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Im alten Reichstag. Band I. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Im alten Reichstag. Band I. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
richter_reichstag_1894
Title:
Im alten Reichstag.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
richter_reichstag_1_1894
Title:
Im alten Reichstag. Band I.
Author:
Richter, Eugen
Volume count:
1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fortschritt, Aktiengesellschaft
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1894
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Im alten Reichstag.
  • Im alten Reichstag. Band I. (1)

Full text

12 Frühjahrs-Session 1871. 
Bei den ersten ordentlichen Wahlen für den Norddeutschen 
Reichstag wuchs die Fortschrittspartei auf 31 Mitglieder an 
(21 Preußen, 6 Sachsen, je ein Hamburger, Oldenburger, Gothaer, 
Lipper). Es waren 6 rheinisch-westfälische Abgeordnete aus dem 
linken Centrum zur Fortschrittspartei übergetreten. 
Bei den Neuwahlen im Frühjahr 1871 hatte die Fort- 
schrittspartei die sechs Berliner Wahlkreise und die beiden Bres- 
lauer Wahlkreise behauptet, die Wahlkreise Königsberg i. P., 
Stettin und Wiesbaden erobert. Der Stadtkreis Köln dagegen 
ging der Partei an die Centrumspartei verloren. Die Provinz 
Ostpreußen hatte 1867 bei den ersten Reichstagswahlen keinen 
Fortschrittsmann gewählt; jetzt waren 4 fortschrittliche Abgeordnete 
von dort gekommen. Sechs Abgeordnete aus Süddentschland, aus 
dem bayrischen Franken, schlofsen sich der Fortschrittspartei an. 
Unter den Mitgliedern der Fraktion hatten u. a. Dr. Becker 
(Dortmund), Franz Duncker (Berlin), Eysoldt (Pirna), Hagen 
(Berlin), Fritz Harkort (Hagen), Frh. v. Hoverbeck, v. Kirchmann, 
Klotz (Berlin), Dr. Löwe (Berlin), Minkwitz (Dresden), Runge 
(Berlin), Schaffrath (Freiberg), Schmidt (Stettin), Schulze-De- 
litzsch, Wigard (Dresden), Moritz Wiggers, Franz Ziegler der 
Fraktion bereits im Norddeutschen Reichstage angehört. Unter 
den neu hinzugekommenen bayrischen Abgeordneten seien Crämer 
(Nürnberg), Herz und Erhard besonders erwähnt. Ferner schlossen 
sich von den schleswig-holsteinischen Abgeordneten Hänel, Lorentzen 
und Seelig an, welche vorher der bundesstaatlich-konstitutionellen 
Fraktion und später der freien Vereinigung angehört hatten. 
Kanzler hat später selbst zugestanden, daß er den Liberalen bei der Verfassungs- 
beratung mehr Zugeständnisse würde gemacht haben, wenn er sich in der Not- 
wendigkeit dazu befunden hätte. 
Im Jahre 1870 stimmte die Fortschrittspartei des Norddeutschen Reichs- 
tages für die Einigungeverträge mit Baden, Hessen und Württemberg, 
dagegen stimmte ein Teil der Partei gegen den Vertrag mit Bayern, nicht 
weil er die Einigung nicht wollte („die Einigung Deutschlands will Jeder- 
mann, die fordert unser Volk von der Beendigung dieses Krieges, darüber ist 
Jedermann einig“), sondern weil sie die Modalitäten, unter denen dieser Ver- 
trag mit seinen bayrischen Reservatrechten, mit seinem Gegensatze „Hie Bayern 
hie Deutschland“ geschlossen war, im Interesse der größeren und festeren 
Einigung Deutschlands zuvor geändert wissen wollte. Es waren dies dieselben 
Bedenken, welchen auch der damalige Kron prinz in Versceilles nach 
dem Zeugnis seines Tagebuchs einen scharfen Ausdruck gab. In jenem 
Tagebuch findet sich auch die Bemerkung des Kronprinzen, daß die Berliner 
„Volkszeitung“ in ihren Ausführungen über den Verfassungsentwurf „den 
Nagel auf den Kopf treffe“. Die „Volkszeitung“ aber gab damals darin nur 
den Ansichten der parlamentarischen Fortschrittspartei Aueèdruck.
	        

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