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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

law_collection

Persistent identifier:
stgb_nord_bund
Title:
Strafgesetzbuch für den Norddeutschen Bund.
Document type:
law_collection
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
stgb_nord_bund_1870
Title:
Strafgesetzbuch für den Norddeutschen Bund. 1870.
Volume count:
1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Albert Nauck & Co.
Document type:
law_collection_volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1870
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Index

Title:
Sachregister.
Document type:
law_collection
Structure type:
Index

Chapter

Title:
W.
Document type:
law_collection
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • A. Rußland.
  • I. Das wirtschaftliche Verhältnis zu Deutschland.
  • II. Das politische Verhältnis zu Deutschland.
  • a) Der Krimkrieg und seine Folgen.
  • b) Türkenkrieg, Panslawismus und Berliner Kongreß.
  • c) Die Entwicklung des heutigen Verhältnisses zu Deutschland.
  • B. England.
  • C. Frankreich.
  • D. Italien.
  • E. Japan.
  • Literatur-Verzeichnis.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

III. Die wichtigsten feindl. Staaten nach ihren wirtschaftl. Beziehungen usw.    67 
dem Sturze Napoleons, 1854/55, lehrte der Krimkrieg, daß gerade in der 
Ausdehnung und Ungegliedertheit der russischen Masse auch eine Schwäche 
lag, solange es kein Mittel gab, ihre aufhaltenden Wirkungen zu beseitigen. 
a) Rußland wurde im Krimkriege besiegt; es mußte der Vorberrschaft 
im Schwarzen Meer entsagen und von den Donaumündungen zurückweichen. 
Das geschah, weil ihm finanziell der Atem ausging und weil es nicht im- 
stande war, ohne Eisenbahnen gleichzeitig seine Grenze gegen Österreich zu 
sichern und nach der Krim genügend Truppen hinzuschaffen, um die verhält- 
nismäßig unbedeutenden Streitkräfte der Verbündeten vor Sewastopol vom 
russischen Boden zu vertreiben. Nikolaus I. hatte von Eisenbahnen nichts 
wissen wollen; nun besah sich Rußland den Schaden. Es lag aber nicht nur 
an den fehlenden Eisenbahnen, sondern es lag auch an der zurückgebliebenen 
wirtschaftlichen Entwicklung. Beides, die Verkehrsmängel und die wirt- 
schaftspolitische Rückständigkeit, hing eng miteinander zusammen. Trotz 
seiner großen Einwohnerzahl, die schon damals, um die Mitte des 19. Jahr- 
hunderts, zwischen 50 und 60 Millionen Menschen betrug, hatte Rußland 
einen für seine Größe nur sehr geringen Außenhandel. Es besaß endlose 
Flächen, auf denen Getreide und andere Erzeugnisse des Ackerbaues hätten 
hervorgebracht werden können, aber gerade der von Natur fruchtbarste 
Teil des Reiches, das große südrussische Schwarzerdegebiet, war überwiegend 
Steppe, weil es sehr schwierig war, Getreide, das hier gebaut wurde, 
anszuführen. Eisenbahnen gab es nicht, und die südrussischen Flüsse sind 
von jeher wenig brauchbar für den Verkehr gewesen. Auch als mit der zu- 
nehmenden Industrialisierung Mittel- und Westeuropas der Getreide- 
bedarf dort stieg, war in Rußland noch lange nicht von voller Ausnutzung 
der anbaufähigen Flächen die Rede. Andere Werte als Bodenerzeugnisse 
hatte das rückständige Rußland aber nicht zu bieten, und da, wo die Aus- 
fuhr mangelhaft ist, auch die Einfuhr sich nur schlecht entwickeln kann, so 
blieben der Handelsverkehr, der durchschnittliche Volkswohlstand und die 
finanzielle Leistungsfähigkeit des Staates geringer, als seiner Masse ent- 
sprach. Der Mangel an Geld in der Staatskasse ist seit Peters des Großen 
Tagen einer der Hauptgründe dafür gewesen, daß Rußland auf Grund seiner 
überlegenen Menschenmassen nicht noch ganz anders um sich griff. 
Mach dem Krimkriege zog Rußland unter Alexander II. die Folge- 
rungen aus dem, was es erfahren hatte. Man befreite die Bauern von der 
Leibeigenschaft und versuchte auch noch einige andere Schritte auf der Bahn 
innerer Reformen, um die geistigen Kräfte des Volkes in Bewegung 
zu bringen; vor allem aber fing man an, Eisenbahnen zu bauen. Bald zeigte 
sich, wie große wirtschaftspolitische Folgen der Eisenbahnbau hatte. Die 
Getreideerzeugung stieg, und mit ihr die Ausfuhr. Das hatte eine entsprechend 
starke Belebung der Einfuhr zur Folge. Die Bahnbauten erforderten die 
Einfuhr von zahlreichen Baustoffen; bald entstanden Fabriken, und eine 
russische Großindustrie bildete sich. Die großen Schätze an Steinkohle und 
Naphtha in Südrußland und im Kaukasusgebiete dienten ebenfalls dieser 
Entwicklung. Infolge der allgemeinen Steigerung des Wirtschaftslebens 
war es möglich, auswärtige Anleihen in wachsendem Maße aufzunehmen 
5*
	        

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