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Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1917
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1917.
Bandzählung:
51
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1917
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 13
Bandzählung:
13
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

law

Titel:
(Nr. 5672) Bekanntmachung über Mineralöle, Mineralölerzeugnisse, Erdwachs und Kerzen.
Bandzählung:
5672
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.
  • Titelseite
  • Leerseite
  • Vorwort.
  • Inhalt.
    Inhalt.
  • Allgemeines.
  • Geschichtliche Einleitung.
  • Quellen und Hilfsmittel.
  • Sprachliche Vorbemerkungen.
  • Grundsätze für die Namendeutung.
  • Bildung der slavischen Ortsnamen.
  • Namen der slavischen Siedelungen.
  • I. Ortsnamen aus Personennamen.
  • II. Ortsnamen aus Appellativen.
  • Nichtslavische, doch fremdklingende Ortsnamen.
  • Namenverzeichnis.

Volltext

Geschichte von fast vierzehn Jahrhunderten zurück, eine Geschichte, die 
ihre tiefsten Spuren in der Besiedelung des Landes und Benennung 
der Ortschaften, manche Spuren in der Ausprägung unseres mittel— 
deutschen Volkstums und auch in unserer Volkssprache deutlich 
hinterlassen hat. Der Lauf der Zeit hat eine vollkommene Ver— 
quickung und Verschmelzung der beiden einst feindlichen Elemente 
herbeigeführt, dergestalt, daß der Wende unserer Tage sich rühmt, 
ein Deutscher zu sein, und Tausende von Deutschen keine Ahnung 
mehr von ihrer wendischen Abstammung haben. 
Es konnte nicht ausbleiben, daß durch das Jahrhunderte lange 
Zusammenleben der beiden Völker auf sprachlichem Gebiete ein ge— 
wisser Einfluß sich geltend machte, und zwar in einer ähnlichen 
Weise, wie dies bei den mittelalterlichen Germanenherrschaften auf 
romanischem Boden der Fall war, daß nämlich aus der Sprache 
der Sieger manches Stück in den Sprachschatz der Besiegten auf- 
genommen wurde, während das umgekehrte naturgemäß nur in ganz 
beschränktem Maße eintreten konnte. Hier kann es sich nur darum 
handeln, in Kürze zu verfolgen, was in dieser letzteren Richtung 
geschehen ist, indem wir Ausdrücke unserer Volkssprache aufführen, 
welche ursprünglich wendisches Sprachgut sind, wobei natürlich 
von den auf anderem Wege aus dem Sloavischen in unsere Schrift- 
sprache gelangten Wörtern, wie Grenze, Dolmetscher, Petschaft, Kux, 
Peitsche, Kummet, Schöps u. s. w. abzusehen ist. 
Plauze = Lunge, z. B. es liegt mir auf der Plauze, von ow. 
pluco, nw. pluco, gewöhnlich Plur. pluca Lunge. 
Halunke = ow. holanek, von holan Heidebewohner, Wende, oder 
— tsch. holomek armer Wicht. 
Bachulke lausitzisch = ow. pachot, pacholtk Bursche, Bürschchen. 
Mutsche, Mutschekuh = ow. musa, mucka Kuh, muêeé, tsch. 
muketi, mukati, r. myati = l. mugire, brüllen, muhen. 
Husche — Gans, nebst dem Lockruf husche husche = ow. hus, huso, 
huzo Gans. 
Bileente = ow. pilo unreife Ente, nw. pil'e Gänschen, nach anderen 
— ow. btla die weiße, jetzt gewöhnlicher Kuhname. 
Schibenz, die Schibenz kriegen = schlimme Strafe, von ow. Sibjenca 
Galgen; ebendaher: bis zur Schtibenzje mitgehen müssen, d. i. 
eine weite Strecke. 
Babelätschke, Bobelätschke, lauf. böblätsche — tsch. povla, pavlaé, 
pavlak, pavlaéka Decke, Uberzug, Gerüst, Gestell, Gallerie, 
„Pawlatsche“. 
Kälupche laus. — tsch. chalup, chalupa Hütte, Bude.
	        

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