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Sachsen in großer Zeit. Band I. (1)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Sachsen in großer Zeit. Band I. (1)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
baumgarten_sachsen_zeit
Titel:
Sachsen in großer Zeit.
Autor:
Baumgarten-Crusius, Artur
Erscheinungsort:
Leipzig
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
sachsen
DDC-Sachgruppe:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Geschichte der Sachsen im Weltkrieg.

Band

Persistenter Identifier:
baumgarten_sachsen_zeit_I
Titel:
Sachsen in großer Zeit. Band I.
Bandzählung:
1
Herausgeber:
R. Max Lippold
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
sachsen
Erscheinungsjahr:
1920
Umfang:
456 Seiten
DDC-Sachgruppe:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Tagebuchblätter.
  • Tagebuchblätter. Erster Band. (1)
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Vorbemerkung der Herausgeber.
  • Vorwort
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis zum ersten Bande.
  • Erstes Kapitel. Meine Anstellung im Auswärtigen Amt und meine erste Audienz bei Bismarck -- Arbeiten und Beobachtungen bis zum Kriege mit Frankreich.
  • Zweites Kapitel. Abreise des Bundeskanzlers auf den Kriegsschauplatz -- Ich folge ihm zunächst nach Saarbrücken -- Weiterfahrt von da bis zur französischen Grenze -- Das mobilisierte Auswärtige Amt.
  • Drittes Kapitel. Von der Grenze bis Gravelotte.
  • Viertes Kapitel. Commercy -- Bar le Duc -- Clermont en Argonne.
  • Fünftes Kapitel. Abschwenkung nach Norden -- Der Bundeskanzler in Rezonville -- Schlacht und Walstatt von Beaumont.
  • Sechstes Kapitel. Der Tag von Sedan -- Bismarck und Napoleon bei Donchery.
  • Siebentes Kapitel. Von der Maas zur Marne.
  • Achtes Kapitel. Bismarck und Favre in Haute-Maison -- Zwei Wochen im Schlosse Rothschilds.
  • Neuntes Kapitel. Die Reise nach Versailles -- Das Haus der Madame Jessé -- Unser dortiges Leben im allgemeinen.
  • Zehntes Kapitel. Die Herbsttage in Versailles.
  • Elftes Kapitel. Thiers und die ersten Waffenstillstandsverhandlungen in Versailles.
  • Zwölftes Kapitel. Steigende Sehnsucht nach der Entscheidung in verschiednen Richtungen.
  • Dreizehntes Kapitel. Die Beklemmung wegen des bayrischen Vertrags im Reichstag gehoben. Das Bombardement läßt weiter auf sich warten.
  • Vierzehntes Kapitel. Die Aussichten vor Paris bessern sich.
  • Fünfzehntes Kapitel. Chaudordy und die Wahrheit -- Wortbrüchige Offiziere -- Französische Wortverdrehung -- Der Kronprinz Gast des Chefs.

Volltext

214 Achtes Kapitel 19. September 
Keudell und Bohlen wollten später wissen, dieses Urteil erkläre 
sich daraus, daß sich der Chef in Reims mit Moltke überworfen habe. 
Bohlen wollte ferner erfahren haben, daß in der zu Lagny 
untergebrachten zweiten Staffel des großen Hauptquartiers offner 
Zwiespalt ausgebrochen sei, und zwar wegen Rangstreitigkeiten. 
Wenn der Graf sich nur diese frivole Manier, von regierenden Herr— 
schaften zu reden, abgewöhnen wollte: Abeken errötet in einem fort 
darüber, und mein Tagebuch, wenn ichs einschreibe, gleichermaßen. 
Während des Essens hatten wir auch eine Probe von der 
Gastlichkeit und dem Anstandsgefühl des Herrn Baron Rothschild 
zu bewundern, dessen Haus der König mit seiner Gegenwart be- 
ehrte, und dessen Besitz infolge dessen in jeder Weise geschont wurde. 
Herr von Rothschild, der hundertfache Millionär und überdies bis 
vor kurzem Generalkonsul Preußens in Paris, ließ uns durch seinen 
„Regisseur“ oder Haushofmeister patzig den Wein verweigern, dessen 
wir bedurften, wozu ich bemerke, daß dieser wie jede andre Lieferung 
bezahlt werden sollte. Vor den Chezf zitiert, setzte der dreiste Mensch 
seine Renitenz fort, leugnete erst ganz und gar, überhaupt Wein 
im Hause zu haben, und gab dann zwar zu, daß er „ein paar 
hundert Flaschen Petit Bordeaux im Keller habe“ — in Wahrheit 
lagen etwa 17000 darin —, erklärte aber, uns davon nichts ab- 
treten zu wollen. Der Minister machte ihm jedoch den Standpunkt 
in sehr kräftiger Rede klar, hob hervor, was das für eine unartige 
und filzige Art sei, mit der sein Herr die Ehre erwidere, die ihm 
der König dadurch erwiese, daß er bei ihm abgestiegen sei, und 
fragte, als der vierschrötige Patron Miene machte, sich wieder auf- 
zubäumen, kurz und bündig, ob er wisse, was ein Strohbund sei. 
Jener schien das zu ahnen; denn er wurde blaß, sagte aber nichts. 
Es wurde ihm dann bemerkt, daß ein Strohbund ein Ding sei, 
worauf halsstarrige und freche Regisseure so gelegt würden, daß 
ihre Rückseite oben sei, und das weitere könne er sich vielleicht vor- 
stellen. — Andern tags hatten wir, was wir verlangten, und auch 
später kam meines Wissens keine Klage vor. Der Herr Baron 
aber erhielt für seinen Wein nicht nur den geforderten Preis, 
sondern, wie man hörte, obendrein Pfropfengeld, sodaß er an uns 
noch etwas anständiges verdiente. 
Ob das so geblieben ist, als wir fort waren, war mir eine
	        

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