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Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1915
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1915.
Volume count:
49
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 48
Volume count:
48
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4710) Bekanntmachung wegen Änderung der Verordnung, betreffend Verkehr mit Zucker, vom 12. Februar 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 75).
Volume count:
4710
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten und dritten Auflage.
  • Inhalt.
  • Introduction
  • Deutsche und Slawen.
  • Die Slawenstämme.
  • Die Karolinger.
  • I. Gründung der Nordmark.
  • König Heinrich gegen die Polaben.
  • Markgraf Gero.
  • Wendische Marken.
  • Die Wenden.
  • Religion der Wenden.
  • Bisthümer im Wendenlande.
  • II. Die ältesten Markgrafen der Nordmark. 965-1134.
  • Abfall der Nordmark.
  • Die Markgrafen.
  • III. Die Markgrafen von Brandenburg aus dem Hause Anhalt. 1134-1319.
  • Die Anhaltiner.
  • 1. Albrecht der Bär. 1134-1170.
  • Brandenburg reichsunmittelbar.
  • Der Wendenfürst Jaczo.
  • Wiederherstellung der Bisthümer.
  • 2. Otto I. 1170-1184.
  • 3. Otto II. 1184-1205.
  • Lehnsauftrag an Magdeburg.
  • 4. Albrecht II. 1205-1220.
  • Kampf mit Pommern.
  • 5. Johann I., 1220-1266, und Otto III. , 1220-1267.
  • Erwerb des Barnim und Teltow.
  • Alte und neue Lande.
  • Krieg mit Magdeburg und Halberstadt.
  • Pommersche Verhältnisse.
  • Neue Erwerbungen.
  • 6. Die letzten anhaltinischen Markgrafen. 1267-1319.
  • Erwerbung von Coburg und Landsberg.
  • Verhältnis zu Magdeburg.
  • Brome, Lüchow und Wesenberg.
  • Abtretung von Stargard.
  • Kämpfe um Pomerellen.
  • Kämpfe mit Meißen.
  • Streitigkeiten mit den Bischöfen.
  • IV. Innere Zustände der Mark unter den Askaniern.
  • Der Adel.
  • Dörfer und Städte.
  • Abgaben.
  • Der Hof.
  • Das Recht.
  • Das Münzwesen.
  • Die Bürgerschaft.
  • Handel.
  • Die Geistlichkeit.
  • Hospitäler.
  • V. Das Interregnum in der Mark. 1319-1323. Die Prätendenten.
  • VI. Die bayerschen Markgrafen. 1323-1373.
  • 1. Ludwig I. der Aeltere 1323-1351.
  • 2. Ludwig II. der Römer. 1351-1365. 3. Otto der Faule. (1351) 1365-1373.
  • VII. Die Luxemburger. 1373-1415,
  • 1. Wenzel. 1373-1378.
  • 2. Siegmund. 1378-1397 u. 1411-1415 Kurfürst von Brandenburg.
  • 3. Jobst. 1397-1411 Kurfürst von Brandenburg.
  • 4. Johann. (1378) 1388-1396 Herr der Neumark, in der Ober- und Nieder-Lausitz.
  • VIII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den bayerschen und luxemburgischen Markgrafen.
  • Die Städte.
  • Das Münzwesen.
  • Der Adel.
  • Die Geistlichkeit.
  • IX. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • Abstammung der Hohenzollern.
  • A. Die Kurfürsten vor der Reformation.
  • X. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten vor der Reformation.
  • Raubwesen.
  • Die Städte.
  • Die Geistlichkeit.
  • Kriegswesen.
  • Das Münzwesen.
  • Wissenschaften.
  • XI. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • B. Die Kurfürsten nach der Reformation.
  • 6. Joachim II. Hector, Kurfürst. und Johann Oeconomus, Markgraf. 1535-1571.
  • Reformation in der Mark.
  • Schmalkaldischer Krieg.
  • Das Interim.
  • Magdeburg geächtet.
  • Die Rebellion.
  • Augsburger Religionsfriede.
  • Crossen, Eigenthum der Mark.
  • Beeskow und Storkow.
  • Erbverbrüderung mit Liegnitz.
  • Belehnung mit Preußen.
  • Fehdelust.
  • Finanzwesen.
  • 7. Johann Georg. 1571-1598.
  • 8. Joachim Friedrich. 1598-1608.
  • 9. Johann Sigismund. 1608-1619.
  • 10. Georg Wilhelm. 1619-1640.
  • 11. Friedrich Wilhelm der Große. 1640-1688.
  • XII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten nach der Reformation.
  • das Kriegswesen.
  • Die Landstände.
  • Das Creditwesen.
  • Prinzessinnen-Steuer.
  • Der Adel.
  • Die Städte.
  • Gerichtsbarkeit. Zünfte.
  • Gewerbe und Handel.
  • Zölle und Abgaben.
  • Das Münzwesen.
  • Kunst und Wissenschaft.
  • Kirchenzucht.
  • Aberglauben.
  • Schwelgerei und Vergnügungen.
  • XIII. Die Könige von Preußen.
  • 1. Friedrich als Kurfürst III. von 1688-1701, als König I. von 1701-1713.
  • 2. Friedrich Wilhelm I. 1713-1740.
  • XIV. Preußen als Großmacht.
  • 3. Friedrich II. der Große. 1740-1786.
  • 4. Friedrich Wilhelm II. 1786-1797.
  • 5. (4). Friedrich Wilhelm III. 1797-1840.
  • XV. Preußen seit 1840.
  • 6. Friedrich Wilhelm IV. 1840-1861.
  • 7. Wilhelm I. (seit 1861).
  • Anhang.
  • A. Größe des Staates.
  • B. Stammtafeln.
  • Darstellung der territorialen Entwicklung des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Blank page

Full text

Kurfürst Joachim II. und Markgraf Johann. 173. 
vermeiden; als Kurfürst des Reiches glaubte er dem Kaiser gegenüber 
sich vorsichtig bewegen zu müssen, damit nicht, wie er wiederholt aus- 
sprach, „seine Lande und Leute verstöret würden“. Mit derselben Ge- 
wandtheit, mit welcher er auch sonst Unfrieden und Streit zu ver- 
mitteln wußte, z. B. in Sachsen, in Mecklenburg, zwischen Dänemark 
und Schweden, ging er auch in den religiösen Angelegenheiten seines 
Landes zu Werke, und wenn ihm gar oft der Vorwurf der Unent- 
schiedenheit, ja selbst der Schwäche gemacht wird, und sich auch nicht 
leugnen läßt, daß derselbe bis zu einem gewissen Grade begründet ist, 
so muß man doch andererseits zugeben, daß Joachim mit großer Um- 
sicht die Umänderung des Religionswesens in seinem Lande eingeleitet 
und sie mit anerkennenswerther Beharrlichkeit durchgeführt hat, ohne 
sich in die politischen Wirren seiner Nachbarn hineinreißen zu lassen. 
Joachim hatte sich 1524 mit Magdalena vermählt, der Tochter 
des Herzogs Georg des Bärtigen von Sachsen, eines der größten 
Feinde der Reformation. Als diese 1534 starb, vermählte er sich 1535, 
einige Monate nach seines Vaters Tode, zum zweiten Male und zwar 
mit Hedwig, der Tochter des Königs Siegmund von Polen. Beide 
Schwiegerväter sowie sein Oheim, der Erzbischof Albrecht von Mainz 
und Magdeburg, drangen in ihn, das dem Vater gegebene Versprechen 
festzuhalten, und er selber theilte noch immer mit den Evangelischen 
die Hoffnung, daß ein allgemeines, freies Concil die kirchlichen 
Wirren lösen möchte. Deshalb gab er der dringenden Aufforderung 
des Landgrafen Philipp von Hessen, nicht sowohl Luther anzuhangen 
als vielmehr dem Evangelium zu glauben und zu folgen, ausweichende 
Antwort, und beschloß den geeigneten Zeitpunkt abzuwarten, um seinen 
Entschluß zu fassen. Ebenso wenig aber schloß er sich dem 1538 zu 
Regensburg gestifteten katholischen Bündniß an, das so zu sagen eine 
Fortsetzung jenes Hallischen war, welchem sein Vater angehört hatte. 
Gleich zu Anfang seiner Regierung hatte er das fürstliche Erb- 
begräbniß aus dem Kloster Lehnin nach Cöln als seiner Residenz ver- 
legt und die Leichen seines Vaters und Großvaters hier beisetzen lassen. 
Zu dem Ende hatte er das hiesige schwarze oder Dominicaner-Kloster 
aufgehoben, die wenigen Mönche aus demselben in ein leer stehendes 
Kloster zu Brandenburg versetzt, und das von Kurfürst Friedrich II. 
auf dem Schlosse in Cöln errichtete Domstift nach dieser Kirche ver- 
legt, zu deren glanzvoller Ausstattung von allen Seiten her andere 
Kirchen beisteuern mußten. Gewann er hierdurch die Meinung der 
katholischen Partei für sich, so war er andererseits wiederum unab- 
lässig bemüht, für die Protestanten einen dauernden Frieden herzustellen, 
namentlich benutzte er die Gefahr, welche Deutschland von Seiten der 
Türken bedrohte, zu Verhandlungen, die Einigkeit im Reiche herbeizu- 
führen. Und in der That schien es, als ob auf dem Reichstage, der 
zu Anfang des Jahres 1539 nach Frankfurt berufen war, ein dauern- 
der Friede zu Stande kommen würde, doch gingen die gehegten Er- 
wartungen nicht in Erfüllung, sondern es wurde ein solcher nur für 
1½ Jahre gewährt. Jedoch hatte sich der Kaiser, durch die allge-
	        

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