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Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

Multivolume work

Persistent identifier:
staa_ge
Title:
Staatengeschichte der neuesten Zeit.
Author:
Treitschke, Heinrich von
Document type:
Multivolume work
Collection:
sammelbaende
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
staa_ge_25
Title:
Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Zweiter Teil. Bis zu den Karlsbader Beschlüssen.
Author:
Treitschke, Heinrich von
Volume count:
25
Publisher:
S. Hirzel
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1906
Edition title:
Sechste Auflage.
Scope:
649 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

supplement

Title:
Beilagen.
Volume count:
I - V
Document type:
Multivolume work
Structure type:
supplement

Contents

Table of contents

  • Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten und dritten Auflage.
  • Inhalt.
  • Introduction
  • Deutsche und Slawen.
  • Die Slawenstämme.
  • Die Karolinger.
  • I. Gründung der Nordmark.
  • König Heinrich gegen die Polaben.
  • Markgraf Gero.
  • Wendische Marken.
  • Die Wenden.
  • Religion der Wenden.
  • Bisthümer im Wendenlande.
  • II. Die ältesten Markgrafen der Nordmark. 965-1134.
  • Abfall der Nordmark.
  • Die Markgrafen.
  • III. Die Markgrafen von Brandenburg aus dem Hause Anhalt. 1134-1319.
  • Die Anhaltiner.
  • 1. Albrecht der Bär. 1134-1170.
  • Brandenburg reichsunmittelbar.
  • Der Wendenfürst Jaczo.
  • Wiederherstellung der Bisthümer.
  • 2. Otto I. 1170-1184.
  • 3. Otto II. 1184-1205.
  • Lehnsauftrag an Magdeburg.
  • 4. Albrecht II. 1205-1220.
  • Kampf mit Pommern.
  • 5. Johann I., 1220-1266, und Otto III. , 1220-1267.
  • Erwerb des Barnim und Teltow.
  • Alte und neue Lande.
  • Krieg mit Magdeburg und Halberstadt.
  • Pommersche Verhältnisse.
    Pommersche Verhältnisse.
  • Neue Erwerbungen.
  • 6. Die letzten anhaltinischen Markgrafen. 1267-1319.
  • Erwerbung von Coburg und Landsberg.
  • Verhältnis zu Magdeburg.
  • Brome, Lüchow und Wesenberg.
  • Abtretung von Stargard.
  • Kämpfe um Pomerellen.
  • Kämpfe mit Meißen.
  • Streitigkeiten mit den Bischöfen.
  • IV. Innere Zustände der Mark unter den Askaniern.
  • Der Adel.
  • Dörfer und Städte.
  • Abgaben.
  • Der Hof.
  • Das Recht.
  • Das Münzwesen.
  • Die Bürgerschaft.
  • Handel.
  • Die Geistlichkeit.
  • Hospitäler.
  • V. Das Interregnum in der Mark. 1319-1323. Die Prätendenten.
  • VI. Die bayerschen Markgrafen. 1323-1373.
  • 1. Ludwig I. der Aeltere 1323-1351.
  • 2. Ludwig II. der Römer. 1351-1365. 3. Otto der Faule. (1351) 1365-1373.
  • VII. Die Luxemburger. 1373-1415,
  • 1. Wenzel. 1373-1378.
  • 2. Siegmund. 1378-1397 u. 1411-1415 Kurfürst von Brandenburg.
  • 3. Jobst. 1397-1411 Kurfürst von Brandenburg.
  • 4. Johann. (1378) 1388-1396 Herr der Neumark, in der Ober- und Nieder-Lausitz.
  • VIII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den bayerschen und luxemburgischen Markgrafen.
  • Die Städte.
  • Das Münzwesen.
  • Der Adel.
  • Die Geistlichkeit.
  • IX. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • Abstammung der Hohenzollern.
  • A. Die Kurfürsten vor der Reformation.
  • X. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten vor der Reformation.
  • Raubwesen.
  • Die Städte.
  • Die Geistlichkeit.
  • Kriegswesen.
  • Das Münzwesen.
  • Wissenschaften.
  • XI. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • B. Die Kurfürsten nach der Reformation.
  • 6. Joachim II. Hector, Kurfürst. und Johann Oeconomus, Markgraf. 1535-1571.
  • 7. Johann Georg. 1571-1598.
  • 8. Joachim Friedrich. 1598-1608.
  • 9. Johann Sigismund. 1608-1619.
  • 10. Georg Wilhelm. 1619-1640.
  • 11. Friedrich Wilhelm der Große. 1640-1688.
  • Waffenstillstand mit Schweden. General Torstenson.
  • Westfälischer Friede.
  • Pommern. Cammin.
  • Magdeburg und Halberstadt.
  • Fürstenthum Minden.
  • Schwedisch-polnischer Krieg.
  • Schlacht bei Warschau.
  • Preußen, souveränes Herzogthum.
  • Bütow, Lauenburg und Draheim.
  • Unruhen in Preußen.
  • Jülicher Erbfolgestreit.
  • Krieg mit Frankreich.
  • Die Schweden in der Mark.
  • Ueberfall von Ratenow.
  • Schlacht bei Fehrbellin.
  • Eroberung Pommerns.
  • Einfall der Schweden in Preußen.
  • Friede zu St. Germain.
  • Colonien in Guinea.
  • Schwiebus, Tauroggen und Serrey.
  • Brandenburger gegen die Türken.
  • Bündnisse Friedrich Wilhelm's.
  • Aufnahme vertriebener französischer Protestanten.
  • Friedrich Wilhelm als Vermittler in Europa.
  • Das Heer.
  • Einführung der Accise.
  • Einwanderungen.
  • Müllroser Kanal.
  • Kunst und Wissenschaft. Die Kirche.
  • Tod Friedrich Wilhelm's.
  • XII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten nach der Reformation.
  • das Kriegswesen.
  • Die Landstände.
  • Das Creditwesen.
  • Prinzessinnen-Steuer.
  • Der Adel.
  • Die Städte.
  • Gerichtsbarkeit. Zünfte.
  • Gewerbe und Handel.
  • Zölle und Abgaben.
  • Das Münzwesen.
  • Kunst und Wissenschaft.
  • Kirchenzucht.
  • Aberglauben.
  • Schwelgerei und Vergnügungen.
  • XIII. Die Könige von Preußen.
  • 1. Friedrich als Kurfürst III. von 1688-1701, als König I. von 1701-1713.
  • 2. Friedrich Wilhelm I. 1713-1740.
  • XIV. Preußen als Großmacht.
  • 3. Friedrich II. der Große. 1740-1786.
  • 4. Friedrich Wilhelm II. 1786-1797.
  • 5. (4). Friedrich Wilhelm III. 1797-1840.
  • XV. Preußen seit 1840.
  • 6. Friedrich Wilhelm IV. 1840-1861.
  • 7. Wilhelm I. (seit 1861).
  • Anhang.
  • A. Größe des Staates.
  • B. Stammtafeln.
  • Darstellung der territorialen Entwicklung des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Blank page

Full text

372 Das Verfassungsrecht. g 67 
sonen angehören können, die nicht Staatsangehörige sind, kommt für 
Preußen nicht in Betracht. 
Das Sonderrecht des königlichen Hauses ist hervorgegangen aus 
dem Sonderrechte des deutschen hohen Adels überhaupt, zu dem in 
der Zeit des Reiches die königliche Familie als eine reichsunmittelbare, 
deren Haupt mit Reichsstandschaft und Landeshoheit versehen war, 
gehörte. 
Da die Mitglieder des hohen Adels nicht als Untertanen des 
Chefs ihres Hauses, sondern als reichsunmittelbar galten, so konnte 
sich im allgemeinen das Sonderrecht des hohen Adels außer durch die 
Reichsgesetzgebung nur im Wege des Vertrages unter den Familien— 
mitgliedern entwickeln. Eine Landesgesetzgebung war in dieser Be— 
ziehung unzulässig, da die Mitglieder eines landesherrlichen Hauses 
als Untertanen des Kaisers allein auch der landesherrlichen Gesetzgebung 
nicht unterworfen sein konnten. Anders lag das Rechtsverhältnis in 
Preußen. Der König als souveräner Herrscher von Preußen wal 
dem Reiche nicht unterworfen. Innerhalb des Gebietes, das er als 
Souverän beherrschte, konnte es deshalb keine dem Könige neben- 
geordneten Personen geben, sondern nur Untertanen. Daß die Mit- 
glieder des königlichen Hauses in Preußen Untertanen seien, war da- 
her nicht zweifelhaft. Bei der fast vollständigen Unabhängigkeit der 
übrigen Gebiete von der Reichsgewalt trat jedoch auch in den Reichs- 
gebieten die Reichsunmittelbarkeit der Mitglieder des königlichen Hauses 
in den Hintergrund). Die spätere preußische Gesetzgebung, insbesondert 
das Allgemeine Landrecht, erkennt daher eine Reichsunmittelbarkeil 
der Mitglieder des königlichen Hauses nicht mehr an, sondern betrachtel 
— — 
Sonderrechte der souveränen und der mediatisierten vormals reichsständi 
schen Häuser, Berlin 1871; Rehm, Das landesherrliche Haus, Erlanger 
und Leipzig 1901; Reh m, Modernes Fürstenrecht, München 1907 
Hauptmann, Modernes Fürstenrecht im Archiv für öffentl. Rech 
Bd. 22 (1907), S. 193 ff. Eine kurze Hausgeschichte gibt H. Schulät! 
als Einleitung zu den Hohenzollernschen Hausgesetzen im dritten Bankt 
seiner Hausgesetze. Vgl. auch die Literaturangaben zu den 88 14, 20 
27, 28, 650. 
hh Zum letzten Male anerlannt ist der Unterschied gelegentlich del 
Einmischung Kaiser Karls VI. in dem Prozeß des Kronprinzel 
Friedrich. König Friedrich Wilhelm I. gab hier die Erklärung ab 
er werde nötigenfalls den Kronprinzen in Preußen richten lassen, we 
er Souverän sei.
	        

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