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Privatrecht und Polizei in Preußen.

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Bibliographic data

fullscreen: Privatrecht und Polizei in Preußen.

Multivolume work

Persistent identifier:
stegemann_krieg
Title:
Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
stegemann_krieg_zweiter_band_1917
Title:
Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Zweiter Band.
Author:
Stegemann
Volume count:
2
Place of publication:
Stuttgart, Berlin
Publisher:
Deutsche Verlags-Anstalt
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Der Feldzug im Westen vom 12. September bis 15. November 1914.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Schlachtenfolge in Flandern.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Schlacht bei Ypern (zweite Phase).
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Privatrecht und Polizei in Preußen.
  • Title page
  • Rechtsvorbehalt.
  • Vorwort.
  • Inhaltsübersicht.
  • Index
  • Theil I. Umfang der polizeilichen Verfügungsmacht im Allgemeinen.
  • § 1. Die Polizeiverordnung.
  • § 2. Die Polizeiverfügung.
  • § 3. Gerichtliche Nachprüfung.
  • Theil II. Beschränkungen des Privatrechts durch die Polizei.
  • § 4. Einleitung.
  • Kapitel I. Polizei und Gewerbefreiheit.
  • Kapitel II. Polizei und Privateigenthum.
  • Kapitel III. § 25. Polizei und dingliche Rechte an fremder Sache.
  • Kapitel IV. § 26. Polizei und obligatorische Verhältnisse.
  • Alphabetisches Sachregister.

Full text

8 Umfang der polizeilichen Verfügungsmacht im Allgemeinen. 
das Gebiet der Sicherheitspolizei hinausgehen. Rosin kommt danach 
zu dem Resultat, daß das Polizeiverordnungsrecht ein delegirtes Gesetz— 
gebungsrecht practer legem sei, und daß der Schutz der bürgerlichen 
Freiheit — von der Specialgesetzgebung abgesehen — nicht durch all- 
gemeine materielle Grenzbestimmungen, sondern durch die gesetzlichen 
Formen des Erlasses, namentlich durch die Mitwirkung der Selbst- 
verwaltungskörper gewährleistet werde 1. 
Rosin haben sich — ohne selbständige Begründung — Röden- 
beck:) und v. Sarweys) angeschlossen. 
Der Eindruck der Ausführungen Rosin's ist bestechend, daß sie 
praktischen Erfolg haben werden, glaube ich nichtt); insbesondere 
wird das Oberverwaltungsgericht von seiner bisherigen Judikatur schwer- 
lich abgehen. Die Streitfrage wird also wohl eine rein theoretische 
bleiben. 
Hier muß nun Rosin ohne weiteres zugegeben werden, daß man 
bei Erlaß des Gesetzes vom 11. III. 1850 nicht daran gedacht hat, 
nur eine Anwendung vom § 10 II, 17 A.L. R. zu machen. In den 
Berathungen über das Gesetz in den beiden Kammern wurde dieser 
Paragraph garnicht erwähnt, obgleich ein Hinweis auf denselben nahe 
gelegen hätte. Wenn der Abgeordnete Kisker sich über die Grenzen- 
losigkeit der durch das Gesetz für die Ortspolizei geschaffenen Autonomie 
in Polizeistrafsachen beschwerte 5), wenn der Abgeordnete v. Ammon 
meinte, daß unter litt. i § 6 des Gesetzes alles Mögliche begriffen 
werden könne, danach auch das Unschuldigste verwehrt und selbst eine 
Kleiderordnung oktroyirt werden könne), so hätte wohl die Erwiderung 
nahegelegen, daß die auf Grund des Gesetzes erlassenen Polizei- 
verordnungen sich natürlich innerhalb der Grenzen des § 10 II, 17 A. L. R. 
zu halten hätten. Indessen von keiner Seite ist dieses oder Aehnliches 
geltend gemacht worden. Weiter muß Rosin zugegeben werden, daß 
sich die im § 6 des Polizeiverwaltungsgesetzes ausdrücklich angegebenen 
1) S. 116. 
:)Das Polizeiverordnungsrecht in Preußen mit besonderer Beziehung auf die 
Sonntagsruhe 1884, S. 14 ff. 
*:) Allgemeines Verwaltungsrecht, in Marquardsen's Handbuch S. 63 n. 3. 
4) Gegen Rosin bereits Bornhak, Selbstverwaltung Bd. 23, Sp. 17; Ver- 
waltungsbl. Bd. 17, S. 1; Rehm, krit. Vierteljahrsschr. f. Gesetzgebung u. Rechts- 
wissenschaft Bd. 38, S. 488. 
5) Vgl. Stenograph. Berichte der Ersten Kammer Bd. 5 (1850), S. 2316. 
9) Das. S. 2330.
	        

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