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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliographic data

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1914
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1914.
Volume count:
48
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 96.
Volume count:
96
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4539.) Bekanntmachung, betreffend Regelung des Verkehrs mit Zucker und der Verwertung der Zuckergewinnung im Betriebsjahr 1914/15.
Volume count:
4539
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Full text

160 Zweites Buch. IV: Friedrichs I. und Heinrichs Freundschaft. 
das Ende dieses Bündnisses? Der Kaiser konnte den Hauptzweck seines Le- 
bens, die Unterwerfung der Lombardei, nicht erreichen; das Welfenhaus aber 
sank so tief, daß es nie wieder auferstehen zu können schien; kaum den zehnten 
Teil aller seiner Besitzungen behielt es zurück. 
Jetzt aber ließen sich solche Folgen noch nicht erkennen. Die Zukunft ver- 
sprach nichts als Licht und Glanz. Gleich nach der Zerstörung Tortonas wurde 
Friedrich von den Pavesen in ihre Stadt eingeladen und dort, natürlich unter 
dem festlichsten Jubel und unzähligen Loyalitätsbezeugungen der leicht erreg- 
baren, über den Fall ihrer Feinde frohlockenden Bevölkerung, mit der alten 
eisernen Lombardenkrone geschmückt?). Von Pavia rückte der König auf 
26. April das mit Mailand verbündete Piacenza; aber da es eine starke Unterstützung 
von den wachsamen und unternehmenden Mailändern erhielt, schloß es dem 
Könige kühn die Tore. Friedrich ließ sich jetzt auf eine Belagerung der wider- 
spenstigen Stadt nicht ein, da es ihn mit starken Armen vorwärts gen Rom 
Anf. Mai zog; dahin drang er nun vor-'"). Auf der alten ämilischen Straße rückte er 
15. Mai durch Tuszien auf Bologna, wo er das Pfingstfest feierte'### ). Hier warteten 
(2. Dez. 
1154) 
ihm auch die Pisaner auf und empfingen den Befehl, sofort eine Flotte gegen 
König Wilhelm von Sizilien auszurüsten. Noch durch ein anderes Ereignis 
manifestierte sich die Unterwürfigkeit, die der König jetzt in Ober- und 
Mittelitalien fand. Kaum war der dem staufischen Interesse so treu erge- 
bene Bischof Anshelm von Havelbergts) von seiner — übrigens erfolglosen 
— Gesandtschaft nach Griechenland zurückgekehrt, als er von den Ravennaten 
zum Erzbischof erwählt wurde. Friedrich verfehlte nicht, des treuen Dieners 
Macht durch die Belehnung mit dem Exarchat von Ravenna zu erhöhenfJ). 
Überhaupt wetteiferten Städte und Fürsten der Romagna in Gehorsams- 
beweisen gegen den siegreichen Stauferfff). 
Indessen waren in Rom vielfache Veränderungen vor sich gegangens). 
Nach kaum anderthalbjährigem Pontifikate war Anastasius IV. gestorben und 
schon am folgenden Tage nach diesem Ereignisse Bischof Nikolaus von Albano 
unter dem Namen Hadrian IV. auf den päpstlichen Stuhl erhoben. Hadrian 
war ein Mann von aufrichtiger Begeisterung für die Sache der Kirche und 
  
o) Brief Friedr. l. c. : Destructa Terdona Papienses, ut gloriosum post vioctoriam 
triumphum nobis facerent, ad civitatem invitaverunt. Ibi in corona et maxima 
laeticia et ingenti servitio civitatis tres dies deduximus. — Otto Fris. II, 20: Peracta 
victoria, rex a Papiensibus invitatur ibique en dominica, quas Jubilate canitur, 
in ecolesia S. Michaelis .. cum multo civium tripudio coronatur. 
*)Am 5. Mait ist der König in territorio Placentino; Bochmer Reg. Nr. 2345. 
Esiist noch eine Urkunde Friedrich, ausgestellt in der Nähe Bolognas am 13. Mai, 
vorhanden. Muratori, Annali d’'Italia VI, p. 433. — Auch Lang, esta Boica I. 
P16 teilt eine, jedoch sehr wahrscheinlich gefälschte Urkunde mit, datum in territorio 
nnoniensi, ldus Malü, Ind. IV. IIII.] anno regni V. IIVI. imperü IV (72.1). 
) Siehe S. 151. 
f) Otto Fris. II, 27. — Theod. Mon. Palid., p. 89. — Chr. Mont. Ser., p. 149. 
ff 0 Otto Mor., p. 596. 
1) Vgl. Hermann Re ter, Geschichte Alexanders III. und der Kirche seiner 
Zeit; 2. Aufl., Bd. I, Kap. 1
	        

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