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Gedanken und Erinnerungen. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Gedanken und Erinnerungen. Erster Band. (1)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1918
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1918.
Volume count:
52
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1918
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 57.
Volume count:
57
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 6320) Verordnung, betreffend Abänderung der Prisenordnung vom 30. September 1909 (Reichs-Gesetzbl. 1914 S. 275, 441, 481, 509; 1915 S. 227; 1916 S. 437, 773; 1917 S. 21, 554, 631, 652; 1918 S. 43).
Volume count:
6320
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Gedanken und Erinnerungen.
  • Gedanken und Erinnerungen. Erster Band. (1)
  • Cover
  • Prepage
  • Bismarck.
  • Title page
  • Vorwort des Herausgebers.
  • Inhaltsverzeichniß.
  • Erstes Kapitel: Bis zum Ersten Vereinigten Landtage.
  • Zweites Kapitel: Das Jahr 1848.
  • Drittes Kapitel: Erfurt, Olmütz, Dresden.
  • Viertes Kapitel: Diplomat.
  • Fünftes Kapitel: Wochenblattspartei. Krimkrieg.
  • Sechstes Kapitel: Sanssonci und Coblenz.
  • Siebentes Kapitel: Unterwegs zwischen Frankfurt u. Berlin.
  • Achtes Kapitel: Besuch in Paris.
  • Neuntes Kapitel: Reisen. Regentschaft.
  • Zehntes Kapitel: Petersburg.
  • Elftes Kapitel: Zwischenzustand.
  • Zwölftes Kapitel: Rückblick auf die preußische Politik.
  • Dreizehntes Kapitel: Dynastien und Stämme.
  • Vierzehntes Kapitel: Conflicts-Ministerium.
  • Fünfzehntes Kapitel: Die Alvenslebensche Convention.
  • Sechzehntes Kapitel: Danziger Episode.
  • Siebzehntes Kapitel: Der Frankfurter Fürstentag.
  • Achtzehntes Kapitel: König Ludwig II. von Baiern.
  • Werbung.

Full text

Beschaffenheit der preußischen Diplomatie. 5 
gab an sich einen Vorzug. Die an den kleinen Höfen erwachsenen, 
in den preußischen Dienst übernommnen Diplomaten hatten nicht 
selten den Vortheil größrer assurance in höfischen Kreisen und 
eines größern Mangels an Blödigkeit vor den eingebornen. Ein 
Beispiel dieser Richtung war namentlich Herr von Schleinitz. 
Dann finden sich in der Liste Mitglieder standesherrlicher Häuser, 
bei denen die Abstammung die Begabung ersetzte. Aus der Zeit, 
als ich nach Frankfurt ernannt wurde, ist mir außer mir, dem Frei- 
herrn Karl von Werther, Canitz und dem französisch verheiratheten 
Grafen Max Hatzfeldt kaum der Chef einer ansehnlichen Mission 
preußischer Abstammung erinnerlich. Ausländische Namen standen 
höher im Kurse: Brassier, Perponcher, Savigny, Oriola. Man 
setzte bei ihnen größere Geläufigkeit im Französischen voraus, und 
sie waren „weiter her“, dazu trat der Mangel an Bereitwilligkeit 
zur Uebernahme eigner Verantwortlichkeit bei fehlender Deckung 
durch zweifellose Instruction, ähnlich wie im Militär 1806 bei der 
alten Schule aus Friedericianischer Zeit. Wir züchteten schon da- 
mals das Offiziersmaterial bis zum Regiments-Commandeur in einer 
Vollkommenheit wie kein andrer Staat, aber darüber hinaus war 
das eingeborne preußische Blut nicht mehr fruchtbar an Be- 
gabungen wie zur Zeit Friedrichs des Großen selbst. Unfre er- 
folgreichsten Feldherrn, Blücher, Gneisenau, Moltke, Goeben, waren 
keine preußischen Urproducte, ebensowenig im Civildienste Stein, 
Hardenberg, Motz und Grolman. Es ist, als ob unsre Staats- 
männer wie die Bäume in den Baumschulen zu voller Wurzel- 
bildung der Versetzung bedürften. 
Ancillon rieth mir, zunächst das Examen als Regirungs- 
Assessor zu machen und dann auf dem Umwege durch die Zoll- 
vereinsgeschäfte Eintritt in die deutsche Diplomatie Preußens zu 
suchen; einen Beruf für die europäische erwartete er also bei einem 
Sprößlinge des einheimischen Landadels nicht. Ich nahm mir seine 
Andeutung zu Herzen und beabsichtigte, zunächst das Examen als 
Regirungs-Assessor zu machen.
	        

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