittlich zu thun pflegt, auf seine Ausbildung verwandt hat, erlangt 
mit seinen besseren Kenntnissen nicht gleichzeitig die Möglichkeit sein Alter 
zu verlängern. In der Bildungszeit soll der Mensch zur selbständigen 
wirtschaftlichen Thätigkeit erzogen werden, dann kommt die Sammelzeit, d. h. 
Verarbeitung und Verwertung des Gelernten. Wenn wir diese Sätze volks- 
wirtschaftlich ausdrücken wollen, so werden wir sagen: die Erziehung zur 
Erwerbstüchtigkeit bedeutet eine Kapitalsanlage, in der Erwerbszeit muß das 
Kapital nicht nur verzinst, sondern auch wieder erstattet werden. Jede Er- 
weiterung der Bildung, wenn sie nicht in einer intensiveren Ausnutzung der 
Lernzeit, sondern in einer Verlängerung derselben beruht, muß das Anlage- 
kapital vergrößern und die produktive Arbeitszeit verkürzen. Die menschliche 
Lebensdauer ruft hier der menschlichen Entwickelung ein Halt zu. Es giebt 
eine Grenze, über welche man nicht ohne große Gefahren für ein Volk die 
Lernzeit verlängern darf. 
Früher war in Sachsen wie in anderen deutschen Staaten weder die 
Schulzeit, noch die Lernzeit so lang wie gegenwärtig, das hatte zur Folge, 
daß man damals das Erziehungskapital in einem längeren Zeitraum als jetzt 
zu verzinsen und zu erstatten hatte. 
In Sachsen werden, man kann fast sagen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, 
immer höhere Anforderungen an Können und Wissen gestellt. Der größere 
Teil der Einwohner findet in Industrie und Handel, der kleinere in der 
Landwirtschaft sein Unterkommen, die ersten beiden Berufe pflegen eine 
verhältnismäßig längere Ausbildungszeit, besonders ihres höheren technischen 
Personals, als der landwirtschaftliche Beruf zu beanspruchen. Hand in 
Hand geht damit aber, wie wir zu zeigen versucht haben, eine Vergrößerung 
des im Menschen angelegten Bildungskapitales. Da die Nutzungszeit kürzer 
ist, muß intensiver gearbeitet werden, es müssen größere Anstrengungen 
gemacht werden, um das Bildungskapital zu erstatten. Die Folge ist, 
nervöse Überhastung und Uberanstrengung bei der Arbeit und frühzeitiger 
Zusammenbruch der körperlichen und seelischen Kräfte. In engster Ver- 
bindung steht damit in Sachsen die überaus hohe männliche Sterblichkeit 
von den 40er Jahren ab, und wie wir weiter sehen werden, der Selbstmord, 
ein schweres Gebrechen des sächsischen Volkes. 
Das Bibelwort: „Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei, ich will 
ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei“, enthält eine tiefernste ewige 
Wahrheit und als Zeichen einer gesunden Volksentwickelung werden wir es 
stets ansehen, wenn möglichst viel Frauen und Männer in der Ehe leben 
können. Eine hohe oder niedrige Zahl der Verheirateten innerhalb einer 
Bevölkerung läßt auf die jeweiligen sozialen und wirtschaftlichen Verhält-
	        

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