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Die Geschichte Württembergs.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Geschichte Württembergs.

Monograph

Persistent identifier:
staiger_geschichte_wuerttmberg_1875
Title:
Die Geschichte Württembergs.
Author:
Staiger, G.
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck und Verlag von Franz Fues
Document type:
Monograph
Collection:
wuerttemberg
Publication year:
1875
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
IV. Württemberg als (Kurfürstenthum und) Königreich.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
A. Württemberg zur Zeit des deutschen Bundes.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§. 57. König Karl. Der deutsche Krieg. 1864 - 1866.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Geschichte Württembergs.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • I. Urgeschichte Schwabens und Württembergs.
  • §. 1. Land und Leute vor der Römerherrschaft.
  • §. 2. Die Römerherrschaft. 15 - 250.
  • §. 3. Die Alemannen. Die Frankenherrschaft. Die Einführung des Christenthums. 250 - 752.
  • §. 4. Die Karolingerherrschaft. 752 - 917.
  • §. 5. Das Herzogthum Schwaben unter den sächsischen und fränkischen Kaisern. 917 - 1138.
  • §. 6. Die Hohenstaufenzeit.
  • II. Württemberg als Grafschaft.
  • A. Württemberg kämpft während der Verwirrung in Deutschland mit Erfolg um seine Selbstständigkeit und Vergrößerung.
  • B. Württembergs blutige Kämpfe gegen Habsburg, den niedern Adel und die Städte. Bis zur Theilung des Landes.
  • C. Württemberg getheilt und wieder vereinigt. Bis zur Erhebung zum Herzogthum.
  • III. Württemberg als Herzogthum.
  • A. Württemberg unter dem Einfluß Oesterreichs.
  • B. Württemberg unter dem Einfluß Frankreichs.
  • IV. Württemberg als (Kurfürstenthum und) Königreich.
  • A. Württemberg zur Zeit des deutschen Bundes.
  • B. Württemberg ein Glied des deutschen Reichs.
  • Register
  • Druckfehlerverzeichniß.
  • Blank page

Full text

8. 57. König Karl. Der dentsche Krieg. 229 
des Augustenburgers. So waren alle gegen Bismarck, der sich allerdings weder um 
den Beifall oder die Zustimmung der Volksvertreter, noch um die Gunst der Presse 
oder die Sympathieen des Volkes bemühte. Mit klarem Blick und starkem Willen 
arbeitete er an dem Werke der Einigung und Kräftigung Deutschlands nach innen 
und außen weiter. Die Gasteiuer Konventlon (August 1865), in'welcher 
die Verwaltung und Regierung von Schleswig an Preußen, die von Holstein 
an Oesterreich überlassen wurde, war nur ein kurzes Abkommen Oesterreichs, um 
für sich Zeit zur Vorbereltung auf den Krieg zu bekommen. Für friedliche Ver- 
ständigung war bald wenig Aussicht mehr vorhanden; die Zeitungspresse trug 
wesentlich dazu bei, durch feindselige Haltung die gereizte Stimmung zu steigern. 
Allenthalben sprach man sich in Schrift und Rede gegen Bismarck und seine Po- 
litik cufs feindseligste aus. 
Oesterreich setzte ein starkes Vertrauen in diese Stimmung des deutschen 
Volkes. Am 11. März 1866 wurde in Wien großer Kriegsrath gehalten und 
den Mittelstaaten angekündigt, daß Oesterreich eine Bundeserekutton gegen 
Preußen beantragen werde. König Wilhelm von Preußen mahnte Oesterreich, 
Bayern und Hannover dringend im Interesse Deutschlands vom Kriege ab, da 
er die Einmischung Frankreichs fürchtete. Aber Oesterreich gab nicht mehr nach; 
die von Preußen beantragte Bundesreform wurde abgewiesen. Napoleon hatte 
sich schon in das Spiel gemischt und seine Zustimmung gegeben, daß Oesterreich 
für die Abtretung Venetiens an Italien sich durch Preußisch-Schlesien entschärige. 
Dem König von Preußen aber hatte er seine Hilfe gegen das Versprechen einer 
Länderentschädigung am Rhein angeboten. Aber Preußen wollte hievon nichts 
wissen. 
In Holstein sollten durch den österreichischen Statthalter Gablenz die 
Stände einberusen werden, welche sogleich den Herzog Friedrich zum Landesherrn 
ausgerufen haben würden. Preußen wurde aber vorher absichtlich nicht darum 
befragt; denn Oesterreich wollte Preußen demüthigen. Der preußische Statt- 
halter in Schleswig, General Manteuffel, rückte schnell in Holstein ein und 
verhinderte die Zusammenkunft der Stände, worauf sich die Oesterreicher zu- 
rückzogen. 
Damit war der letzte Anlaß zum deutschen Krieg gegeben. Oesterreich 1866. 
prahlte mit einer Armee von 800,000 Mann, und doch hatte Benedek nur 
245,000 Munn, welchen es an allem fehlte. Er nahm feste Stellungen in 
Böhmen ein und verband sich mit den Sachsen. Die blutige Schlacht von 
Königgrätz oder Sadowa (3. Juli 1866) entschied das Los Oesterreichs, 
Preußens und ganz Deutschlands. Die Schmach von Olmütz war 
gerächt! 
Die Truppen der süddeutschen Staaten, Württemberg, Baden und Hessen- 
Darmstadt bildeten das achte Bundesarmeekorps und standen unter dem Ober- 
befehl des Prinzen Alerander von Hessen -Darmstadt. Sie setzten 
sich bei Frankfurt fest. Zu einem entscheidenden Schlag hätte es jedoch einer 
Vereinigung mit den Bayern bedurft. Diese wurde versäumt; zudem waren die 
verschiedenen Führer uneinlg. Als Hessen-Kassel und Hannover durch die 
Preußen erobert waren, verließ das achte Armeekorps Frankfurt und versuchte 
jetzt eine Verbindung mit den Bayern herzustellen. Aber es war zu spät; es 
hätte einen Monat früher geschehen sollen. „Die Gleichgiltigkeit gegen das
	        

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