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Im alten Reichstag. Band I. (1)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Im alten Reichstag. Band I. (1)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1917
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1917.
Bandzählung:
51
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1917
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 131
Bandzählung:
131
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

law

Titel:
(Nr. 5940) Bekanntmachung, betreffend die Außerkurssetzung der Zweimarkstücke.
Bandzählung:
5940
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Im alten Reichstag.
  • Im alten Reichstag. Band I. (1)

Volltext

Fruhjahrs· Session 1871. 19 
In der Zwischenzeit hatte sich nämlich die nach dem oben er- 
wähnten Beschluß gebildete Kommission mit der Frage der Be- 
schaffung einer provisorischen Unterkunft beschäftigt. Aus der Mitte 
des Reichstags gehörten zu dieser ersten Reichstagsbaukommission 
Graf Münster, August Reichensperger, die inzwischen verstorbenen 
Abgg. Frhr. v. Nordeck zur Rabenau, Franz Duncker, v. Unruh 
und Römer (Hildesheim). Die Verlegung der Königlichen Por- 
zellanmanufaktur sollte im Jahre 1872 nach Charlottenburg erfolgen. 
Die Verkaufslokale der Manufaktur befanden sich in der Front der 
Leipziger Straße, während die Fabrikgebäude dahinter gelegen waren. 
Die Kommission beschloß, auf dem Hof der bisherigen Manu- 
faktur einen Saal mit Umfassungswänden aus Fachwerk herzustellen, 
welche nicht aus3zumauern find, sondern nur von beiden Seiten mit 
Brettern bekleidet und dann mit Rohr bespannt und mit Mörtel 
geputzt werden sollen. Auf das Vorderhaus der Manufaktur an 
der Leipziger Straße soll ein Stockwerk aufgesetzt werden, um ge- 
nügend Räumlichkeiten für Kommissionszimmer zu gewinnen. 
Bei den Verhandlungen wurde von den Technikern die Mög- 
lichkeit bestritten, diese Bauten schon bis zur Herbstsession fertig zu 
stellen. Fürst Bismarck, der in der Kommissionssitzung er- 
schienen war, fuhr gegenüber diesen Bedenken in heftiger Weise 
dazwischen. Wenn die preußischen Baumeister nicht bis dahin 
fertig werden könnten, so werde er Londoner herbeitelegraphieren. 
Nach einer anderen Lesart drohte der Reichskanzler Wiener Archi- 
tekten heranzuziehen. Darauf erklärten die Berliner Bauverstän- 
digen die Herstellung bis zum Herbst für ausführbar. 
Der Kulturkampf bezinnt. 
Als Kulturkampf hat man von der einen Seite ernsthaft, von 
der Gegenpartei ironisch die Kämpfe zwischen den Faktoren der 
Staatsgewalt und der katholischen Kirche in den Jahren 1870 bis 
1887 bezeichnet. Dieser Kulturkampf hatte indes zum Schauplatz 
hauptsächlich das Abgeordnetenhaus. Insofern fällt eine Darstellung 
seines Verlaufs aus dem Rahmen dieser Skizzen. Indes spielte 
der Kulturkampf sogleich schon in die erste Session des neuen 
Deutschen Reichstags hinein und beherrschte insbesondere die Adreß- 
debatte am 30. März 1871. 
Im Anschluß an die Thronrede zur Eröffnung des ersten 
Reichstages enthielt der von Jührern aller Parteien, mit Aus- 
nahme der Centrumspartei, genehmigte Entwurf einer Adresse an 
die Krone den Satz, daß die Tage der Einmischung in das 
2*
	        

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