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Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Vierter Band. (4)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Vierter Band. (4)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1914
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1914.
Bandzählung:
48
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1914
DDC-Sachgruppe:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 114.
Bandzählung:
114
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

law

Titel:
(Nr. 4573.) Bekanntmachung über eine Änderung des Gesetzes, betreffend Höchstpreise, vom 4. August 1914 (Reichs-Gesetzbl. S. 339) und der Bekanntmachung über Höchstpreise vom 28. Oktober 1914 (Reichs-Gesetzbl. S. 458).
Bandzählung:
4573
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges.
  • Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Vierter Band. (4)
  • Titelseite
  • Rechtlicher Hinweis.
  • Inhalt des vierten Bandes.
  • Karten.
  • Vorwort.
  • Die allgemeine Lage im Januar 1916.
  • Der Feldzug im Westen vom 1. November 1915 bis 1. Juli 1916.
  • Der Feldzug im Osten vom 14. November 1915 bis 31. August 1916.
  • Der Feldzug im Westen vom 23. Juni bis 28. August 1916.
  • Die allgemeine strategische Lage im August 1916.
  • Der Feldzug in Rumänien vom 28. August 1916 bis 19. Januar 1917.
  • Der Feldzug im Westen vom 29. August 1916 bis 26. Januar 1917.
  • Der Seekrieg vom 24. Februar 1915 bis 22. Dezember 1916 und der diplomatische Kampf Deutschlands mit den Vereinigten Staaten von Amerika.
  • Die allgemeine politische Lage um die Jahreswende 1916.
  • Der Feldzug im Westen vom 27. Januar bis 26. Mai 1917.
  • Der Kampf um den Frieden im Jahre 1917.
  • Der Feldzug im Osten vom 29. August 1916 bis 23. November 1917.
  • Der Feldzug in Italien vom 22. Mai 1915 bis 30. Dezember 1917.
  • Der Feldzug im Westen vom 27. Mai bis 3. Dezember 1917.
  • Der Kampf um den Frieden im Osten und Wilsons 14 Punkte.
  • Die Feldzüge im Westen und im Orient vom 13. Februar bis 11. November 1918.
  • Die allgemeine Lage im Frühling 1918.
  • Die deutsche Offensive vom 18. März bis 12. Juni 1918.
  • Die Krisis der deutschen Offensive vom 14. Juni bis 5. August 1918.
  • Die strategische Lage im Sommer 1918.
  • Der Aufmarsch an der Marne.
  • Die zweite Schlacht an der Marne.
  • Die Kämpfe zwischen Marne und der Vesle.
  • Die Umkehr der strategischen Lage.
  • Die Gegenoffensive der Alliierten vom 8. August bis 15. September 1918.
  • Der Zerfall des Vierbundes.
  • Die Offensive der Alliierten und das Ende des Zweibundes.
  • Deutschlands Endkampf und der Ausgang des Krieges.
  • Schlußwort.
  • Aus den Betrachtungen zur Kriegslage. Erschienen im ,,Berner Bund", 24. März bis 24. November 1918 (Westen).
  • Karte: Der Feldzug im Westen 1918 und der Feldzug in Italien vom 22. Mai 1915 bis 30. Dezember 1917.
  • Karte: Feldzug in Rumänien vom 28. August 1916 bis 19. Januar 1917 und die Kampflinie im Osten am 28. September 1916.

Volltext

Die Umlehr der strategischen Lage 597 
teau-Thierry, nahm Mitry Gousseaucourt und Wille.en- Tardennois, er- 
weiterte Berthelot auf dem rechten Flügel das Glacis von Reims. Am 
2. August nahmen amerikanische Divisionen von Fiomes Besitz und blieben 
dem weichenden Verteidiger hart auf den Fersen. Da schlug vom Nord- 
ufer der Vesle wohlgenährtes Feuer in den hihig vordrängenden Verfolger 
und gebot ihm endgültig Halt. Die Deutschen schanzten auf dem Hügelland 
zwischen Vesle und Ai#nc und waren nicht gesonnen, über die Aisne zu 
weichen. Die Schlacht war zu Ende. 
Die Alliierten sahen sich nach ihrem konzentrisch von Wesien, Süden 
und Osten vorgetragenen Angriff an der Vesle vor gestreckter Front an- 
gelangt. Sie bemühten sich, ihre ineinandergeschachtelten Divisionen zu 
ordnen und nach der Tiefe zu slaffeln und das Kriegsgerät aufzusammeln, 
das Böhn auf dem NRückzug liegengelassen halte. Er hatte 700 Geschütze 
eingebüßt und 35000 Gefangene verloren. 
Die Amkehr der straregischen Lage 
Die deutsche Heeresleitung sah 70 Divisionen abgekämpft aus der Schlacht 
zurückkehren, die sie am 15. Juli mit so großen Hoffnungen eröffnet hatte. 
Hätte die Angriffsschlacht bei Reims zum Siege geführt, so wäre der Feld- 
zug von den Deutschen gewonnen worden. Nun war alles anders. Der große 
deutsche Angriff#feldzug, dieser mit letztem Schwung unternommene, durch 
gewaltige Erfolge eingeleitete, am 30. Mai über den Gipfelpunke Hinausge- 
wälzte und ins Gleiten gekommene Versuch, den Feind auseinander zu werfen 
und so zu erschüttern, daß er zum Frieden willig wurde, war hart vor dem 
Ziel zu Fall gekommen und als gescheitert zu betrachten. 
Darüber komte schen am 24. Juli kein Zweifel mehr walten. 
Am 24. Juli 1918 standen die Deutschen nicht mehr vor der Frage, 
ob es möglich sei, den Gedanken, noch einmal an der Lys anzugreifen, wieder 
zum Leben zu erwecken. Die Wiederherstellung der Lage an der Vesle und 
die Notwendigkeit, die übrigen Angriffsfronten zu verstärken, fraß Rupp- 
reches Schlachtreserven. Ludendorff war wieder zur Abwehr verurteilt, 
denn die Einbuße an Kampftraft, die die Deutschen an der Marne erlitten 
hatten, und die unsichere Lage, in der sich ihre Angriffsfronten zwischen 
Compiegne und Arras befanden, gestatteten ihm nicht mehr, das blutige 
Spiel zu erneuern. Als die Front an der Vesle sich wieder festigte, verfügte 
Ludendorff nur noch über 28 frische Divisionen. Er mußte sich entschließen, ein 
Duhend verbrauchter Divisionen aufzulösen, um die Lücken zu füllen. Ver- 
geblich ersuchte die Heeresleilung die Heimat um neuen Ersaßh. Die inneren 
Verhähtmisse waren so mißlich geworden, daß man nicht mehr wagte, binnen 
wenigen Tagen 2—300000 Mann ausßzubieten und ins Feld zu senden.
	        

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