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Bismarck Die gesammelten Werke. Band 3. (3)

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Bibliographic data

Metadata: Bismarck Die gesammelten Werke. Band 3. (3)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1915
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1915.
Volume count:
49
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 100
Volume count:
100
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4829) Bekanntmachung, betreffend Änderung des Militärtarifs für Eisenbahnen.
Volume count:
4829
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Bismarck Die gesammelten Werke.
  • Bismarck Die gesammelten Werke. Band 3. (3)

Full text

Preußen und Oesterreich. Werk Sriedrichs des Großen. Vede des Vegenten in Baden. 87 
festbalten würden, die Vertreter sämtlicher deutschen Mittelstaaten veranlaßt habe, sich zu 
Graf Nechberg zu begeben, und Herr von Balabine bei seinem darauf folgenden Besuch 
den Grafen sehr erregt gegen Preußen gefunden babe. Herr von Balabine knüpft daran 
die Betrachtung, daß nach der Zusammenkunft von Baden jede Seite in Deutschland die 
Aachgiebigkeit der entgegengesetzten erwartet habe, und wenn man sachlich Hreußen eine 
solche nicht zumuten könne, so scheine ihm nach seiner persönlichen Beobachtung unzweifel- 
baft, daß Graf Nechberg und die mittelstaatliche Diplomatie fest entschlossen seien, ihrer- 
leits nicht u weichen. Wenn mir Sürst Gortschakow durch Mitteilung dieses Briefes so 
schlechte Aussicht für die uns empfohlene Verständigung mit Osterreich eröffnete, so mußte 
ich fast zu der Vermutung gelangen, daß er hofft, neue Enttäuschungen, die unserer in 
Wien warten, würden uns schließlich empfänglicher für den Gedanken des russisch-französi- 
schen Bündnisses machen. 
T3. Bericht vom 211%/. Juli 1860 an Minister v. Schleinitz: Die be- 
vorstehende Teplitzer Susammenkunft. Aussischer Rat zur Nachgiebigkeit an 
Dänemark. Orientalische Srage. Aöte des Königs von NReapel. Unwahr- 
scheinlichkeit des Justandektommens der Konferenz wegen Savouen. Leibeigen-- 
schoftsfrage. — Bgl. NRaschdau l, 140 ff. 
74. Privatschreiben an Minister v. Schleinitz. 
21./9. Juli 1860. 
Verehrtester Freund und Gönner. Meinen verbindlichsten Dank für das Schreiben. 
mit welchem Sie mich aus Baden erfreuten, spreche ich erst heut aus, weil ich zur Seit 
der letzten sichern Gelegenbeit, zwischen meinem Besuch in Deterbof und dem Abgange des 
Schiffes, nur eben die Zeit hatte, den flüchtigen und deshalb etwas langen Bericht!) zu 
diktieren, der am Dienstog in öhre Hände gelangt sein wird. Die Sdee der Cripelallianz 
mit uns und Grankreich ist hier schon mehr in den Hintergrund getreten; man hat sich 
überzeugt, daß wir keine AReigung haben, uns in diese Troika einspannen zu lassen, und 
empfiehlt uns seitdem die Verständigung mit Österreich. Doch war der Ausdruck der Be- 
friedigung, die mir Gortschakow über die Susammenkunft in Teplitz aussprach, nicht von 
der Lebhaftigkeit, die ihm bei freudigen Anlässen eigen ist; er freute sich mehr amtlich als 
berzlich; über Frankreich ist er auch in steigender Verstimmung; überhaupt fand ich ihn 
niedergeschlagen und unlustig, desorientiert. Meine vertrauliche Ankündigung des bevor- 
stehenden Geschenks der Werke Sriedrichs des Großen erfreute ihn aber aufrichtig, mehr 
als irgendeiner der vielen Orden, wie er sagt; ich boffe, daß ich mit nächstem die Autori- 
sation zur Uberreichung erhalte. Ich las ihm die in Baden von S. K. H. dem Negenten 
gehaltene Rede vor; er bemerkte zunächst, er finde sie als Rede meisterhaft, er fühle sich 
außerstande, eine Rede der Art in freiem Vortrag zu halten. Dann setzte er binzu: Sie 
werden trotzdem sehen, daß Beust Necht bebält und daß die deutschen Sürsten m keiner 
Einigung kommen, weil die Minister nicht wollen; Hand in Hand mit Österreich können Sie 
vieles durchsetzen, wenn Osterreich ehrlich mit Ihnen handelt; das aber ist die große Srage. 
„Das Ausweichen der Mittelstaaten nach Srangreich hin“, sagte er, „um einem dualistischen 
Druck m entgehen, fürchte ich nicht, es ist zu unpopulär in Deutschland.“ 
1) Nr. 72.
	        

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