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Preußisches Staatsrecht. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Preußisches Staatsrecht. Erster Band. (1)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1914
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1914.
Volume count:
48
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 31.
Volume count:
31
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4388.) Bekanntmachung, betreffend die Änderung der Bestimmungen über die technische Einheit im Eisenbahnwesen vom 25. Mai 1908.
Volume count:
4388
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Preußisches Staatsrecht.
  • Preußisches Staatsrecht. Erster Band. (1)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Erstes Buch. Grundzüge der preußischen Verfassungsgeschichte.
  • Zweites Buch. Allgemeine Lehren.
  • Drittes Buch. Das Verfassungsrecht.
  • Erste Abteilung. Die Faktoren des Staates.
  • Erster Abschnitt. Vom Subjekte der Herrschaft.
  • Kap. I. Von den Rechten des Königs.
  • Kap. II. Erwerb und Verlust der Herrschaft.
  • § 27. Entwicklung des Thronfolgerechtes.
  • § 28. Rechtliches Wesen der Thronfolge.
  • § 29. Das Thronfolgerecht.
  • § 30. Die Thronfolgeordnung.
  • § 31. Die außerordentliche Thronfolge.
  • § 32. Der Regierungsantritt.
  • § 33. Der Verlust der Herrschaft.
  • Kap. III. Ausübung der Herrschaft für den König.
  • Zweiter Abschnitt. Von den Objekten der Herrschaft.
  • Dritter Abschnitt. Von der Volksvertretung.
  • Zweite Abteilung. Die Funktionen des Staates.
  • Register zum ersten Bande.

Full text

9 29 Das Thronfolgerecht. 173. 
sation, die selbst Quelle des Rechts ist, nicht vermögen, was kleinere 
können? 
Politisch mag willkürliche Aenderung des Thronfolgerechtes be- 
denklich sein, staatsrechtlich steht kein Hindernis im Wege. Und auch 
politisch erscheint die staatsgesetzliche Regelung wünschenswert bei 
bestrittenem Thronfolgerechte. 
§ 29. Das Thronfolgerecht#g). 
Die Krone erwerben kann nur ein Mitglied des königlichen 
Hauses. Ausdrücklich anerkannt ist dies durch Art. 53 der Verfassungs- 
urkunde, welcher die Krone den königlichen Hausgesetzen gemäß für 
erblich erklärt in dem Mannesstamme des königlichen Hauses. Damit 
sind diejenigen Bestimmungen der Hausgesetze, welche die Zugehörig- 
keit zum königlichen Hause regeln, nicht nur aufrecht erhalten worden, 
sondern auch für einen Bestandteil der Verfassungsurkunde erklärt, 
so daß sie eine Abänderung nicht mehr im Wege der Hauzgesetz- 
gebung, sondern nur in dem der Verfassungsänderung erfahren 
können. Die Form der Verfassungsänderung ist erforderlich für eine 
Abänderung dieser hausgesetzlichen Bestimmungen, sie genügt aber 
auch. Insbesondere bedarf es zu einer Aenderung eines Hausgesetzes, 
soweit es Verfassungsgesetz geworden ist, keiner Zustimmung der Mit- 
glieder des königlichen Hauses. Denn diese sind wie alle anderen 
Staatsangehörigen den Gesetzen des Staates unterworfen. 
Die Erfordernisse des Thronfolgerechtes, insbesondere also der 
Zugehörigkeit zum königlichen Hause, sind nun nach den Hausgesetzen 
folgende: · 
1. Abstammung vom ersten Erwerber. Nur die Nach- 
kommen des ersten Erwerbers eines Lehens waren nach langobardischem 
Lehenrechte erbberechtigt. Dieser Grundsatz wurde in dem Reichs- 
staatsrechte angewandt auf die Erbfolge in den deutschen Ländern 
und ist auch gegenwärtig als geltendes Recht anzuerkennen. Nach 
— 
1) Bezüglich der Literatur vgl. die Angaben zu § 28; im übrigen 
Bollmann, Die Lehre von der Ebenbürtigkeit in deutschen Fürsten- 
häusern bei Joh. Steph. Pütter und Joh. Jak. Moser und 
ihre Bedeutung für das heutige Recht, Göttingen 1897; Hauptmann, 
Das Ebenbürtigkeitsprinzip in den Familien des deutschen Hochadels im 
Archiv für öfsentl. Recht. Bd. 17 (1902), S. 529 ff.
	        

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