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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1914
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1914.
Volume count:
48
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 53.
Volume count:
53
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4433.) Gesetz, betreffend die Ergänzung der Reichsschuldenordnung.
Volume count:
4433
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

4. 1611 9 
den 6000 fi., die der Bischof von Worms statt des ihm auferlegten Januar 4. 
Geschützes zahlte, und weitern 800 fi. nicht das geringste von den 
rheinischen Bundesständen bekommen hat; trotzdem aber hat er, ab- 
gesshen von dem, was er zur Sicherung seines Erzstiftes und der Stadt 
Mainz (woran den katholischen Ständen doch eben so viel als an 
anderen Orten gelegen ist), zur Bestreitung der Legationen und anderer 
Notdurft der Union ausgegeben hat, dem Koadjutor von Köln zur Be- 
schützung des Erzstiftes Köln 8000 fi. erlegt und dem Grafen von 
Rietberg versprochen, ihm binnen wenigen Wochen 40000 fl. zu 
bezahlen. Man wird daraus spüren, dass er sein äusserstes Vermögen 
anwendet und wird ihm hoffentlich nicht zumuten, allein zu tragen, was 
er zum Schutz seines Erzstiftes und seiner Stadt anwendete, und sich 
ohne Zuschuss der Union zu erschöpfen. — Er kann nicht raten, das 
ristbergsche Volk länger auf Bundeskosten zu unterhalten, besonders 
wenn die Bezahlung allein aus der rheinischen Xasse geschehen soll 
und von der oberen Kasse keine Hilfe zu erwarten ist. Will man 
dies Volk bebalten, so muss es aus gemeinem Vorrat bezahlt werden, 
wobei darauf zu achten ist, dass, weil es mit einem Bundestage noch 
anstehen könnte, Rietberg nicht noch zu grösseren Unkosten geführt 
werde, die dann die Unierten auch noch zu tragen hätten; vielleicht 
wäre deshalb doch besser, dies Volk jetzt abzudanken und hernach 
anderes zu werben. Es ist zwar bekannt, was zur Rettung der westphäl- 
ischen Stifter aus dem Hause Rietberg geschehen kann; aber diese Stifter 
waren bisher nicht zur Union zu bewegen und würde es den unierten 
Ständen sehr beschwerlich fallen, denen zu helfen, von denen sie keine 
Hilfe zu erwarten haben. 
Die von Donnersberg übergebenen Konzepte von Dankbriefen an 
den Papst 2 und an den König von Spanien und den Entwurf der Instruk- 
tion für Crivelli an die Signorie Venedig wegen der katholischen Union 
lässt der Kurfürst sich gefallen ; doch soll man mit dem Praedikat eines 
Protektors gegen Spanien etwas vorsichtig sein, da sich unter fremder 
Potentaten Protektion zu begeben den Bündnissen im Reich entgegen wäre 
und der Kaiser beleidigt werden könnte. Der Kurfürst zweifelt auch, ob 
der Bischof von Speier sich bewegen lassen wird, die Legation nach 
Frankreich zu übernehmen; daher wird man sich zu einer geeigneten 
Persönlichkeit entschliessen und um die Geldmittel kümmern müssen. 
Maximilian als Bundesoberster wies gemäss einem Beschluss des 
angeburger Bundestages den Grafen mit seinen Ansprüchen an die 
rheinische Kasse. — Die Auseinandersetzungen zwischen den ober- 
ländischen und rheinischen Ständen, respektive zwischen den zwei 
Bundesobersten wegen der Befriedigung des rietbergschen Volkes 
sieben sieh durch das ganze Jahr 161 und vermehren die schon 
merkbare Spannung zwischen Kurmainz und Baiern. 
" Kopien dieser Schreiben in Winz., a. a., O., no. 100, 102, 108; 
die beiden letzteren wurden im Mai 1611 ausgefertigt.
	        

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