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Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1917
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1917.
Volume count:
51
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 210
Volume count:
210
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 6156) Bekanntmachung, betreffend Krankenversicherung und Wochenhilfe während des Krieges.
Volume count:
6156
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten und dritten Auflage.
  • Inhalt.
  • Introduction
  • Deutsche und Slawen.
  • Die Slawenstämme.
  • Die Karolinger.
  • I. Gründung der Nordmark.
  • König Heinrich gegen die Polaben.
  • Markgraf Gero.
  • Wendische Marken.
  • Die Wenden.
  • Religion der Wenden.
  • Bisthümer im Wendenlande.
  • II. Die ältesten Markgrafen der Nordmark. 965-1134.
  • Abfall der Nordmark.
  • Die Markgrafen.
  • III. Die Markgrafen von Brandenburg aus dem Hause Anhalt. 1134-1319.
  • Die Anhaltiner.
  • 1. Albrecht der Bär. 1134-1170.
  • Brandenburg reichsunmittelbar.
  • Der Wendenfürst Jaczo.
  • Wiederherstellung der Bisthümer.
  • 2. Otto I. 1170-1184.
  • 3. Otto II. 1184-1205.
  • Lehnsauftrag an Magdeburg.
  • 4. Albrecht II. 1205-1220.
  • Kampf mit Pommern.
  • 5. Johann I., 1220-1266, und Otto III. , 1220-1267.
  • Erwerb des Barnim und Teltow.
  • Alte und neue Lande.
  • Krieg mit Magdeburg und Halberstadt.
  • Pommersche Verhältnisse.
  • Neue Erwerbungen.
  • 6. Die letzten anhaltinischen Markgrafen. 1267-1319.
  • Erwerbung von Coburg und Landsberg.
  • Verhältnis zu Magdeburg.
  • Brome, Lüchow und Wesenberg.
  • Abtretung von Stargard.
  • Kämpfe um Pomerellen.
  • Kämpfe mit Meißen.
  • Streitigkeiten mit den Bischöfen.
  • IV. Innere Zustände der Mark unter den Askaniern.
  • Der Adel.
  • Dörfer und Städte.
  • Abgaben.
  • Der Hof.
  • Das Recht.
  • Das Münzwesen.
  • Die Bürgerschaft.
  • Handel.
  • Die Geistlichkeit.
  • Hospitäler.
  • V. Das Interregnum in der Mark. 1319-1323. Die Prätendenten.
  • VI. Die bayerschen Markgrafen. 1323-1373.
  • 1. Ludwig I. der Aeltere 1323-1351.
  • 2. Ludwig II. der Römer. 1351-1365. 3. Otto der Faule. (1351) 1365-1373.
  • VII. Die Luxemburger. 1373-1415,
  • 1. Wenzel. 1373-1378.
  • 2. Siegmund. 1378-1397 u. 1411-1415 Kurfürst von Brandenburg.
  • 3. Jobst. 1397-1411 Kurfürst von Brandenburg.
  • 4. Johann. (1378) 1388-1396 Herr der Neumark, in der Ober- und Nieder-Lausitz.
  • VIII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den bayerschen und luxemburgischen Markgrafen.
  • Die Städte.
  • Das Münzwesen.
  • Der Adel.
  • Die Geistlichkeit.
  • IX. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • Abstammung der Hohenzollern.
  • A. Die Kurfürsten vor der Reformation.
  • X. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten vor der Reformation.
  • Raubwesen.
  • Die Städte.
  • Die Geistlichkeit.
  • Kriegswesen.
  • Das Münzwesen.
  • Wissenschaften.
  • XI. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • B. Die Kurfürsten nach der Reformation.
  • 6. Joachim II. Hector, Kurfürst. und Johann Oeconomus, Markgraf. 1535-1571.
  • 7. Johann Georg. 1571-1598.
  • 8. Joachim Friedrich. 1598-1608.
  • 9. Johann Sigismund. 1608-1619.
  • Erwerbung Preußens.
  • Bekehrung der Preußen.
  • Eroberung von Preußen.
  • Germanisierung Preußens.
  • Innere Einrichtung des Ordens.
    Innere Einrichtung des Ordens.
  • Schlacht bei Tannenberg.
  • Aufstand gegen den Orden.
  • Preußen ein Herzogthum.
  • Die Rheinlande.
  • Das Herzogthum Jülich-Cleve.
  • Streit um die Jülichsche Erbschaft.
  • Herrschaft Schwedt.
  • Uebertritt Johann Siegismund's zur reformierten Kirche.
  • Charakter Johann Sigismund's.
  • 10. Georg Wilhelm. 1619-1640.
  • 11. Friedrich Wilhelm der Große. 1640-1688.
  • XII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten nach der Reformation.
  • das Kriegswesen.
  • Die Landstände.
  • Das Creditwesen.
  • Prinzessinnen-Steuer.
  • Der Adel.
  • Die Städte.
  • Gerichtsbarkeit. Zünfte.
  • Gewerbe und Handel.
  • Zölle und Abgaben.
  • Das Münzwesen.
  • Kunst und Wissenschaft.
  • Kirchenzucht.
  • Aberglauben.
  • Schwelgerei und Vergnügungen.
  • XIII. Die Könige von Preußen.
  • 1. Friedrich als Kurfürst III. von 1688-1701, als König I. von 1701-1713.
  • 2. Friedrich Wilhelm I. 1713-1740.
  • XIV. Preußen als Großmacht.
  • 3. Friedrich II. der Große. 1740-1786.
  • 4. Friedrich Wilhelm II. 1786-1797.
  • 5. (4). Friedrich Wilhelm III. 1797-1840.
  • XV. Preußen seit 1840.
  • 6. Friedrich Wilhelm IV. 1840-1861.
  • 7. Wilhelm I. (seit 1861).
  • Anhang.
  • A. Größe des Staates.
  • B. Stammtafeln.
  • Darstellung der territorialen Entwicklung des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Blank page

Full text

206 XI. B. Die Kurfürsten nach der Reformation. 
Städte bildeten. Die Preußen jedoch sannen darauf, sich gewaltsam 
der fremden Herrschaft zu entziehen. Die Hand dazu bot der Herzog 
Swantepolk von Hinter-Pommern, der seinen Sitz in Danzig hatte 
und mit Unwillen die deutsche Herrschaft in den preußischen Land- 
schaften sich ausbreiten sah. Sein Angriff 1241 auf den Orden 
brachte ganz Preußen unter Waffen; mit furchtbarer Wuth erhob sich 
ein Kampf, in welchem die Deutschherren unterliegen zu müssen 
schienen. Diese Kämpfe zogen sich, wenn auch mit Unterbrechungen, 
Jahre lang fort. Erst durch die Hülfe neuer Kreuzheere gelang es, 
1249 Swantepolk zum Frieden und die abgefallenen Landschaften zur 
Unterwerfung zu zwingen. 
Bei einem neuen Kreuzzuge 1253 wurde das Barterland aufs 
neue unterworfen und ohne besonderen Kampf auch Galindien. 
Unterdeß rüstete man sich, auch Samland zu erobern, und legte 
1252, um etwanigen Zuzug der Lithauer über die kurische Nehrung 
zu verhindern, der Nordspitze derselben gegenüber die Memelburg 
an. Die Eroberung des Landes wurde durch das neue Heer ermög- 
licht, das König Ottocar von Böhmen in Begleitung seines Schwa- 
gers, des Markgrafen Otto von Brandenburg, 1255 in einer Stärke 
von 60,000 Mann nach Preußen führte. Das Hauptheiligthum des 
Volkes, das uralte Romowe, wurde für immer vernichtet, die heilige 
Eiche mit ihren alten Götterbildern verbrannt, die Samländer aufs 
Haupt geschlagen, das Land bis Tapian in Besitz genommen, und 
zwischen den beiden Haffs an beherrschender Stelle der Grund zu einer 
Burg gelegt, welche dem Könige zu Ehren Königsberg genannt 
wurde. Dann drang man den Pregel aufwärts in das Innere des 
Landes ein, doch verzog sich die vollständige Eroberung noch lange 
Zeit; denn nachdem die Lithauer 1261 dem Orden eine große Nieder- 
lage beigebracht hatten, verbreitete sich aufs neue ein allgemeiner Auf- 
stand über das gesammte Land, und vergeblich eilten neue Kreuzheere 
herbei, denselben zu dämpfen, unter ihnen nochmals Ottocar 1268, 
doch gleichfalls ohne Erfolg. Die meisten Burgen und Städte fielen 
in Trümmer, der Kampf im offenen Felde blieb meistens nachtheilig 
für den Orden, das Unglück schien ihm einen grausenvollen Untergang 
zu bereiten. Erst 1272, als der Markgraf Dietrich der Weise von 
Meißen ein starkes Heer nach Preußen führte, ging für den Orden 
ein neuer Glücksstern auf. Ein schrecklicher Vernichtungskampf wurde 
geführt, in welchem die Häuptlinge der Preußen mit Unzähligen der 
Ihrigen den Tod fanden. Darauf wurde 1275 im Norden des Pre- 
gel Nadrauen erobert; doch das Land war dabei eine Wüfte ge- 
worden, ein großer Theil der Bevölkerung war erschlagen oder gefan- 
gen fortgeführt, viele andere suchten im benachbarten Lithauen eine 
Freistätte. Zugleich wurde der Angriff gegen Schal auen begonnen, 
das 1276 durch große Heeresmacht unterworfen wurde; einen Theil 
der Bevölkerung siedelte man in das verödete Samland über. Poge- 
sanien, das noch immer in Aufsässigkeit verharrte, wurde 1277 er- 
drückt, das Land durch Raub und Brand verwüstet, die Einwohner
	        

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