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Deutsches Kolonialblatt. XXIII. Jahrgang, 1912. (23)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Kolonialblatt. XXIII. Jahrgang, 1912. (23)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1917
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1917.
Volume count:
51
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 169
Volume count:
169
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 6049) Verordnung zur Änderung der Verordnung über den Verkehr mit Getreide, Hülsenfrüchten, Buchweizen und Hirse aus der Ernte 1917 zu Saatzwecken.
Volume count:
6049
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Deutsches Kolonialblatt.
  • Deutsches Kolonialblatt. XXIII. Jahrgang, 1912. (23)
  • Title page
  • Einteilung.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • Verzeichnis der in den Nachrichten aus den deutschen Schutzgebieten vorkommenden Länder-, Orts- und Volksnamen.
  • Namen-Verzeichnis.
  • Stück Nummer 1. (1)
  • Stück Nummer 2. (2)
  • Stück Nummer 3. (3)
  • Stück Nummer 4. (4)
  • Stück Nummer 5. (5)
  • Amtlicher Teil.
  • Nichtamtlicher Teil.
  • Nachrichten aus den deutschen Schutzgebieten.
  • Kolonialwirtschaftliche Mitteilungen.
  • Aus fremden Kolonien und Produktionsgebieten.
  • Vermischtes.
  • Koloniale Literatur (V.).
  • Verkehrs-Nachrichten.
  • Stück Nummer 6. (6)
  • Stück Nummer 7. (7)
  • Stück Nummer 8. (8)
  • Stück Nummer 9. (9)
  • Stück Nummer 10. (10)
  • Stück Nummer 11. (11)
  • Stück Nummer 12. (12)
  • Stück Nummer 13. (13)
  • Stück Nummer 14. (14)
  • Stück Nummer 15. (15)
  • Stück Nummer 16. (16)
  • Stück Nummer 17. (17)
  • Stück Nummer 18. (18)
  • Stück Nummer 19. (19)
  • Stück Nummer 20. (20)
  • Stück Nummer 21. (21)
  • Stück Nummer 22. (22)
  • Stück Nummer 23. (23)
  • Stück Nummer 24. (24)
  • Advertising

Full text

W 218 20 
Eine weitere Schädigung erfuhr die Baumwolle 
durch einen Käfer, Sragrus puncticollis. Was 
darüber in Erfahrung gebracht werden konnte, ist im 
„Pflanzer" (1910, Nr. 16, S. 241) veröffentlicht worden. 
Die übrigen Arbeiten der Stakion erstreckten sich 
auf die Förderung des Eingeborenen -Baumwollbaus 
im Rufiyi-Bezirk in Gemeinschaft mit dem Begirksamt, 
ferner auf Bereisung und Beratung der benachbarten 
Pflanzungen, auf Wetterbeobachtungen und Beob- 
achtungen wissenschaftlicher Natur. 
Am 1. Oktober ging die ehemalige Baumwollschule 
des Kolonial-Wirtschaftlichen Komitces durch Schenkung 
mit allem lebenden und toten Inventar an das Gou- 
vernement über, und führt seitdem den Namen „Baum- 
wollstation Mpanganya“. 
Die Übernahme geschah durch den Diplom-Land- 
wirt Reiter, der für den trankheitshalber nach Dares- 
salam abberufenen Dr. Rränzlin mit der Leitung der 
Station betraut war. Er wurde unterstützt durch den 
Landwirt Hilmer. Vom Kolonial-Wirtschaftlichen 
Komitee wurde ferner der frühere Assistent der Pflanzung, 
der Goanese de Silva, übernommen. 
Die weiteren Arbeiten des Jahres 1910 be- 
schränkten sich in der Hauptsache auf das Einbringen 
der Ernte. 
Die Ergebnisse des Jahres 1910 sind in der 
Hauptsache folgende: 
1. Beschaffung von sehr sorgfältig gereinigtem 
Saatgut der Sorten Abassi. Mitafifi, Nubari, Jannovich 
und Nyassa-lipland für Weiterzucht in Mpanganya 
und Myombo. 
2. Die Erzielung von Elitepflanzen, 
Grundstock für weitere Zuchten gaben. 
3. Die Feststellung, daß die Upland-Sorten recht 
gute Erträge geben können, daß sie sich auch für den 
Aubau in der Ebene eignen, und daß sie härter gegen 
die Kräuselkrankheit sind als die äguptischen Sorten.) 
4. Fortschritte in der Erkennung der Kränsel- 
krankheit, die einen Fingerzeig geben, wo bei der Be- 
kämpfung einzusetzen ist. 
B. Bericht über 1911. 
Das Jahr 1911 war insofern ungünstig für die 
Arbeiten der Station, als es im zeichen eines häufigen 
Personalwechsels stand. 
Im April verließ der Diplom-Landwirt Reiter, 
der derzeitige Leiter der Station, die Pflanzung end- 
gültig, um seinen Oeimaturlaub anzutreten. Die Leitung 
der Station übernahm damals vertretungsweise der 
Assistent Schütze, der an Sielle Oilmers getreten 
war. Erst im Juli traf der neue Leiter, Landwirt- 
schaftslehrer Wunder, in Mpanganya ein. 
In der kleinen Regenzeit 1910“/11 wurde ein 
Aersuch mit ägyptischem Weizen und verschiedenen 
Maissorten gemacht. De r Weizen, der gut aufgelaufen 
war, vertrocknete infolge der ürre der Monate Jannar 
und Februar. Der Mais brachte eine Mittelernte: 
für die kleine Regenzeit empfiehlt sich der Anbau von 
Eingeborenen-Mais eher als der von amerikanischen 
Sorten, da letztere nicht so widerstandsfähig gegen 
Dürre sind. 
liber die im Jahre 1911 durchgeführten Baum- 
wollsortenversuche sind die Ergebnisse noch nicht 
abgeschlossen: es ist eine Mittelernte zu erwarten. Die 
die den 
*) Diese und ähnliche Feststellungen in den vor- 
liegenden Berichten sind nicht als endgültig auf- 
zufassen, da sie lediglich die Ergebnisse ein= oder 
zweijähriger Versuche wiedergeben. Erst nach Ab- 
lauf längerer Versuchsperioden werden definitive Schlusse 
gegogen werden können. 
  
spät bepflanzgten Felder litten unter der spärlichen 
Regen zeit und werden kaum eine Ernte geben. 
Die Sortenversuche dehnten sich im letzten Pflang- 
jahr über elf Sorten aus. Die Anbauversuche be- 
zwecken in erster Linie den Vergleich zwischen ägups 
tischen und Upland-Sorten, wie auch einen Bergleich 
zwischen Saaten, die im Schutzgebiet gezgogen. und 
solchen, die direkt aus Agypten importiert sind. Weitere 
Versuche über die Pflanzweiten, Pflanggeiten und 
Bodenbearbeitung sind gemacht worden. Ferner sind 
zum ersten Male Versuche mit Fruchtwechsel und Grün- 
düngung eingeleitet worden. Die Resultate dieser 
Versuche können in diesem Jahr noch nicht gezogen 
werden, da sich die Versuche über Jahre erstrecken. 
Das Auftreten von Schädlingen wurde in 
einigen Fällen beobachtet; ferner begann die Kräusel-= 
krankheit Mitte Juli sich bemerkbar zu machen. 
Die Kulturen der Fruchtfolgeversuche gediehen 
gut mit einer Ausnahme, bei der ein Insekt die 
Pflangen abfraß. 
Die unter der Leitung des Komitees noch au- 
gelegten Versuche mit lpalmen wurden weiter- 
geführt. Die wenigen Pflangen, die in den Saat- 
beeten standen, wurden ausgepflanzt und haben sich 
normal weiterentwickelt. 
Schon im Dezember 1910 war der Vorschlag ge- 
macht worden, die Pflanzung zu erweitern. Das 
Projekt ist indessen noch nicht weiter gediehen, da in 
dem zur Vergrößerung in Aussicht genommenen Land 
Eingeborene zum Teil ihre Felder haben. 
Die Arbeiterfrage fing in diesem Jahre auch 
in Mpanganya an brennend zu werden 
Die Einrichtung, auf der Station Eingeborene zu 
Baumwoll-Wanderlehrern augzubilden, die den 
Anbau der Eingeborenen überwachen sollen, wird bei- 
behalten, die Ausbildung selbst aber auf eine andere 
Basis gestellt und gründlicher betrieben als vordem. 
Als Neueinrichmug kam hinzu, daß die Station 
befugt ist, die „Anerkennung“ von guter Baumwolle 
der Europäerpflanzungen als zur Saat geeignet vor- 
zunehmen. Es ist in drei Fällen davon Gebrauch 
gemacht worden. 
An banunlichen Anderungen kamen im Laufe des 
Jahres 1911 ein neues Haus für den Leiter hinzu, 
der Viehstall, der baufällig ist, wird erneuert. Zwei 
Handwalzgengins sind zum Zweck der Aufbereitung der 
von den zuchtstämmen gezogenen kleinen Mengen 
Baumwolle aufgestellt. 
Die Arbeiten des Jahres 1911 haben von neuem 
die Brauchbarkeit der Upland -Sorten bestätigt. 
Die erzielten Ernten sind derart, daß die anderen 
Stationen bereits mit gereinigtem und verbessertem 
Saatgut versehen werden können. Auch der Anbanu 
der ägyptischen Sorten hat Erträge gegeben, die es 
wahrscheinlich machen, daß Ende 1912 zum ersten Male 
größere Mengen selbstgesogenen Saatgutes an Private 
abgegeben werden konnen. Die Züchiungsversuche, die 
sich auf eine ganze Reihe von Familien und Stümmen 
erstrecken, werden unter stündiger Auemerzung der 
sich nicht bewährenden Gruppen fortgesenzt und lassen 
bald hochwertiges Saatgut in größeren Mengen aus 
eigener, züchterischer Arbeit erwarten. 
II. Baumwollstation Myombo. 
Auf der Baumwollstation Myombo sind die Ein- 
richtung: Sarbeiten im Dezember 1910 begonnen worden. 
Das Gelände nmuß für den in Frage kommenden Zweck 
als sehr günstig angesehen werden. 
Die im Jahre 1911 während der von Jannar bis 
Märg: dauernden Regenzeit auf dem pflanzfertig her-
	        

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