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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1918
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1918.
Bandzählung:
52
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1918
DDC-Sachgruppe:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 60.
Bandzählung:
60
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

law

Titel:
(Nr. 6323) Bekanntmachung, betreffend die Postprotestaufträge mit Wechseln und Schecken, die in Elsaß-Lothringen zahlbar sind.
Bandzählung:
6323
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Volltext

Traurige Lage Konrads III. 85 
Legalität von Konrads Achtspruch über die Welfen, ja sogar von dessen ganzer 
Erwählung bestimmt in Abrede stellen. Trotzdem hatte König Konrad nicht 
Macht genug, einem so feindseligen Treiben gegenüberzutreten, auch nicht, 
als Heinrich, immer kühner werdend, seine Ansprüche auf Bayern ganz öffent- 
lich und immer dringender aussprach'). 
Freilich war Konrads Lage traurig genug. Wohin er blickte, wurde das 
königliche Ansehen völlig mißachtet. Am schlimmsten ging es in Italien her. 
Hier wüteten die Kriege zwischen Venezianern und Ravennaten, Pisanern 
und Luchhesen, Florentinern und Sienesen““). Die Römer hatten auf An- 
trieb des berühmten Reformers Arnold von Brescia den Papst Eugen III. 
aus ihrer Stadt vertrieben, erklärten die Republik von neuem und boten 
dabei auch dem deutschen Könige Friede und Freundschaft an“““); aber auf 
diese veränderlichen Bürger war kein Verlaß. König Roger von Sizilien 
trat Konrad dem Dritten noch immer schroff gegenüber. Stand Italien 
durch seine Natur und die Mauer der Alpen dem eigentlichen Deutschland 
fern, war die Provence, die sich jetzt fast gänzlich von Deutschland losriß, nie 
sehr eng mit diesem verbunden gewesen, so wurde letzteres durch die ungari- 
schen und polnischen Händel unmittelbar in Mitleidenschaft gezogen. 
Seit der Zeit Ottos des Großen standen die Polenherzöge in einem nomi- 
nellen Untertanenverhältnisse zum deutschen König, das kräftige Kaiser stets 
auch tatsächlich erneuert hatten. Herzog Boleslav III. hatte bei seinem Tode 
im Jahre 1138 das Land unter seine vier Söhne verteilt, indes sollte der 
alteste, Wladislaw, als Großherzog die höchste Gewalt über das ganze Land 
ausüben. Doch mit dieser Bevorzugung war Wladislaw nicht zufrieden, und 
vorzüglich seme stolze Gattin Agnes, eine Tochter des Markgrafen Leopold IV. 
von Osterreich und also Halbschwester Königs Konradf,)stachelte ihn an, seine 
Brüder ganz zu vertreiben. Da ihm dies nicht gelang, beschloß er, bei seinem 
Schwager, dem deutschen Könige, Unterstützung zu suchen. Auf dem Reichs- 
tage zu Kaynafs) erlangte er von dem immerfort unstet nach Erweiterung 
seiner Macht strebenden Konrad leicht, daß dieser ihn mit dem ausschließ- 
lichen Herzogtume m Polen belehntef f##). Um diese Entscheidung durchzu- 
führen, blieb indeß Wladislaw vorläufig auf seine eigenen Kräfte angewiesen. 
Sein Versuch, die Brüder zu vertreiben, mißglückte. Nach einer schweren 
Niederlage bei Posen und wechselnden Kämpfen s) ward er gänzlich aus 
dem Lande vertrieben und mußte abermals zum Könige seine Zuflucht 
  
% Otto Fris., Gesta Frid. I. imp. I, 45. 
½% Otto Fris., Chr. VII, 31. 
½%% Otto Frix., Gesta Frid. I. imp. I, 28. 29. 
1) Irrigerweise nennt das Chronicon Montis Sereni den Wladislaw einen Schwieger- 
sohn Konrads. — Man vergleiche über die polnischen Ereignisse K S5pell, Geschichte 
Polens, 1, p. 295 ff. 
Krit. Erört., II b. 
An. Magdeb., p. 188. 
) Man sehe hier bei den An. Magdeb. und dementsprechend Chron. Mont. Sereni, in 
wie kurzer Zeit sich im Mittelalter über historische Vorgänge Legenden bildeten. 
ca. 
1144—46 
1146 
14. April
	        

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