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Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Erster Band. Vom Staatsseketariat bis zur Marokko-Krise. (1)

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Bibliographic data

Object: Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Erster Band. Vom Staatsseketariat bis zur Marokko-Krise. (1)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1914
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1914.
Volume count:
48
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 36.
Volume count:
36
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4398.) Bestimmungen über Fachausschüsse für Hausarbeit.
Volume count:
4398
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten.
  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Erster Band. Vom Staatsseketariat bis zur Marokko-Krise. (1)
  • Cover
  • Blank page
  • Title page
  • Other
  • Endsheet
  • Vorwort des Herausgebers.
  • Vorbemerkung des Verlages
  • Inhalt des ersten Bandes
  • Erstes Kapitel.
  • Zweites Kapitel.
  • Drittes Kapitel.
  • Viertes Kapitel.
  • Fünftes Kapitel.
  • Sechstes Kapitel.
  • Siebentes Kapitel.
  • Achtes Kapitel.
  • Neuntes Kapitel.
  • Zehntes Kapitel.
  • Elftes Kapitel.
  • Zwölftes Kapitel.
  • Dreizehntes Kapitel.
  • Vierzehntes Kapitel.
  • Fünfzehntes Kapitel.
  • Sechzehntes Kapitel.
  • Siebzehntes Kapitel.
  • Achtzehntes Kapitel.
  • Neunzehntes Kapitel.
  • Zwanzigstes Kapitel.
  • Einundzwanzigstes Kapitel.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel.
  • Vierundzwanzigstes Kapitel.
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel.
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel.
  • Siebenundzwanzigstes Kapitel.
  • Achtundzwanzigstes Kapitel.
  • Neunundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreissigstes Kapitel.
  • Einunddreissigstes Kapitel.
  • Zweiunddreissigstes Kapitel.
  • Dreiunddreissigstes Kapitel.
  • Vierunddreissigstes Kapitel.
  • Fünfunddreissigstes Kapitel.
  • Sechsunddreissigstes Kapitel.
  • Siebenunddreissigstes Kapitel.
  • Achtunddreissigstes Kapitel.
  • Neununddreissigstes Kapitel.
  • Anhang.

Full text

EULENBURG GEGEN DIE KAISERIN 451 
Eulenburg auf halbem Wege zwischen dem kaiserlichen Jagdschloß und 
Neustadt-Eberswalde entgegengekommen, hatte sich zu mir in den Wagen 
gesetzt und mir mit ficberhaftem Eifer auseinandergesetzt, die Kaiserin 
befinde sich in einer so hochgradigen Erregung, daß ihre baldmög- 
lichste Trennung vom Kaiser geboten wäre. In Hubertusstock ange- 
kommen, wurde ich von Lucanus beiseitegenommen, der mir aus eigener 
Initiative sagte, er hielte es für seine Pflicht, mich auf die Intrigen aufmerk- 
sam zu machen, die Philipp Eulenburg gegen die Kaiserin spinne. Er schil- 
dere sie als aufgeregt, hysterisch, beinahe geisteskrank. Davon sei gar keine 
Rede. Der Kaiserin, die eine zärtliche Mutter sei, werde es nur sehr schwer, 
sich von ihren jüngeren Söhnen zu trennen, namentlich von dem zarten und 
schwächlichen Joachim. Wenn die Forderung, die Kinder aus dem Hause 
zu geben, plötzlich und schroff an sie herantrete, geriete sie zunächst in 
große Erregung. Das würde aber auch vielen bürgerlichen Frauen so gehen, 
ohne daß sie deshalb eingesperrt würden. „Die Kaiserin ist so vernünftig 
wie Sie und ich. Wenn sie aber für längere Zeit gegen ihren Wunsch und 
Willen von Mann und Kindern getrennt wird, so ist freilich nicht zu sagen, 
wie das auf ihren Gemütszustand einwirken kann.“ Ich versprach Lucanus, 
daß ich, soviel an mir wäre, in jeder Richtung bemüht sein würde, die von 
mir hochverehrte Kaiserin zu schützen. 
Als viele Jahre später, während der Prozesse, die Philipp Eulenburg 
zugrunde richten sollten, seine Versuche zur Sprache kamen, die Frau 
seines besten Freundes, des Grafen Kuno Moltke, und seine eigene Schwä- 
gerin Klara Eulenburg, geborene von Schaeffer-Voit, die spätere Gräfin 
Alexander Wartensleben, für geisteskrank erklären zu lassen, stieg die 
Erinnerung an sein sonderbares Verhalten gegenüber der Kaiserin Auguste 
Viktoria wieder in mir auf. Welche Abgründe birgt die menschliche Natur, 
welche Nachtseiten, von denen sich der Blick des physisch und psychisch 
Gesunden schaudernd abwendet! Lucanus sah in den Insinuationen des 
intimsten Freundes des Kaisers gegen die Gemahlin Seiner Majestät vor 
allem den Versuch, den Monarchen ganz und allein in die Hand zu bekom- 
men. Er hielt es nicht für ausgeschlossen, daß Eulenburg gleichzeitig 
wünschte, den Kaiser zum Spiritismus zu bekehren. Philipp Eulenburg war 
ausgesprochener Spiritist. Spiritistische Neigungen und Gedankengänge 
haben mir zeitlebens nicht nur ferngelegen, sondern sie waren und sind 
mir antipathisch. Wenn mir Eulenburg davon sprach, so suchte er mich vor 
allem davon zu überzeugen, daß seine spiritistischen Experimente ihn in 
seinem Gottesglauben bestärkt hätten. Was ihm die Geister enthüllten, 
beweise ihm die Sicherheit eines zukünftigen Lebens, wäre sein Halt in 
diesem Leben, sein Trost im Unglück, das Beste, was er besitze. Ich hatte 
ihm immer erwidert, daß ich ihm diesen Trost nicht nehmen wolle, da ich 
29* 
Eulenburg 
und der 
Spiritismus
	        

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