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Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie. Erster Band. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
roenne_staatsrecht_preussen
Title:
Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie.
Author:
Rönne, Ludwig von
Editor:
Zorn, Philipp
Document type:
Multivolume work
Collection:
preussen
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
roenne_staatsrecht_preussen_001
Title:
Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie. Erster Band.
Author:
Rönne, Ludwig von
Editor:
Zorn, Philipp
Volume count:
1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Brockhaus
Document type:
Volume
Collection:
preussen
Publication year:
1899
Scope:
655 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Zweiter Teil. Das Verfassungsrecht.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt. Der Träger und die Organe der Staatsgewalt.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erstes Kapitel: Der König.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§. 12. Von der Königlichen Gewalt überhaupt und den darin enthaltenen Rechten.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie.
  • Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie. Erster Band. (1)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis des ersten Bandes.
  • Index
  • Erster Teil. Allgemeines.
  • Zweiter Teil. Das Verfassungsrecht.
  • Erster Abschnitt.
  • Zweiter Abschnitt. Der Träger und die Organe der Staatsgewalt.
  • Erstes Kapitel: Der König.
  • §. 12. Von der Königlichen Gewalt überhaupt und den darin enthaltenen Rechten.
  • §. 13. Von dem Rechte auf die Krone (Thronfolge).
  • §. 14. Von der Erwerbung der Krone und deren Wirkungen.
  • §. 15. Von dem Verluste der Krone, bezw. der Regierungsfähigkeit.
  • §. 16. Von der Stellvertretung des Königs.
  • Zweites Kapitel. Die dem König unmittelbar zur Seite stehenden Organe.
  • Drittes Kapitel. Die Volksvertretung.
  • Viertes Kapitel. Der Staatsdienst.
  • Dritter Abschnitt. Das Staatsbürgerrecht.

Full text

204 Träger und Organe der Staatsgewalt. (§. 12.) 
Erstes Kapitel: 
8. 12. 
Der König. 
Von der Königlichen Gewalt überhaupt und den darin enthaltenen Rechten. 
I. Wie in der konstitutionellen Monarchie überhaupt, steht auch im Preußischen 
Staate das Recht der obersten Leitung des Staates ausschließlich dem König, als dem 
Oberhaupte desselben, zu, und niemand kann ohneihn oder gegen seinen Willen 
Regierungsrechte ausüben; er vereinigt vielmehr alle Rechte der Staats- 
gewalt in sich?, und sein Wille ist der höchste im Staate, während die Staats- 
beamten nur Organe sind, durch welche er handelt. Die Verfassungsurkunde hat diese 
Grundsätze zwar nicht ausdrücklich ausgesprochen #; allein sie finden sich in gesetzlicher 
Form bereits niedergelegt in dem §. 1 des A. L. R., Tl. II, Tit. 13: „Alle Rechte 
und Pflichten des Staates gegen seine Bürger und Schutzverwandten 
vereinigen sich in dem Oberhaupte desselben.“ Das preußische Staatsrecht 
stellt somit den vollen Gegensatz dar gegen das Grundprinzip des belgischen Staatsrechtes, 
welches die belgische Verfassungsurkunde ausdrückt in den Sätzen: 
„le roi n’'a d’autres pouvoirs due ceux qui lui 
éGmanent de la nation“ (art. 25) und: 
attribuent la constitution et les lois“ (art. 78). 
„tous les pouvoirs 
Die Grundsätze des preußischen 
Staatsrechtes folgen aus dem Wesen der Monarchie. 
werden. Übereinstimmend mit Schulze: G. 
Meyer, Lehrb. des D. St. R., S. 183. Vgl. 
auch Zöpfl, Grundsätze des gem. D. St. R. 
(5. Aufl.), II, S. 779; L. v. Stein, Verwal- 
tungslehre 2. Aufl., Stuttgart 1869), I, S. 
204 ff. Uber den Monarchen als „Organ“ ogl. 
bes. Seydel, Bayer. St. R., a. a. O. 
1 Das Staatsoberhaupt ist diejenige (physische 
oder moralische) Person, welcher die Ausübung 
der Staatsgewalt anvertraut ist, — also das 
regierende Subjekt. Dasselbe wird auch bezeich- 
net als: Souverän, Landesfürst, Inhaber der 
Staatsgewalt, Herrscher, auch als personifizierte 
Staatsgewalt, princeps, imperans, le souverain. 
(Vgl. Klübers Offentl. R. des D. B., 8. 3.) 
Die Benennung: „Oberhaupt des Staates“ wird 
den monarchischen Regenten deutscher Bundes- 
staaten ausdrücklich beigelegt in der Wiener 
Schlußakte v. 15. Mai 1820, Art. 57. Auch 
das A. L. R. hat häufig diese Bezeichnung ge- 
wählt, z. B. II, 9, §. 9; II, 10, §S. 2; II, 11, 
88. 113, 195; II, 13, Ss. 1, 2, 4, 5, 7—14; 
II, 14, 88. 11, 28, 44; II, 20, §. 196; Einl. 
8. 81. So auch die Krim. O. von 1805, 8. 251. 
Ebenso oft gebraucht aber das A. L. R. auch 
den Ausdruck: „Landesherr“, z. B. I, 12, 
88. 175, 176; II, 9, S§. 11, 13, 32, 36, 58, 
96, 97, 100; II, 10, 858. 109, 115; II, 11, 
88. 982, 1009, 1011—1014, 1017, 1088, 1113, 
1114, 1124; II, 13, §§. 13, 16, 17; II, 14, 
88. 12—15, 20. Hiernach ist die Behauptung 
v. Lancizolles in s. Schrift: Königtum und 
Landstände, S. 52, zu berichtigen. Vgl. auch 
H. Schulze, Preuß. St. R., 1, S. 151 ff. 
:„ Vgl. oben S. 7 ff. 
2 Bei der Revision der octrovierten Verfassung 
v. 5. Dez. 1848 hatte die Rev. Komm. der II. K. 
vorgeschlagen, dem Titel: „vom Könige“ den 
Satz an die Spitze zu stellen: „Der König ist 
das Oberhaupt des Staates“, indem „dieser 
Satz die verschiedenen in der Verfassung ent- 
haltenen Attribute des Königs in einem Aus- 
drucke bezeichne und das eigentliche Wesen der 
Monarchie mit Bestimmtheit ausspreche“. Die- 
sem Antrage trat auch das Plenum der II. K. 
bei. Allein die I. K. bat den Satz wieder ge- 
strichen, weil (wie der Ber. des Centralaussch. 
ausführt) „der von der Komm. der II. K. an- 
gegebene Zweck durch den gedachten Zusatz kaum 
erreicht werden dürfte, und weil schon die Über- 
schrift des Titels: avom Könige? klar mache, 
wie in Preußen die Oberhauptsfrage geregelt 
ist, und es also in dieser Beziebung jenes Satzes 
nicht bedürfe, welcher nur der Idee Raum geben 
könnte, als ob die lbertragung der Oberhaupts- 
würde an den König erst durch die Verfassung 
vertragsmäßig festgesetzt worden sei“. Die II. K. 
ist dem schließlich beigetreten, weil (wie der Ber. 
der Rev. Komm. bemerkt) „die Richtigkeit des 
wegzulassenden Satzes unzweifelhaft, derselbe 
indes entbehrlich sei“ (Stenogr. Ber. der II. K. 
1849—50, S. 329—334, u. S. 1698 u. 1713, 
desgl. der I. K., S. 1214 — 15 u. 1341). — 
Ein in der I. K. (zum Art. 1 der Verf. Urk.) 
gestellter Antrag, an die Spitze der ganzen Ver- 
fassung den Satz zu stellen: „Die Verfassungs- 
form des Preuß. Staates ist die erblich mon- 
archische, beschränkt durch die verfassungsmäßige 
Mitwirkung der Kammern“, hat nicht die er- 
forderliche Unterstützung erhalten und ist daher 
nicht zur Debatte und Beschlußnahme gelangt. 
Der Centralaussch. der I. K. batte sich gleich- 
falls dagegen erklärt (Stenogr. Ber. der l. K. 
1849—50, S. 634—636). 
* In betreff der Stellung des Staatsober- 
hauptes nach außen hin vgl. 8. 5 a. a. O. und
	        

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