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Bismarck Die gesammelten Werke. Band 3. (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Bismarck Die gesammelten Werke. Band 3. (3)

law_collection

Persistent identifier:
gs_preussen
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten.
Place of publication:
Berlin
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
Publication year:
1810
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_collection_volume

Persistent identifier:
gs_preussen_1813
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten. 1813.
Volume count:
4
Publisher:
Georg Decker
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1813
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 20.
Volume count:
20
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(No. 204.) Allerhöchste Kabinetsordre vom 17ten November 1813., die Verlängerung der Suspensionsfrist rücksichtlich der gegen Grundbesitzer exekutivisch ausgeklagten Forderungen betreffend.
Volume count:
204
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Bismarck Die gesammelten Werke.
  • Bismarck Die gesammelten Werke. Band 3. (3)

Full text

86 Auhlands Orientpolitik. Das Programm des Königs von Reaopel. Brief Balabines. 
und hat dem englischen Geschäftsträger seine Befriedigung mit den Worten: „mieux vaut 
tard que jamais“ darüber ausgesprochen, daß die Sürsorge Englands für die orientalischen 
Cbristen jetzt über die früher so scharf getadelte Rußlands weit binausgehe; denn es sei 
nicht denkbar, daß England die europäüschen Christen nicht ebenso werde schützen wollen 
wie die aliatischen, mmal ein Ausbruch von Unruhen in Bosnien und Bulgarien, wo sie 
nur durch fremde Landheere gedämpft werden könnten, viel bedenklicher für die Macht 
der Türkei und den europäischen FSrieden sei, als die Bewegung an einer den Slotten zu- 
gänglichen Kinte. 
Der Sürst gab sich der Hoffnung bin, daß die Ehrlichkeit der Absichten, mit welchen 
Außhland die orientalische Srage vor einigen Monaten angeregt babe, schließlich die An- 
erkennung ganz Europas finden werde. Rußland wolle keine Erwerbungen in der Türkei, 
sondern nur bindern, daß der jetzige Zustand dieses Reiches durch Aufstände oder fremde 
Einmischung irgendeine den Interessen Rußlands nachteilige Beränderung erleide. Als 
solche nannte er beispielsweise die Bestrebungen nach irgendeiner Art von byzantinischem 
Reiche unter fremder Protektion. In solchen liege Gefahr für den Srieden Europas, 
und sobald England nur irgend mehr spezifiziere, was es unter seinen „mesures ultérieures 
plus permanentes“ eigentlich verstehe, werde man sehen, daß Rußland zu jeder Maßregel, 
welche die Berbesserung der Lage der Christen irgendeines Bekenntnisses in Aussicht stelle, 
von wem auch die Initiative dazu ausgehen möge, bereitwillig die Hand bieten werde, weil 
es dadurch die Garantien der Dauer des tür kischen Reiches zu verstärken gloube. 
In betreff Staliens klagte Sürst Gortschakkow den Grafen Rechberg eines leidenschaft- 
lichen und bornierten Pessimismus an. Man scheine in Wien die Konzessionen des Königs 
von Neapel') mit scheelem Auge anzusehen und diesem Monarchen das Martgrium eines 
boffnungslosen Widerstandes mit eigenen Kräften in der Hoffnung anzuraten, daß die 
NRevolutionierung des gesamten Staliens schließlich die Motwendigkeit einer Verständigung 
Frankreichs mit Österreich herbeiführen werde. Von einem so gewagten Spiele sei auf 
das entschiedenste abzuraten, weil die Brandstätte der NRevolution dabei leicht eine Aus- 
dehnung gewinnen könne, welche weder FSrankreich noch Österreich zu beberrschen fähig 
sei. Der Kaiser bitte deshalb dringend, daß S. K. H. der Hrinzregent den Grafen Brassier 
anweisen wolle, in Gemeinschaft mit dem Sürsten Sagarin die Gesandtschaft des Königs 
von Noeapel, welche über Verständigung mit Piemont in Turin unterhandle, bei Lösung 
ihrer Aufgabe angelegentlichst zu unterstützen. In einer Depesche an Graf Kisselew emp- 
fiehlt dos hiesige Kabinett auch dem französischen, das Programm des Königs von VNe— 
apel als den einzigen Ausgangspunkt für die Dausikation IStaliens energisch festzuhalten 
und besonders von dem Vorschlag völliger Lostrennung Siziliens von Aeapel Abstand zu 
nehmen, weil in dem sizilischen Bizekönigtum allein die Lösung der Aufgabe zu finden sei, 
die Sizilianer zu befriedigen, ohne den Intriguen Sardiniens und Englands durch Schöpfung 
eines kleinen unfselbständigen Königreichs eine neue Pforte zu öffnen. Die Instruktion an 
Kisselew wird E. E. durch Baron Budberg mitgeteilt werden; lie geht erft beute ab, und 
mit der Weisung, Graf Pourtalès Einsicht davon zu geben. 
Im ersten Teile meines Vortrages habe ich versäumt, eines Privatbriefes von Bala- 
bine zu erwähnen, welchen der Gürst mir nach Tische vorlas. In demselben wird gelagt, 
daß der Artikel der „Preußischen Seitung“), nach welchem wir an der bisherigen Politik 
L., S. 57. 
Ueber die Zusammenkunst in Baden-Vaden. Vgl. Abdruck in der Spenerschen Seitung 1. Juli 
6) Vgl. über diese Alfred Stern, Geschichte Europas, Band 
1860 3 152).
	        

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