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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
schulthess_kalender
Title:
Europäischer Geschichtskalender.
Editor:
Riess, Ludwig
Delbrück, Clemens von
Schulthess, Heinrich
Stahl, Wilhelm
Roloff, Gustav
Jäckh, Ernst
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
schulthess_kalender_010
Title:
Europäischer Geschichtskalender. Zehnter Jahrgang. 1869.
Editor:
Schulthess, Heinrich
Volume count:
10
Place of publication:
Nördlingen
Publisher:
Beck’sche Verlagsbuchhandlung
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1870
Scope:
571 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
II. Deutschland, Preußen und Oesterreich.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
I. Nord- und Süddeutschland.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
1. Preußen und der norddeutsche Bund - der deutsche Zollverein.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • A. Die Verheerung.
  • a) Die kriegerischen Ereignisse.
  • b) Die Verwüstungen.
  • c) Umfang des Schadens. Flüchtlingsbewegung.
  • B. Die Wiederaufrichtung.
  • Literatur.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufbau                                                   315 
2. Solche Vorfälle häuften sich aber, als die Hauptmasse der beiden 
russischen Heere die Grenze überschritt und nun vom 17. August bis zum 
13. September die ganze Provinz bis auf die Umgebung von Königsberg und 
von Lötzen und bis auf den Westrand geräumt werden mußte. Am raschesten 
erfolgte der Vormarsch auf den Hauptstraßen der Linien Gumbinnen- 
Angerburg und Johannisburg-Neidenburg. Am 17. und 18. August rückten 
die Russen in Pillkallen, Stallupönen, Goldap, Marggrabowa ein, am 10. 
in Lyck, am 24. in Insterburg und Tilsit. Am gleichen Tage erreichten sie 
auch schon den Regierungsbezirk Königsberg. Während die Nordarmee 
unter Rennenkampf am 26. August im Süden bis Friedland und Domnau 
vorstieß und im Morden die Deime-Linie Labiau—Tapiau besetzte, rückte 
die Südarmee unter Samsonoff in denselben Tagen über Soldau und Hohen- 
stein hinaus, nahm mit dem rechten Flügel am 27. August Allenstein und 
stieß mit einem Seitenkorps nördlich über Ortelsburg bis Lautern vor, um 
die Verbindung mit der Nordarmee herzustellen. Dies vereitelte aber Hinden- 
burgs geniale Strategie durch den großen deutschen Sieg bei Tannenberg, 
der wie ein Gottesgericht der Südarmee das verdiente blutige Schicksal der 
Vernichtung bereitete. Der linke Flügel der russischen Nordarmee war 
unterdessen auf der Eisenbahnlinie Königsberg—Elbing weiter vorgedrungen, 
die Vortruppen des rechten Flügels erreichten im Süden am 30. August 
Wormditt im Kreise Braunsberg und kamen nach einem Gefecht am 31. bis 
kurz vor Liebstadt; sie nahmen Pr. Eylau und Landsberg und streiften über 
Abschwangen und Uderwangen bis dicht vor die Tore Königsbergs. Nach 
der Niederlage der Südarmee mußte aber auch die Nordarmee zurück, und 
nach den heftigen Kämpfen vom 8. bis 11. September, bei denen Gerdauen 
so furchtbar zerschossen wurde, artete dieser Rückzug Rennenkampfs in wilde 
Flucht aus; am 13. September rückten die siegreichen verfolgenden Truppen 
bereits in Eydtkuhnen und in den übrigen ostpreußischen Grenzorten ein: 
Ostpreußen war frei! 
Während dieses ersten Russeneinfalls wurden vor allem die Städte 
und Ortschaften schwer beschädigt, die im eigentlichen Kampfgebiete lagen 
und dem Feuer der russischen wie deutschen Artillerie ausgesetzt waren. Erst 
auf dem Rückzuge vernichteten die Russen absichtlich soviel sie konnten. In 
Soldau z. B. waren bis zum 27. August nur wenige Häuser niedergebrannt; 
als aber die Fliehenden am Abend des 27. den Ort verließen, um sich der 
drohenden Umklammerung zu entziehen, beleuchteten sie sich den Abzug 
durch die schauerliche Brandfakel von etwa 100 Wohnhäusern; das gleiche 
Schicksal erfuhr am selben Tag Ortelsburg. 
3. Beim zweiten Einfalle, der vom November 19 14 bis zum 15. Fe- 
bruar 1915 währte, hatten es die Russen von Anfang an auf eine planmäßige 
Verwüstung abgesehen. Bereits drei Wochen nach der ersten Befreiung 
der Provinz bedrohten feindliche Heereskörper wieder den Kreis Lyck, der 
am 7. November endgültig in ihre Hände fiel. Diesmal war es die 10. russische 
Armee unter General von Sievers, die in das Land eindrang. An dem 
eisernen Walle der unterdessen ausgebauten deutschen Stellungen, die von 
Ragnit über die Inster und über den Pregel dicht bei Gumbinnen vorüber
	        

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