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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1916
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1916.
Bandzählung:
50
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1916
DDC-Sachgruppe:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 1
Bandzählung:
1
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Volltext

Gründung der Stadt München. 191 
stetigen Energie fort, die ihm seit seiner Jugend eigen waren. Während 
Friedrich noch zu Besangon verweilte, ging der Herzog, der auch daselbst ge- 
wesen war'"), wiederum nach Bayern-). Er erteilte dem von seinem Vater 23. Nov. 
gestifteten Kloster Ranshoven bei Braungus'") neue große Privilegien, wie 
er ihm denn gleichfalls eine nochmalige Bestätigungsurkunde vom Papste 
Hadrian IV. erwirkt hattef). Markgraf Diepold von Vohburg, der junge 
Pfalzgraf Friedrich, unzählige Grafen und Edle waren zu Ranshoven um 
den Herzog versammelt. Bald aber fand er, wie in Sachsen gegen 
Bremen, auch hier Gelegenheit, auf Kosten der Bischöfe seinen Besitz zu 
erweitern. 
Eine Stunde unterhalb Münchens, am rechten Isarufer, liegt der Ort 
Föhring, den Ludwig das Kind am 30. November 903 dem Bistum Freising 
geschenkt hattest). Hier führte im zwölften Jahrhundert eine alte Brücke 
über den Fluß, bei der die Freisinger Bischöfe eine einträgliche Zollstätte 
besaßen; denn hier lief die Hauptstraße von Salzburg nach Augsburg, hier 
wurden die Salztransporte von Reichenhall und Berchtesgaden nach dem 
Westen geführt. Um diese Handelsstätte zu entwickeln, hatte Kaiser Otto III. 
dem Bischofe von Freising dort einen täglichen Markt und eine Münzstätte 
zugestanden, noch vor kurzem Konrad III., am 3. Mai 1140, verfügt, daß im 
Bistum niemand außer dem Bischofe eine Münze besitzen oder einen Markt 
anlegen solles#t). 
Mit Neid sah Herzog Heinrich der Löwe das Aufblühen des bischöflichen 
Verkehrsortess). Er trug kein Bedenken, sich dessen Vorteile durch einen 
Gewaltakt anzueignen. Eine Stunde oberhalb Föhrings besaß er ein Gut 
abei den Munichen“ oder „München“. Eshatte früher zu Tegernsee gehörtss#). 
Allein die Klostergüter dortiger Gegend waren längst säkularisiert und als 
Herzogslehen den Grafen teils von Andechs, teils von Wolfratshausen über- 
tragen worden. Nach dem Aussterben letzterer am 2. Mai 1157 hat wahr- 
scheinlich Heinrich das Gut München als erledigtes Lehen eingezogen##ss#): 
sofort baute er dort eine Brücke über die Isar, verlegte die Straße hierhin 
  
½6% Siehe unten, 2. Kapitel. 
*) Monum. Boica III, p. 321. 
*5#e) Das Kloster lag innerhalb des Gebietes des bayrischen Hochstiftes Passau. 
f Vitus Arenpeck de Guelfis (Leibniz Sor. Brunsv. III. p. 671) sagt fälschlich: 
Imonasterü Ranshoven] fundationis litterarum datum ponitur anno Domini 
MCLVII. Es ist dies insofern unrichtig, als das Kloster schon von Heinrich dem Stolzen 
egründet worden war (Scheid, Guelf. III,. p. 49, Anmerk. ee u. p. 471 ff.), 
6n aß Heinrich der Löwe es nur von neuem ederi i sien kann. Die Bestätigungs- 
urkunde Hadrians IV. findet sich Scheid, Guel 73—475. 
"r eigel, Biographische und o! Estaus E. Aufl., Berlin 1906), 
— Simonsfeld, Friedr. I., I, 648 
nd e.. Nr. 1067, 3412. 
4/) Die Gründe einer „weitsichtigen Hauspolitik“, die Baumann anführt, sind 
denn doch recht gekün eit. 
55) P o **# Thes anecd., III, 578. — Monum Boica, VI, 176. 
345) Riezler, Gesch. Bayerns, I. 670.
	        

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