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Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

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Bibliographic data

fullscreen: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

Monograph

Persistent identifier:
sattler_goldbuch_deutsches_volk_1899
Title:
Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
Author:
Weitl, Martin
Editor:
Weitl, Martin
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
J. J. Weber
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1899
DDC Group:
Kultur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Elektrotechnik von Dr. Karl Strecker.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Title page
  • Zum Eingang.
  • Das Ehrenkomitee des Goldenen Buches.
  • Das deutsche Staatswesen an der Jahrhundertwende.
  • Bild: "Seine Majestät Kaiser Wilhelm II".
  • Widmung von Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II.
  • Regenten des Staatswesens.
  • Gemälde Ihrer Majestät die Kaiserin Auguste Viktoria.
  • Fortsetzung Regenten.
  • Das Staatswesen, die Staatsmänner und Parlamentarier.
  • Deutschlands Wehrstand.
  • Das deutsche Kolonialwesen.
  • Das staatliche Verkehrswesen: Die Post und Telegraphie, die Eisenbahn, die Wasserstrassen des Binnenlandes und der Kaiser-WIlhelmkanal.
  • Die deutsche Wissenschaft an der Jahrhundertwende.
  • Die Theologie im letzten Viertel des Jahrhunderts.
  • Die Philosophie und die Aesthetik.
  • Die Rechtswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre und die Statistik.
  • Die Heilwissenschaften an der Jahrhundertwende.
  • Die deutsche Geschichtsschreibung, Kulturgeschichte und Archäologie.
  • Die Philologie, die Sprachforschung und die Litteraturgeschichte.
  • Erziehung und Unterricht.
  • Die Astronomie, die Physik, die Meteorologie und die Chemie.
  • Unser Wissen vom Erdball, und seinen Bewohnern.
  • Die Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Die berufliche und soziale Gliederung des Deutschen Volkes.
  • Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
  • Der Bergbau und das Hüttenwesen.
  • Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
  • Die Elektrotechnik von Dr. Karl Strecker.
  • Der Maschinenbau von Wilhelm Gentsch.
  • Das Zeitalter des Dampfes von R. H. Ziese.
  • Der Rückblick auf den Brückenbau im 19. Jahrhundert von Dr. Zimmermann.
  • Bild: „ Die neue Rheinbrücke bei Bonn"
  • Fortsetzung - Der Rückblick auf den Brückenbau im 19. Jahrhundert von Dr. Zimmermann.
  • Persönlichkeiten der technischen Wissenschaften und deren Meisterwerke.
  • Die Grossindustrie.
  • Schiffsbau und Schiffahrt.
  • Handel und Gewerbe.
  • Das deutsche Kunstgewerbe.
  • Die deutsche Kunst an der Jahrhundertwende.
  • Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerei, und Baukunst.
  • Die deutsche Dichtkunst.
  • Die deutsche Tonkunst.
  • Die Schauspielkunst.
  • Vollbilder zur Abteilung Kunst.
  • "Das Deutsche Meer", Gemälde von Andreas Achenbach. (Photographie)
  • "Das Mädchen am Strande", Oelstudie von Hans v. Bartels.
  • "Poesie und Malerei", Gemälde von Arnold Böcklin. (Photographie)
  • Eine Studie zum Gemälde: "Schuldig" von Ferdinand Brütt.
  • "Maria", Gemälde von Adolf Echtler.
  • "Am Wasser", Zeichnung von Wilhelm Feldmann.
  • "Genesung", Zeichnung von Walther Firle.
  • "Eine Holsteinische Viehweide", Zeichnung von Oskar Frenzel.
  • "Frühmorgen in der Rominter Heide", Gemälde von Richard Friese.
  • Zeichnung von Eduard Grützner.
  • "Die Katharinenkirche in Hamburg", Zeichnung von Peter Halm.
  • "Vor dem Gnadenbilde in Kevelaer", Gemälde von Arthur Kampf. (Photographie)
  • "Die Opferkerzen", Gemälde von Hermann Kaulbach. (Photographie)
  • "Christus im Olymp", Kolossalgemälde von Max Klinger.
  • "Eine Reiterattacke", Gemälde von Georg Koch.
  • "In der Kirche", Gemälde von Wilhelm Leibl.
  • Fürst Bismarck im 80. Lebensjahre", Gemälde von Franz . Lenbach. (Photographie)
  • "Der Philosoph", Zeichnung von Max Liebermann.
  • "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
  • Ehrengabe der Königl. Akademie der Künste an Prof. Reinhold Begas. Originalzeichnung von Adolf v. Wenzel.
  • "Eine Fischerflottille", Gemälde von Hans Petersen. (Photogahie)
  • "Die Saga, den Weisheitsworten des Riesen Mimir lauschend", Monumentale Gruppe im Palazzo zu Rom von Hermann Prell.
  • "Unter den Arkaden in München", Zeichnung von Rene Reinicke.
  • "Eine Volksweise", Zeichnung von Fritz Simm.
  • "Am Allerseelentag", Gemälde von Franz Skarbina.
  • „Luzifer“, Gemälde von Franz Stuck.
  • „Mutter und Kind“, Gemälde von Hugo Vogel.
  • „1870. Ein Velarium“, Gemälde von Anton v. Werner.
  • Biographien. (alph. Reihenfolge)
  • Biographien - A
  • Biographien - B
  • Biographien - C
  • Biographien - D
  • Biographien - E
  • Biographien - F
  • Biographien - G
  • Biographien - H
  • Biographien - I
  • Biographien - J
  • Biographien - K
  • Biographien - L
  • Biographien - M
  • Biographien - N
  • Biographien - O
  • Biographien - P
  • Biographien - R
  • Biographien - S
  • Biographien - T
  • Biographien - U
  • Biographien - V
  • Biographien - W
  • Biographien - Z

Full text

wurde an der Berstellung leistungsiähiger Apparate eifrig weitergearbeitet; der Schnell- oder Maschinentelegraph des 
Engländers Wheatstone erlaubl uns, mehrere hundert Worte in der Minute abzusenden; und damit scheint die Leistungs- 
fähigkeit der Apparate bei weiten nicht erschöpft zu sein. 
Inzwischen hatte um 1860 ein deutscher Lehrer, Philipp Reis, einen der wunderbarsten elektrischen Apparate erbaut, der den 
Con, ja sogar dıe Sprache über einen Celegrapbendrabl zu beiördern gesiattete. Noch war die Erfindung unvollkommen, und 
leider entrückte der unerbitilihe Cod den Erfinder der Fortseizung seiner Arbeiten. Erst viel später, 1877, kam dasselbe 
Wunder, nur in anderer Form, über das Welimeer zu uns zurück. Mit beispielloser Schnelligkeit entwickelte sich das neue 
Ulerkehrsmillel bei uns, dank dem weiten Blick unseres arossen Generalpostmeisterss. Bunderle grosser und kleiner Städte 
erhielten ein Drabinetz, das die Bewohner zum leichleren Austausch ihrer Nachrichten verband. Zahlreiche Drähte verbinden 
auch die Städte unlereinander, und der Cag ist nicht mehr fem, da man von jedem bedeutenderen deufschen Orte aus nach 
jedem anderen Orte des Uaterlandes sprechen und sich mil dem fernen Freunde persönlich unterhallen kann. Auch schen 
ins Ausland reichen unsere Drable, und es ist der Anlang gegeben zu einer schier unibersebbaren Entwickelung des 
persönlichen Austausches der Gedanken. 
Dun, wo die Einrichlungen in der Heimat aufs beste getroffen sind, beginnen wir uns auch auf das Welimeer zu wagen, 
wo der beherrschende Einfluss Englands über den grössten Teil der überseeischen Verbindungen gebietet. Haben wir doch 
schon ein Kabel, das unsere Küsie unmittelbar mit dem südöstlichsten Ceil Europas verbindet; und das neue Jahrhundert wird 
eingeleitet werden mil der Eröffnung einer telegrapbischen Verbindung zwischen Deutschland und Bordamerika, gegründet mit 
deutschem Kapital unter dem Schutze des Reichs, ein neues Zeichen, ein neuer Erfolg unseres Strebens nach Selbständigkeit. — 
Aber nicht mur auf das Meer, sondern auch darüber hinaus sind wir gegangen. In zahlreichen überseeischen Städten sind 
die Fernsprechanlagen von uns erbaut worden, werden zum Cel auch von unseren Landsleuten beirieben; eine grosse 
Ausiuhrindustrie beschäftigt sich mil der Herstellung von Fernsprechapparaten. Unsere Schutzaebieie versehen wir mil 
Celegraphenleitungen und verbinden sie, wo es angeht, mit dem grossen Celegraphennetz der Erde, das Raum und Zeit 
überwindel und die Völker eint. 
Auf allen Zweigen des grossen Gebietes rüstiges Schaffen, freudige Zuversicht! Tst das nicht die beste Gewähr Tür die weilere 
Entwickelung? Sie wird dem Naterlande zum Segen gereichen, wenn, wie bisher, die Besonnenbeit mit der Kühnbeit Band 
in Band gebt. Lange Zeil bat man uns das Volk der Denker genannt, gewiss mit Achtung, aber auch mit leisem Spott, 
weil wir uns mit dem Denken allein begniügten. Beute sind wir auch ein Volk des Könnens; das zu beweisen und zu 
erhärten, ist unsere Hufgabe, wie auf jedem technischen Gebiete, so besonders auf dem der Elektrotechnik, wo wir es 
verstanden haben, uns stets in der ersten Reihe zu halten. 
Gedanken sind die Saat. Mächtig spriesst sie auf und trägt tausendfältigen Segen. Aber ernien wird der, dessen geistiger 
Kraft sich paaret emsige Chat, Dr. Karl Strecker. 
    
y Geschichte des deuischen Maschinenbaues, soweit derselbe hier in Frage kommt, ist nicht alt. Die ureigentliche deutsche Der 
Fascinenbau-Industrie kann nur nach Dezennien rechnen: und dennoch bat sie sich an der Jahrhundertwende eine Maschinen 
Stellung errungen, von welder aus sie den Welimarkt, diesen letzten Zankapfel aller Gewerbe, in wirksamer Weise bau von 
"zu beeinflussen vermag. Wilhelm 
Manche sind geneigt, den Maschinenbau als ein rein prosaisches Gebiet darzustellen, als einen Zweig der Technik, dem fentsch. 
lediglidy der pekuniäre Eriolg massgebend erscheint. Ist nun auch einerseits nich abzuleugnen, dass der erhoffte Gewinn, 
entsprechend den UVerhälinissen, in Bandel und Gewerbe anregend auf die Berstellung von Maschinen wirkt, so muss 
anderseits bervorgeboben werden, dass nur ein eingehendes Erlorschen der Natur und ihrer Geseize zu richtigen Grundlagen 
für den Maschinenbau führt, dass die logische Verwertung der aus der Tatur geschöpften Gesetze, nach welchen Daturgewallen 
zur Leistung vom Menschen gewünschter, dem Menschen dienlicher Arbeilen gezwungen werden, einen grossen Ceil geistigen 
Inhaltes in sich birgt. Und gerade der deutsche Maschinenbau hat im Gegensatz zu demjenigen anderer Länder, in denen die 
Schablone des Alihergebrachien, die gewerbsmässige Durchführung des Massenarlikelbaues die prosaische Einlörmigkeit bedingen, 
die auch den Nichtfachnann ansprechende Seite der Technik gepflegi. Zahlreiche deutsche Männer, deren Namen der Welt- 
geschichte angehören, haben zunächst nach gewissen Gesetzen für die Wirkungsweise der Maschinen geforscht, welche 
das Ausland als Bandelsartikel länasi vertrieb; die systematische Forschung führte zu Entdeckungen natürlicher Vorgänge, 
zu Geseizen, welche Umwälzungen im Maschinenbau bervorriefen. 50 war es dem jungen deutschen Maschinenbau 
beschieden, auf wissenschaftlicher Grundlage sich zu dem jetzigen Ansehen emporzuschwingen; und der massgebende Konstrukteur 
arbeitei auf der wissenschaftlichen Grundlage, welche ihn allein zu origineller und individueller Arbeit befähigt. 
Das vom iliessenden Wasser geiriebene Rad hat sich vom Triebwerke einlachster Art zu einem äusserst vollkommenen Motor 
herangebildet. Um eine solche Wandlung zu schaffen, die Energie des Wassers in thunlichst ausgiebiger Weise in ver- 
werlbare Arbeit umzuseizen, bat es einer gründlichen Eriorschung des Verhaltens des bewegten (Wassers in allen Stadien 
erfordert; heute hal die forschende Wissenschaft uns die Beziehungen derart klargelegi, dass sich arosse Fortschritte auf 
diesem Gebiet daran geschlossen baben. 
Schwieriger ist die Sachlage bei denjenigen Motoren, welche zu ihrem Betrieb der Wärme bedürien. Es ist wohl nicht zu 
viel gesagt, wenn man behauplei, dass die Dampfmaschine den haupiantrieb zu der aufsteigenden Bewegung des gesamten 
Maschinenbaues gegeben hat, für welche England den Ausgangspunkt gebildet hat und in welcher in Deutschland Ehemnitz 
  
  
  
  
Winschaltsleben 31
	        

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