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Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

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Bibliographic data

fullscreen: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1914
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1914.
Volume count:
48
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 9.
Volume count:
9
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4342.) Bekanntmachung, betreffend eine neue Ausgabe der dem Internationalen Übereinkommen über den Eisenbahnfrachtverkehr beigefügten Liste.
Volume count:
4342
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Title page
  • Zum Eingang.
  • Das Ehrenkomitee des Goldenen Buches.
  • Das deutsche Staatswesen an der Jahrhundertwende.
  • Bild: "Seine Majestät Kaiser Wilhelm II".
  • Widmung von Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II.
  • Regenten des Staatswesens.
  • Gemälde Ihrer Majestät die Kaiserin Auguste Viktoria.
  • Fortsetzung Regenten.
  • Das Staatswesen, die Staatsmänner und Parlamentarier.
  • Deutschlands Wehrstand.
  • Das deutsche Kolonialwesen.
  • Das staatliche Verkehrswesen: Die Post und Telegraphie, die Eisenbahn, die Wasserstrassen des Binnenlandes und der Kaiser-WIlhelmkanal.
  • Die deutsche Wissenschaft an der Jahrhundertwende.
  • Die Theologie im letzten Viertel des Jahrhunderts.
  • Die Philosophie und die Aesthetik.
  • Die Rechtswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre und die Statistik.
  • Die Heilwissenschaften an der Jahrhundertwende.
  • Die deutsche Geschichtsschreibung, Kulturgeschichte und Archäologie.
  • Die Philologie, die Sprachforschung und die Litteraturgeschichte.
  • Erziehung und Unterricht.
  • Die Astronomie, die Physik, die Meteorologie und die Chemie.
  • Unser Wissen vom Erdball, und seinen Bewohnern.
  • Die Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Die berufliche und soziale Gliederung des Deutschen Volkes.
  • Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
  • Der Bergbau und das Hüttenwesen.
  • Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
  • Die Grossindustrie.
  • Schiffsbau und Schiffahrt.
  • Handel und Gewerbe.
  • Das deutsche Kunstgewerbe.
  • Die deutsche Kunst an der Jahrhundertwende.
  • Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerei, und Baukunst.
  • Die deutsche Dichtkunst.
  • Die deutsche Tonkunst.
  • Die Schauspielkunst.
  • Vollbilder zur Abteilung Kunst.
  • "Das Deutsche Meer", Gemälde von Andreas Achenbach. (Photographie)
  • "Das Mädchen am Strande", Oelstudie von Hans v. Bartels.
  • "Poesie und Malerei", Gemälde von Arnold Böcklin. (Photographie)
  • Eine Studie zum Gemälde: "Schuldig" von Ferdinand Brütt.
  • "Maria", Gemälde von Adolf Echtler.
  • "Am Wasser", Zeichnung von Wilhelm Feldmann.
  • "Genesung", Zeichnung von Walther Firle.
  • "Eine Holsteinische Viehweide", Zeichnung von Oskar Frenzel.
  • "Frühmorgen in der Rominter Heide", Gemälde von Richard Friese.
  • Zeichnung von Eduard Grützner.
  • "Die Katharinenkirche in Hamburg", Zeichnung von Peter Halm.
  • "Vor dem Gnadenbilde in Kevelaer", Gemälde von Arthur Kampf. (Photographie)
  • "Die Opferkerzen", Gemälde von Hermann Kaulbach. (Photographie)
  • "Christus im Olymp", Kolossalgemälde von Max Klinger.
  • "Eine Reiterattacke", Gemälde von Georg Koch.
  • "In der Kirche", Gemälde von Wilhelm Leibl.
  • Fürst Bismarck im 80. Lebensjahre", Gemälde von Franz . Lenbach. (Photographie)
  • "Der Philosoph", Zeichnung von Max Liebermann.
  • "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
    "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
  • Ehrengabe der Königl. Akademie der Künste an Prof. Reinhold Begas. Originalzeichnung von Adolf v. Wenzel.
  • "Eine Fischerflottille", Gemälde von Hans Petersen. (Photogahie)
  • "Die Saga, den Weisheitsworten des Riesen Mimir lauschend", Monumentale Gruppe im Palazzo zu Rom von Hermann Prell.
  • "Unter den Arkaden in München", Zeichnung von Rene Reinicke.
  • "Eine Volksweise", Zeichnung von Fritz Simm.
  • "Am Allerseelentag", Gemälde von Franz Skarbina.
  • „Luzifer“, Gemälde von Franz Stuck.
  • „Mutter und Kind“, Gemälde von Hugo Vogel.
  • „1870. Ein Velarium“, Gemälde von Anton v. Werner.
  • Biographien. (alph. Reihenfolge)
  • Biographien - A
  • Biographien - B
  • Biographien - C
  • Biographien - D
  • Biographien - E
  • Biographien - F
  • Biographien - G
  • Biographien - H
  • Biographien - I
  • Biographien - J
  • Biographien - K
  • Biographien - L
  • Biographien - M
  • Biographien - N
  • Biographien - O
  • Biographien - P
  • Biographien - R
  • Biographien - S
  • Biographien - T
  • Biographien - U
  • Biographien - V
  • Biographien - W
  • Biographien - Z

Full text

am Gentralvikarial zu Bildesheim, 1871 apostolischer Thotar, 1872 Domkapilular und 
Generaloikar, 1551 Bischof von Fulda, 1884 wurde er in den preussischen Staalsral, 
1556 in das herrenhaus auf Lebenszeit berufen. Er war mit Erfolg bemüht, die 
gestörten Beriehungen zwischen der preussischen Regierung und der kalhol. Kirche 
wiederherzusiellen; Früchte dieser Bemühungen waren die sogenannien „Friedens- 
gesetze”“ vom Mai 1556 und April 1857. Wurde 1890 in die Arbelieischwzkonferenz 
berufen. 18837 zum Flirsibischof von Breslau, 1893 zum Kardinal ernannt, ist er in 
Rürksicht aui den österreichischen Fintell seiner Diöcese auch Mitglied des Bercen: 
hauses des österreichischen Reichsrates und Mitglied des schlesischen Landtages, hier 
auch seit 1803 Stellverlreler des Landeshaupimanns. 
Köppen, Wladimir, Meteorolog, geboren am 25. September 1846 in $t. Petersburg, 
besuchte die Universiläten zu St. Petersburg, Meidelberg und Leipzig, war 1872—73 
Assisieni am physikalischen Zentralobservalorium in Si. Pelersburg und isi seht 1875 
Ableilungsvorstand an der deulschen Seewarte in Hamburg. Er redigierte mit Bann 
1884—91 die „Meleorologische Zeitschtih” und seit 1801 die von der Seewarle her: 
Ausgegebenen „Annalen der Bydrographie und marliimen Meteorologie”. Uon Ein- 
fluss aui die Entwickelung der Witterungskunde waren seine Arbeiten über periodische 
Wilterungserscheinungen und synoptische Meteorologie. 
Köpping, Karl, hervorragender Radierer, geboren am 24. Juni 1843, Schiller von Wallner 
in Paris, seht 1890 Professor an der Berliner Akadernie und Leiter eines IMeisteratellers. 
Kaupiwerke: Radierungen nach Rembrandi (Bonmetable, die Syndici, Grelsenkopl, 
Hiennontienprediger Anslos u. 3) und Franz Hals (Mahlzeii der Schiltzengilde von 
$t. Georg), grösstenteils In den Fahren 1881-99 entstanden; ausserdem Reproduktionen 
nach Liebermann, Tizian, Munkacsy, Elairin, Gainsberough u. a., Sowie zahlreiche 
Radierungen nach eigenen Kompositionen; war auch kunsigewerblich mit Erfolg, Ihätig. 
HKoernet, Ernst, Orienimaler, geboren am 3. hovennber 1846 zu Stippe in Wesipreussen, 
Schüler von Professor Hermann Eschke, machte 1875 eine Studienreise nach Acaypien, 
Palästina, Alben und Konstantinopel, ging 1878 und 1887 den Mil hinauf bis Pihylae 
und reiste 1582 zum Sladiam der Mhambra nach Spanien. Bilder von ihm: Goldenes 
hen und Baalbek (1873), Damaskus und Suex (1574), Memnonskolosse bei Sonnen- 
anfgang (1879), Krokadiltempel zu Kom Ombo (1836), Ausgrabung des Sphinx (1887) 
und Sonnenuntergänge bei den Pyramiden von INemphis (i$91), ton Gizch (1893) 
und bei der Insel Phylae (1805), 1878 zeichnete er lihistralionen zu Ebers' 
„Aegypien in Wort und Bild“, 1883 malte er zwei Einellenbilder in der Aula des 
Polyiechnikums zu Eharloitenburg: das „Forum Romanum" und „Die Compel von 
Phylae”. 1894 wurde er Professor, 1895—99 war er Erster Vorsitzender des Dereins 
Berliner Kilnstler. 
Koser, Reinhold, Bistoriker, geboren am 7. Februar 1852 in Schmarsow bei Prenzlau, 
1874—85 Mitarbeiter an den Publikationen. der preussischen Akademie der Wissen- 
schalten, 1830 Privaldozent in Berlin, 1382-84 Geh, Staatsarchivar, 1884 ausserord,. 
Froi. daselbst, 1890 ord. Prof, in Bons, seit März 1896 Direktor der preussischen 
Staalsarchive und Mitglied der Berliner Akademie. Im Januar 1898 wurde er zum 
Historiographein des preussischen Staates ernannmi. Baupiwerke: „Friedrich d. Gr. als 
Kronprinz“ (1836), „König Friedrich «. Gr.“ (1890 If). Koser ist Herausgeber der 
„Preussischen Staalsschriften aus der Regierungszeit Friedrichs ||,“, der „Poltlischen 
Kormespondenz Tredrichs d. Gr", der „INeinoiren und Tagebilcher von 6b. de Kati“ 
(1584) und mil Naude der „Forschungen zur brandenburgischen und preussischen 
Geschichte” (1833 11.). 
Köster, Hans, Admiral, geboren am 20. April 1844 zu Schwerin in Mecklenburg, 
tral 1859 in die preussische Marine, wurde 1804 Unterlautnant 2. $., 1866 Leumant 
2-5, 1870 Kaptlänleutuant, 1875 Korvellenkapilän, 1881 Kapitän z. 5. Obernahm 
1533 das Kommando des $chulschiffs „Niobe“, 1384 des Panzerschilis „Würltemberg“, 
1537 das des Panzerschifis „König Wilhelm". Vom Herbst 1887 bis zum Frühjahr 
1339 war er Oberwerfidirektor in Kiel, wurde 138% konteradimiral, am 1. April 1889 
als Direkior des IMarinedepartements in das Reichsmarineami benilen, welchen 
Posten er E80 mit dem des Geschwaderchefs verlauschte. 1892 kehrte er in das 
Reidsmarineamt zurück; noch in demselben Jahre erfolge Seine Beförderung zum 
Uizeadmiral. 18093 übernahm er den Befehl über das Manövergeschwader, der bis 
1890 in seinen Händen blieb, Seitdem fungiert er, 1897 zum AHdmiral emmannt, als 
Ehei der Marinestatien der Ostsee und wurde 1399 zum Generalinspekteur der 
Marine ernannt, 
Kraflt-Ebing, Kiehard Frhr. von, Psichlater und Thervenarzi, geboren am 14. Augusi 
1840 zu Mannheim, wurde 1872 ausserord. Prof. in Sirassburg, 1873 in Graz, 1880 
rd. Prol. daselbst, lehrt selt 1839 In Wien Psychialrie und Neuropalboloaie. Schrillen: 
„Grundzige der Keiminalpsychologie" 11872, 2. Hull. 1882), „Lehrhuch der gericht. 
lichen Psychopaihologie“ (1875, 3. Aufl. 1802), „Lehrbuch der Psychiatrie” (1874, 
6. Aufl. 1897), „Psychopathia serualls“ (1886, 10. Aufl, 1898), das populäre Huch 
„Ueber gesunde und kranke Nerven“ (1385, 4. Hull. 15985), die hochinieressamte 
„Experimentelle Studie aul dem Gebiete des Kypnolismus" (3. Aufl. 1893), die Mono- 
graphien über „Progressive Paralyse”" und „TMervosität und Rewrasibenie” in Noih- 
nagels Handtuch 1895--05, Arbeiten aus dem Gebiet der Psychiatrie und Deuro- 
pathologie 1807 — 09, 
Kraemer, Gustar, Dr. phil, geboren am I. Juni 1842 zu Balberstadt, ist Direktor der 
Hektiergesellschalt tür Ceer: und Erdölindusteie, Mitglied des Vorstands der deutschen 
themischen Gesellschall, der chemischen Berufsgenossenschall und des Vereins zur 
Wahrung der Interessen der chemischen Indusitte. 
Kraus, Franz Xaver; Kunsihistoriker, Archäclog und katholischer Kirchenrhistoriker, 
geboren am 18. September 1849 zu Trier, empfing 1564 die Priesterweihe, wurde 
1872 ausserord. Prof. der Geschichte und christlichen Archäologie in Strassburg und 
ist seit 1878 ort. Prof, der Kirchengeschichte zu Freiburg i. B, Bauptwerke: „Die 
Biutampullen der römischen Kätakomben" (1568), „Die christliche Kunst in ihren 
Irühesien Anlängen" (1872), „Das $pottkruzifix vom Palalin“ (1872), „Lehrbuch der 
Kirchenaeschichte" (187273, 4. Aut, 1596), „Roma sollerranea“ (1573, 2. Aufl. 1879), 
„Kunst und Altertom in Elsass-Koihringen“ (1876—92), „Realencyhlopädie der christ- 
lichen Alteriiimer" (1836-856), „Die Miniaturen der IManesseschen Eiederhandschrile” 
(11537), „Die Kunsidenkmäler des Grossherzoglums Baden” (1837—98), „Geschichte 
der christlichen Kunst“ (189699), „Dante. Sein Leben und sein Werk, sein Ver- 
hälinis zur Kunst und zur Politik“ (1897), „Die Christlichen. Inschriften der Mhein- 
lande“ (189604), „Essays 1.“ (1806). 
Biographien 27 
Kreis, Wilhelm, geboren am 17. März 1873 zu Eltville am Rhein, gewann 1896 den 
ersien Preis bei der Hauptkonkurmenz um das Uölkerschlachldenkmal bei Leipzig, 
1899 die ersten 3 Preise für die Bismarksaule, sell 1898 Dozent an der Kunst- 
akademie Dresdens. 
Hrell, Acorg, Ehemiker, geboren am 21. Januar 1846, nach absolviertem Apotheker 
exanen Schüler und Assistent von A. W. Hofmann am Universitätslaboratonum Berlin. 
Bat sich um die Dervollksmmnung der Bolzdestillationsindustne techrtisch sowohl 
wie wissenschaltlich besonders verdieni gemacht, baute im Inland sowle im Ausland 
grosse Aulbereitungsansiallen zur Mutzbarmachung des Holzes auf chemischem [Wege. 
KHreizschmar, Bermann, Dirigent und Musikschriftsteller, geboren am 19. Januar 1848 
zu Olbernhau, zuerst Echter am Konservalorium zu Leipzig, 1876 Chealerkapellmeister 
in Meiz, 1877 Universitäts nd Städtischer Musikdirektor in Rostock, seit 1887 in 
Ceipxig als ausserond. Proi. und Universitätsmusikdirektor, Dirigent des Riedelvereins 
und der akademischen Orchesterkonzerte, Mitglied des- Direktoriums der Bachgesell- 
schaft und des Deuischen Allgemeinen Musikvereins, hat seit 1897 seine Chätigkeit 
auf Vorlesungen an der Universität und am Konservalorium beschränkt, Er hompo- 
nitrie Moteiten, Ehöre, Lieder und Orgelstilcke und schrieb neben zahlreichen kleineren 
Beiträgen zur Musikgeschichle einen „Führer durch den Konzertsaal“ (3. Aufl. 1899). 
Kries, Johannes bon, Physiolog, besonders der Sinnesorgane, geboren am 6. Oktober 
1853 zu Roggenbausen in Wesipreussen, habilitierte sich 1878 in Leipzig und kehrt 
seit 1830 in Freibitrg I. B., zuerst als ausserord., seit 1883 als ord. Prof. Baupt- 
arbeiten: „Die Gesichisempfindungen und ihre Analyse“ (1882), „Siudien zur Puls- 
lehre* (18927: ferner „Prinzipien der Wahrscheinlichkeitsrechmueng“ (1886), „Ueber den 
Begriii der objekliven Möglichkeit” (1888). Bemerkenswert ist unter anderem sein 
Nachweis der Tunklionen des Sehpurpurs und der Neizbaufstäbchen. 
Krohn, Reinhold, Ingenieur, geboren am 25.November 1852 in Bamburg, war B7O—$4 
anlangs Assistent, später Professor an der Technischen Hochschule zu Aachen, 1884— 56 
auf einer Sindienreise im Rordamerika und isi seit 1886 Direktor der Britckenbauabtei- 
lung der Qutcholfnungshülle in Sterkrade. Inter den von Ihm ausgeführien grossen 
Brüuckenbaulen sind besonders zu nennen: die HKochbrücke über den Nordosiseekanal 
bei Levensau, sowie die Rheinbriicken bei Düsseldorf und Bonn, welche zu den be- 
deutendsten Bauwerken dieser Art gehören. Er schrieb u. a.: „Resultate aus der 
Cheorie des Brlckenbaues" (1$79). 
Hröner, Ehristlan, Ciermaler, geboren am 3. Februar 1838 zu Kinteln, bildete sich 
hauptsächlich durch Selbststudium, wurde 1885 Mitglied der Berliner Akademie und 
1893 Prolessor in Düsseldorf, Inter seiten Nberaus zahlreichen Gemälden: „Herbst. 
landschaft mit Hochwild“ (1877, Nationalgalerie in Berlin), „Zur Brunfizeit“ (1385, 
Städtisches Museum zu Leipzig), „Bbarzlandschalt mil Rotwild” (1891), Bilder aus dem 
Harz, dem Leutoburger Wald und von Rügen, vor allem Jagdbilder, die in stimmmmmgs- 
voller Welse Fandschalt und Cierstaffage vereinigen. 
Krones, Franz Xaver, Ritter von Marchland, Historiker, geboren am 19. November 1835 
zu Ung.-Ostrau, besuchte die Wiener Universität, wurde 1857 ansserord. Prof, der 
österreichischen Geschichte an der Rechtsakademie in HKaschau, habilitierte sich 1862 
an der Hochschule zu Graz und wiki bier seil 1865 als ord. Profi. Er schrieb: „Lm- 
riss des Geschichlsiebens der deutsch-Österreichischen Ländergruppe vom 10. bis 
16. Jahrhundert“ (1865, „Die österreichischen, böhmischen und ungarischen Länder 
1437 bis 1526” (18564), „Ungam unter Maria Cheresia und Tosel Hi." (1970), „Band. 
buch der Geschichle Desterreichs" (1576 — 70), „Grundriss der Ssterreichischen Ge. 
schichle" (1891— 83), „Die Freien von $aneck und ihre Ehronik als Grafen von Eilli* 
(1855), „Geschichte der Karl-Franzensuniversität in Graz" (1886), „Morilz von Kaiser- 
feld“ (1887), „Zur Geschichte Desierreichs Im Zeitalter der französischen Kriege und 
der Restauration 1702 bis 1816“ 11856), „Die deutsche Besiedelung der östlichen 
Alpenkänder“ (13589), „Cirol 1812 —16 unter Erzherzog Johann von Oesterreich“ (1890), 
„Aus dem Lagebuche Erxherzogs Johann 1810—15* (1891), „Aus Ogsterreichs stillen 
und bewegten Tagen 1810 —15° (1502), „Verlassung und Verwallung der Mark nd 
des Berzogiums Sieier 122 bis 1283* (1307) 
Krüger, Franz August Otto, geboren am 28, Schruar 1868 zu Gross-Dedeleben 
(Provinz Sachsen), studiere Nalurwissenschaften, war dann Maler, Mutodidakt, ist seit 
1394 Mitglied der Miinchener Sezession und versucht durch die Grlindaung der Uereinigten 
Werkställen Ir Kunst im Bandwerh die Künstler, welche sich der Reorganisation des 
Kunsigewerbes zuwenden, zu organlsieren. Ist seit Gründung deren Leiter. ” 
Arumbacher, Karl, Philolog, der die byzantinische Lilleraturgeschichle zu Seinem 
Forschungsgebiel erwählt hat, geboren am 25. September 1856 zu Kiimach bei Kenipfen 
(Mayer), Stuadierie zu Miinchen und Leipzig und ist sen 1897 ord. Proi, für mittel. 
und neuariechische Philologie an der Universität Miinchen, sowie Rerausgeber der 
„Ayzanlinischen Zeitschriit” und des „Byzantinischen Archivs“. Er schrieb: „Beiträge 
zu einer Geschichte der griechischen Sprache“ (1684), „Ariechische Reise" LIES), 
„Geschichte der byzantinischen Eilteratur“ (1891, 2. Aull. 1897), das Bauptwerk auf 
diesem Gebiet, und „Mittelgriechische Sprichwörter" (1393). 
Rrünmel, Otte, Ozeanogtaph, geboren am $. Juli 1854 in Exin, habilitierte sich 
1575 in Göttingen als Privatdozent, wurde 1883 ausserord, 1884 ord. Proi. der Geo. 
graphie an der Universität in Kiel, wo er auch Vorlesungen an der Marineahadenie 
bäll. 1839 war er an der Planktonexpedition beteiligt, über die er „Reischeschreibung 
der Planktonexpedilion“ (1892) und „Geophysikalische Heobachtungen der Planklon- 
erpedition” (1895} veröilentlichte. Sonst missen von seinen Schriften noch genanım 
werden: „er Ozean. Eine Einführung in die allgemeine Meereskunde* (1886) und 
„Die Bewegungsiormen des Meeres“ (1887). Föchverdieni um diesen neuen Wissen- 
schallszwelg. 
Krupp, Friedrich Alfred, Grossindustrieller, geboren am 17. Februar 1854 zu Essen, 
übernahm nach dem am 14, Juli 1887 erfolgten Code seines Vaters Allred Krupp die 
Gusssiahlfabrik Fried. Krupp In Essen, deren obersier Leilung er schen vorher seil 
mehreren Jahren angehört halle, wurde 13906 Mitglied des preussischen Staatsrates 
und verrät 1893—98 im deutschen Reichstag den Wahlkreis Essen als Hospilant der 
Reichspartei. 1805 erwarb er das Grusouwerk zu Buckau bei Magdeburg. 1887 wurde 
er zum Geb. Köommerzienral emannt,. Ausser der Gusssiahllabrik zu Essen und dein 
Ärusonwerk zu Magdeburg gehören der Firma Fried, Krupp das Stablwerk zu Annen, 
die Hocholenanlage bei Rheinhausen, die Jobannisbülle zu Duisburg, die Hermannshlite
	        

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