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Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
roenne_staatsrecht_preussen
Title:
Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie.
Author:
Rönne, Ludwig von
Editor:
Zorn, Philipp
Document type:
Multivolume work
Collection:
preussen
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
roenne_staatsrecht_preussen_002
Title:
Das Staatsrecht der Preußischen Monarchie. Zweiter Band.
Author:
Rönne, Ludwig von
Editor:
Zorn, Philipp
Volume count:
2
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Brockhaus
Document type:
Volume
Collection:
preussen
Publication year:
1906
Scope:
815 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Blank page

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Blank page

Contents

Table of contents

  • Tagebuchblätter.
  • Tagebuchblätter. Erster Band. (1)
  • Cover
  • Prepage
  • Title page
  • Vorbemerkung der Herausgeber.
  • Vorwort
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis zum ersten Bande.
  • Erstes Kapitel. Meine Anstellung im Auswärtigen Amt und meine erste Audienz bei Bismarck -- Arbeiten und Beobachtungen bis zum Kriege mit Frankreich.
  • Zweites Kapitel. Abreise des Bundeskanzlers auf den Kriegsschauplatz -- Ich folge ihm zunächst nach Saarbrücken -- Weiterfahrt von da bis zur französischen Grenze -- Das mobilisierte Auswärtige Amt.
  • Drittes Kapitel. Von der Grenze bis Gravelotte.
  • Viertes Kapitel. Commercy -- Bar le Duc -- Clermont en Argonne.
  • Fünftes Kapitel. Abschwenkung nach Norden -- Der Bundeskanzler in Rezonville -- Schlacht und Walstatt von Beaumont.
  • Sechstes Kapitel. Der Tag von Sedan -- Bismarck und Napoleon bei Donchery.
  • Siebentes Kapitel. Von der Maas zur Marne.
  • Achtes Kapitel. Bismarck und Favre in Haute-Maison -- Zwei Wochen im Schlosse Rothschilds.
  • Neuntes Kapitel. Die Reise nach Versailles -- Das Haus der Madame Jessé -- Unser dortiges Leben im allgemeinen.
  • Zehntes Kapitel. Die Herbsttage in Versailles.
  • Elftes Kapitel. Thiers und die ersten Waffenstillstandsverhandlungen in Versailles.
  • Zwölftes Kapitel. Steigende Sehnsucht nach der Entscheidung in verschiednen Richtungen.
  • Dreizehntes Kapitel. Die Beklemmung wegen des bayrischen Vertrags im Reichstag gehoben. Das Bombardement läßt weiter auf sich warten.
  • Vierzehntes Kapitel. Die Aussichten vor Paris bessern sich.
  • Fünfzehntes Kapitel. Chaudordy und die Wahrheit -- Wortbrüchige Offiziere -- Französische Wortverdrehung -- Der Kronprinz Gast des Chefs.

Full text

11. August Zweites Kapitel 63 
sofort an die Einrichtung eines Büreaus, wo es dann selten an 
Arbeit mangelte, zumal, wenn uns der Feldtelegraph erreicht 
hatte, und der Kanzler durch ihn wieder geworden war, was er 
in dieser Zeit mit kurzen Unterbrechungen immer gewesen ist, der 
politische Mittelpunkt der zivilisierten Welt Europas. Auch da, wo 
nur für eine Nacht Halt gemacht wurde, erhielt er, selbst rastlos 
thätig, seine Umgebung bis spät in fast nie abreißender Geschäftig- 
keit. Feldjäger kamen und gingen, Boten brachten Briefe und 
Telegramme und schafften deren fort. Die Räte verfaßten nach den 
Weisungen ihres Chefs Noten, Erlasse und Verfügungen, die Kanzlei 
kopierte und registrierte, chiffrierte und dechiffrierte. Von allen 
Richtungen der Windrose strömte Material in Berichten und An- 
fragen, Zeitungsartikeln und dergleichen herzu, und das Meiste davon 
erheischte unverzügliche Erledigung. 
Die fast übermenschliche Befähigung des Kanzlers zu arbeiten, 
schöpferisch, aufnehmend, kritisch zu arbeiten, die schwierigsten Auf- 
gaben zu lösen, überall ohne Verzug das Rechte zu finden und das 
allein Geeignete anzuordnen, war vielleicht nie so bewundernswert 
wie während dieser Zeit, und sie war in ihrer Unerschöpflichkeit um 
so erstaunlicher, als nur wenig Schlaf die bei solcher Thätigkeit auf- 
gewandten Kräfte ersetzte. Wie daheim stand der Minister auch im 
Felde, wenn ihn nicht eine zu erwartende Schlacht schon vor Tages- 
anbruch an die Seite des Königs und zum Heere rief, meist spät, 
in der Regel gegen zehn Uhr auf. Aber er hatte dann die Nacht 
durchwacht und war erst mit dem durchs Fenster scheinenden Morgen- 
lichte eingeschlafen. Oft kaum aus dem Bette und noch nicht in 
den Kleidern, begann er schon wieder zu denken und zu schaffen, 
zu studieren, den Räten und andern Mitarbeitern Instruktionen zu 
erteilen, Fragen vorzulegen und Aufgaben der verschiedensten Art 
zu stellen, selbst zu schreiben oder zu diktieren. Später waren Be- 
suche zu empfangen oder Audienzen zu geben, oder es war dem 
Könige Vortrag zu halten. Dann wieder Studium von Depeschen 
und Landkarten, Korrektur von befohlnen Aufsätzen, Niederschrift 
von Konzepten mit den bekannten großen Bleistiften, Abfass sung von 
Briefen, Information zu Telegrammen oder Außerungen in der 
Presse und dazwischen mitunter abermals Empfang unabweislicher 
Besuche, die zuweilen nicht willkommen sein konnten. Erst nach
	        

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