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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1915
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1915.
Bandzählung:
49
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1915
DDC-Sachgruppe:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 43
Bandzählung:
43
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

law

Titel:
(Nr. 4693) Verfügung des Reichskanzlers zur Ausführung der Kaiserlichen Verordnung, betreffend die Unterstützung der Familien von Mannschaften des Beurlaubtenstandes und des Landsturms, die bei einer Schutztruppe in den Dienst getreten sind, vom 19. März 1915.
Bandzählung:
4693
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Volltext

294 Drittes Buch. IV: Befestigung von Heinrichs Macht. 
gange bestimmten Volksstammes sehen: Bestrebungen, die doch schon, ehe sie 
begannen, zum Scheitern verdammt waren. 
Zu dem höchsten Grade des nationalen Unwillens, zu dem Schmerze über 
die verlorene Herrschaft kam noch bei dem Fürsten Pribislaw der Kummer 
über das harte Los seines gefangenen Bruders. Noch immer schmachtete 
Wratislaw, der Sohn der slawischen Wälder, zu Braunschweig in drückenden 
Fesseln. Heimlich sandte er an seinen Bruder und ließ ihm melden: „Siehe, 
ich liege hier im ewigen Gefängnisse, und du tust nichts für mich? AuM, er- 
hebe die Waffen und befreie mich mit Gewalt, wie wir schon ehemals unseren 
Vater aus der Gefangenschaft zu Lüneburg durch Verwüstung des Christen- 
landes erlöst haben")!“ 
Pribislaw wurde durch die Ermahnungen des Bruders zur höchsten Be- 
geisterung und Tatkraft angefeuert und bereitete einen allgemeinen Auf- 
stand der obotritischen, kissinischen und zirzipanischen Slawen vor, der im 
Anfange des Jahres 1164 ausbrach. Ohne von den Christen bemerkt zu 
17. werden, erschien Pribislaw mit einem starken Heere vor der Feste Mecklen- 
Febr.“) burg, deren Befehlshaber, Heinrich von Skaten, nichts Ubles fürchtend, sich 
eben entfernt und so die als Vlamen bestehende Besatzung führerlos gelassen 
hatte. Auf diesen Umstand vertrauend, forderte Pribislaw die Vlamen auf, 
ihm die Stadt und das Land, das ja der Slawen altes, rechtmäßiges Eigen- 
tum sei, friedlich zu übergeben; dann sollten alle ungekränkt an die Grenzen 
geleitet, ihnen nichts weggenommen werden. Wenn sie aber die Festung 
hartnäckig verteidigen wollten, sollte kein Einwohner von Mecklenburg — 
so schwur Pribislaw — verschont bleiben. Die Antwort der kühnen Vlamen 
war ein Schauer von Wurfspießen. Aber die liberzahl der Slawen war zu 
groß. Nach hartem Kampfe erstürmten sie die Mauern und töteten alle er- 
wachsenen Männer in der Festung. Die Weiber und Kinder führten sie ge- 
fangen hinweg und zündeten dann den Ort nach allen Richtungen hin an?½). 
Von Mecklenburg zogen sie gegen Jlow, indes das fanden sie besser ver- 
wahrt. Als Gunzelin, der Oberstkommandierende in ganz Obotritien, von 
dem Ausbruche der Slawen gehört, hatte er sich mit einigen Rittern nach 
Jlow geworfen. Nichtsdestoweniger war die Lage der Besatzung eine höchst 
gefährliche. Denn nicht nur war das flawische Heer sehr groß, die Deutschen 
konnten sich auch nicht auf die slawischen Bewohner der Stadt verlassen, die 
zwar äußerlich den Deutschen alle Ergebenheit zeigten, aber heimlich mit 
Pribislaw verabredet hatten, ihm die Stadt auszuliefern. Gunzelin sah ein, 
  
*). Daß der Vorgang, auf den Wratislaw hier anspielt, uns von Helmold gar nicht be- 
richtet wird, ist in den Krit. Erört. zu Buch II, Kap. Id erwähnt. 
“) Helm. II, 98: Eadem die, qua maritimae regiones Oceani tanta clade pervastatse 
sunt, accidit strages magna in civitate Slavorum Mikelenburg. Chr. Luneb., p.1390: 
In demeselven dage vvorden geslagen to Mekelenbuch viele kerstener hude. Chr. 
Mont. Ser. 189: In Magnapoli capta et oooisa est multitudo magna Christianorum 
a Sclavis XIV. Kal. Martii. — Ann. Stederb., p. 152. 
*“#)) Helm. II, 98. — Theod. Mon. Palid., p. 93 und nach ihm Ann. Magdeb. l. c.
	        

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