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Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

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fullscreen: Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

Monograph

Persistent identifier:
watterich_gruendung_orden_preussen_1857
Title:
Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Wilhelm Engelmann
Document type:
Monograph
Collection:
preussen
Publication year:
1857
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Full text

143 
dem Römischen Stuhle und dem Kaiser traten fuͤr die Preußische An- 
gelegenheit Stillstand gebietend ein. Denn es war dem Papste nicht 
möglich, unter solchen Umständen einen so gewandten und entschiede- 
nen Maun auch nur auf kurze Zeit aus seiner Nähe zu entlassen. 
Sogleich im August ?22) sollten die Verhandlungen mit dem Kaiser 
eröffnet werden und Wilhelm war es, den Innocenz nebst dem Erz- 
bischof von Rouen und dem Abt von S. Fakundus mit der wichtigen 
Sendung betraute. Im September waren die Verhandlungen noch 
zu keinem Resultate gediehen und es schien, als sollte der Streit 
heftiger als je auflodern.o) So konnte Wilhelm an die Reise nach 
Preußen gar nicht denken. Da die Angelegenheit jedoch keinen Ver- 
zug litt, so sah sich der Papst genöthigt, sie auf anderem Wege zu er- 
ledigen. Zuerst nahm er, im Begriffe, als Preußens Gesetzgeber zu 
handeln, am 1. Oktober ganz in derselben Weise, ja mit denselben 
Worten, wie Gregor IX. im Jahre 1234, noch einmal von dem 
Lande feierlich Besitz und ertheilte, das Lehensverhältniß recht bedeut- 
sam hervorzuheben, dem jetzigen Hochmeister, Gerhard von Malberg, 
der sich beim Kaiser aufhielt, aber zuweilen auch am päpstlichen Hofe 
war, 7) unter dem Symbole des Ringes die Investitur. 2#) 
295) Bgl. den Brief P. Innocen IV. vom 26. August 1243 an die Ge- 
sandten beim Kaiser. Ferte Mlonum. Germ. IV. 342. Die Gesandten waren 
schon geraume Zeit bei Friedrich, sie hatten schon von da an den Papst geschrieben, 
denn der Papst sagt: „Litteras vestras benigne recepimus —.“ Vgl. Rayn. 
n. 13—21. 
296) Am 2. September befanden sich die Gesandten, unter ihnen Wilhelm, 
noch beim Kaiser, denn an dem Tage schrieb Innocenz an sie über die Gesandten, 
welche von Seiten Friedrichs sich an den päpstlichen Hof begeben wollten. Monum. 
Germ. IV. 344. Doch müssen die päpstlichen Gesandten gegen Ende des Septem- 
ber nach Anagni zurückgekehrt sein, denn am 23. September schreibt der Papst sei- 
nem Legaten in Lombardien (Monum. G. IV. 344.), daß die Gesandten des Kaisers 
keine annehmbaren Bedingungen gebracht hätten und daher der Wiederausbruch des 
Kampfes bevorstebe. 
297) Schon sogleich nach der Wahl Innocenz’ IV. kam der Deutschordens- 
meister Gerhard von Malberg an der Spigze einer kaiserlichen Gesandtschaft, ihn zu
	        

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