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Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Zweiter Band. Von der Marokko-Krise bis zum Abschied. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Zweiter Band. Von der Marokko-Krise bis zum Abschied. (2)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1917
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1917.
Volume count:
51
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 29
Volume count:
29
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 5711) Bekanntmachung, betreffend Ausführungsbestimmungen zur Verordnung über den Verkehr mit Knochen, Knochenerzeugnissen, insbesondere Knochenfetten, und anderen fetthaltigen Stoffen vom 15. Februar 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 137).
Volume count:
5711
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten.
  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Zweiter Band. Von der Marokko-Krise bis zum Abschied. (2)
  • Cover
  • Blank page
  • Title page
  • Title page
  • Inhalt des zweiten Bandes
  • Verzeichnis der Beilagen
  • Reichskanzlerschaft 1903 bis 1909
  • Erstes Kapitel.
  • Zweites Kapitel.
  • Drittes Kapitel.
  • Viertes Kapitel.
  • Fünftes Kapitel.
  • Sechstes Kapitel.
  • Siebentes Kapitel.
  • Achtes Kapitel.
  • Neuntes Kapitel.
  • Zehntes Kapitel.
  • Elftes Kapitel.
  • Zwölftes Kapitel.
  • Dreizehntes Kapitel.
  • Vierzehntes Kapitel.
  • Fünfzehntes Kapitel.
  • Sechzehntes Kapitel.
  • Siebzehntes Kapitel.
  • Achtzehntes Kapitel.
  • Neunzehntes Kapitel.
  • Zwanzigstes Kapitel.
  • Einundzwanzigstes Kapitel.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel.
  • Vierundzwanzigstes Kapitel.
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel.
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel.
  • Siebenundzwanzigstes Kapitel.
  • Achtundzwanzigstes Kapitel.
  • Neunundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreissigstes Kapitel.
  • Einunddreissigstes Kapitel.
  • Zweiunddreissigstes Kapitel.
  • Dreiunddreissigstes Kapitel.
  • Vierunddreissigstes Kapitel.

Full text

360 SCHÖN LEGT SICH ZU BETT 
Viel jämmerlicher als die Entschuldigung des Legationsrats Klehmet 
war der Rechtfertigungsversuch des Gesandten von Müller, den noch schwe- 
rere Schuld traf als den Legationsrat Klehmet. Zunächst entschuldigte sich 
Müller damit, daß er nicht Zeit gehabt hätte, meiner Weisung entsprechend 
das Manuskript zu prüfen. Als ich ihn am nächsten Tage, und sehr nach- 
drücklich, gefragt hätte, ob er die ganze Sache auch wirklich ernstlich und 
genau geprüft habe, hätte er sich geschämt, mir zu sagen, daß er dies ver- 
säumt habe. Bis zu meinem Rücktritt ließ er nichts weiter von sich hören, 
versicherte aber dann meine Frau in einem weinerlichen Briefe seines 
tiefsten Mitgefühls. Er wisse, wie sie gewöhnt sei, auch auf politischem 
Gebiet Freud und Leid mit mir zu teilen. Die Kämpfe, die ich zu bestehen 
hätte, erweckten deshalb seine, Müllers, innigste Teilnahme. Tröstend fügte 
er hinzu, er erinnere sich bei diesem Anlaß der zahlreichen „Wohltaten‘, 
die er schon seit einer langen Reihe von Jahren durch die ihm in meinem 
Hause bewiesene, sich stets gleichbleibende Güte erfahren hätte. Sie träten 
ihm immer neu vor die Seele. Er versichere uns seiner unwandelbaren 
Dankbarkeit. „Sind die traurigen Stunden des Abschiednehmens von lieb- 
gewordenen Beziehungen und Gepflogenheiten erst vorüber, so bin ich in 
dem Gedanken beglückt, daß einesteils am Nordseegestade, wo die ver- 
größerte Villa Ihrer harrt, teils in der Ewigen Stadt sonnigere Zeiten 
winken.“ 
Am erbärmlichsten benahm sich der Staatssekretär von Schön. Er legte 
sich einfach zu Bett. Seine belgische Gattin schrieb mir in einem ziemlich 
mangelhaften Deutsch, ihr Mann habe „un arröt du caur“ erlitten. Ich 
glaubte an einen lebensgefährlichen Herzkrampf und schickte meinen Arzt 
und Freund Geheimrat Renvers zu Schön. Nach einer halben Stunde kehrte 
Renvers lächelnd mit der beruhigenden Versicherung zurück, daß die Er- 
krankung des Staatssekretärs nur Angst vor den Schwierigkeiten sei, in die 
er durch seine Nachlässigkeit geraten sei. Er fürchte sich, das Auswärtige 
Amt und dessen Geschäftsgang vor dem Reichstag zu verteidigen, er 
fürchte sich noch mehr vor etwaigen Friktionen zwischen Kaiser und Kanz- 
ler. Ich schickte Schön auf Urlaub und ließ den Gesandten in Bukarest, 
Kiderlen-Wächter, nach Berlin kommen, um ihm die provisorische 
Leitung des Auswärtigen Amts anzuvertrauen. Am unschuldigsten war der 
Unterstaatssekretär Stemrich, der, erst kurze Zeit im Amt, den Fall nicht 
genügend übersehen konnte. Der wackere Mann ist bald nachher erkrankt 
und früh gestorben. Klehmet, der mir leid tat, habe ich noch vor meinem 
Rücktritt als deutschen Delegierten der Internationalen Finanzkommission 
in Athen untergebracht, wo er 
im Schatten des Ölbaums, 
wo flüsternd leis zu der Ulme sich neigt die Platane,
	        

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