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Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes Erstes Buch Das Deutsche Reichsstaatsrecht (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes Erstes Buch Das Deutsche Reichsstaatsrecht (2)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1914
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1914.
Volume count:
48
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 64.
Volume count:
64
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4473.) Allerhöchster Erlaß über die Ermächtigung des Reichskanzlers zur selbständigen Erledigung von Regierungsgeschäften im Bereiche der Reichsverwaltung.
Volume count:
4473
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes
  • Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes Erstes Buch Das Deutsche Reichsstaatsrecht (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Bemerkung der Verlagshandlung.
  • Blank page
  • Contents
  • Zweites Buch. Das Reichsstaatsrecht.
  • Allgemeiner Theil. Vom deutschen Reiche überhaupt.
  • Specieller Theil. Von den einzelnen Organen und Funktionen des deutschen Reiches.
  • Erste Abtheilung. Von den Organen des deutschen Reiches.
  • Erstes Kapitel. Der Kaiser.
  • Zweites Kapitel. Der Bundesrath.
  • I. Staatsrechtlicher Charakter des Bundesrathes überhaupt.
  • II. Die einzelnen staatsrechtlichen Befugnisse des Bundesrathes.
  • III. Geschäftsbehandlung des Bundesrathes.
  • Drittes Kapitel. Der Reichstag.
  • Viertes Kapitel. Behördenorganismus des Reiches.
  • Zweite Abtheilung. Von den Funktionen der Reichsgewalt.
  • Anhang. Elsass-Lothringen.
  • Register.
  • Blank page

Full text

2. Der Bundesrath, 53 
Die Theilnahme der einzelnen Staaten an den Beschlüssen des. 
Bundesrathes bezieht sich auf die ganze dem Bundesrathe zuge- 
wiesene Zuständigkeitssphäre. Auch wenn ein zu fassender Bun- 
desbeschluss sich nur auf einen Theil des Bundesgebietes oder auf 
einzelne Bundesglieder bezieht, so sind doch alle Bundesglieder be- 
rechtigt, an der Beschlussfassung theilzunehmen. Eine Ausnahnie 
machennurdieei ü tschen Staaten t Reser- 
vatrechte, kraft deren die Kompetenz des Reiches in Betreff ihrer 
ausgeschlossen ist, wie dies Artikel 7 Absatz 4 der Reichsverfassung 
ausdrücklich besagt: »Bei der Beschlussfassung über eine Angelegen- 
heit, welche nach den Bestimmungen dieser Verfassung nicht dem 
ganzen Reiche gemeinschaftlich ist, werden die Stimmen nur der- 
jenigen Bundesstaaten gezählt, welchen die Angelegenheit gemein- 
schaftlich ist«. Nur bei den ausdrücklich in der Reichsverfassung 
ausgeschlossenen Gegenständen findet diese Einschränkung des 
Stimmrechtes statt, also für Bayern, Württemberg und Baden in 
. allen die Bier- und Branntweinsteuer betreffenden Angelegenheiten, 
für Bayern und Württemberg in denjenigen Angelegenheiten, 
‘welche die Verwaltung des Reichs-Post- und Telegraphenwesens 
betreffen, für Bayern in denjenigen Angelegenheiten, welche die 
Beaufsichtigung und Gesetzgebung des Reichs über Heimaths- und 
Niederlassungsverhältnisse angehen. Nicht ausgeschlossen ist da- 
gegen das Stimmrecht Bayerns in allen Angelegenheiten der Hee- 
resverwaltung, weil der vom Reiche aufgestelltelleeresetat auch die 
für das bayerische Kontingent zu verwendenden Gelder feststellt, 
wenn auch in einer Gesammtsumme und weil Bayern sich auch in 
Betreff der Formation, Organisation und Ausbildung seines Heeres 
nach den für das Reichsheer bestehenden Normen zu richten hat. 
Ebenso ist das Stimmrecht Hamburgs und Bremens in Betreff der 
Zoll- und Steuerangelegenheiten nicht ausgeschlossen, weil diese 
Staaten anstatt der Zölle und Steuern ein Aversum un das Reich be- 
zahlen. 
  
Anmerkung. 
Namens der verbündeten Regierungen wurde auf Anfrage erklärt, 
dass der Militäretat, trotz der Bestimmungen unter Nr. III $ 5 des Ver- 
trags vom 23. November 1570 keineswegs als ein Gegenstand anzusehen 
sei, welcher nicht dem ganzen Bunde gemeinsam wäre«. »Ich sehe das — 
sagte Delbrück a. a. O. Stengr. Ber. 1570 S. 123 — weder formell, 
noch materiell, materiell nicht deshalb, weil aus den Bestimmungen, 
welche der Militäretat für die übrigen Bundesstaaten ausser Bayern ent-
	        

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