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Meyers Fach-Lexika; Lexikon der deutschen Geschichte.

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Bibliographic data

fullscreen: Meyers Fach-Lexika; Lexikon der deutschen Geschichte.

Monograph

Persistent identifier:
triepel_interregnum_1892
Title:
Das Interregnum.
Author:
Triepel, Heinrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
C. L. Hirschfeld
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1892
Scope:
127 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Eine staatsrechtliche Untersuchung.

Chapter

Title:
II. Dogmatisches.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Full text

456 
suiten zu seiner vornehmsten Aufgabe ge- 
macht und vereinigt Männer der verschie- 
densten politischen Richtungen, Liberale, 
wie die beiden Reichensperger und der ver- 
storbene Mallinckrodt, Geistliche, wie Ma- 
junke und früher Ketteler und Moufang, 
Anhänger des Welfenhauses, wie Windt- 
horst, und süddeutsche Partikularisten, 
- aus Bayern, in sich. Das Or- 
gan der Partei ist die seit 1. Jan. 1871 
erscheinende »Germania«. Ihrer Zahl 
(mehr als 100 Mitglieder), Einigkeit und 
rücksichtslosen Taktik hat es die Partei zu 
danken, daß sie in dem Kampf gegen die 
Regierung, die fast von allen übrigen Par- 
teien unterstützt wurde, nicht unter ceen ist. 
Zeven (Kloster-Z.), Marktflecken in 
der preuß. Landdrostei Stade, Kreis Ro- 
tenburg, historisch merkwürdig durch die 
Kapitulation der hannöverschen 
Armee, welche in dem ehemaligen Bene- 
diktinerkloster mit den Franzosen 8. Sept. 
1757 abgeschlossen wurde. Das hannö- 
versche Kontingent sollte jenseit der Elbe 
im Lauenburgischen Quartier nehmen, 
die Hilfstruppen deutscher Kleinstaaten 
in ihre Heimat zurückkehren. 
Zieten (Ziethen), Hans Joachim 
von, preuß. Reitergeneral, geb. 18. Mai 
4699 auf Wustrau in der Grafschaft Rup- 
pin, trat 1714 in die preußische Armee 
und machte 1735 den Feldzug am Rhein 
gegen die Franzosen mit. Unter Fried- 
rich d. Gr. war er bei der Reorganisa- 
tion der Reiterei hervorragend beteiligt 
und erwarb sich schon in den beiden Schle- 
sischen Kriegen durch manche rühre Reiter- 
that einen berühmten Namen. Beim Aus- 
bruch des Siebenjährigen Kriegs wurde 
er zum Generalleutnant ernannt, focht 
bei Prag, Kollin und Leuthen mit Aus- 
seichmung und ermöglichte den Sieg bei 
iegnitz über Laudon, indem er das öster- 
reichische Hauptheer beschäftigte. Auf dem 
Schlachtfeld ernannte ihn der König zum 
General der Kavallerie. Seine größte 
Waffenthat ist der Sieg bei Torgau, wo 
die Entscheidung durch ihn vornehmlich 
herbeigeführt wurde. Nach dem Frieden 
lebte 5ól# abwechselnd in Berlin und Wust- 
rau und genoß die besondere Gunst des 
Königs. Er starb 26. Jan. 1786 in Ber- 
Zeven — Zollverein, Deutscher. 
lin. Ihm wurde von Friedrich Wilhelm II. 
ein Standbild in Berlin (auf dem jetzi- 
gen Wilhelmsplatz) errichtet. 
Ziska von Tkocnow, Johann, Feld- 
ler der Hussiten, geb. "( zu Trocnow 
im böhmischen Bezirk Budweis), lebte in 
seiner Jugend am Hof Wenzels, zog spä- 
ter dem Deutschen Orden gegen Polen und 
Litauen zu Hilfe und focht in der Schlacht 
bei Tannenberg(1410) mit. Dann kämpfte 
er im ungarischen Heer gegen die Türken 
und 1415 auf seiten der Engländer in der 
Schlacht bei Azincourt gegen die Fran- 
zosen. Tech Böhmen zurückgekehrt, schloß 
er sich 1419 der extremen Partei der Hus- 
siten, den Taboriten, an, besiegte 1420 
den Kaiser Siegmund bei der Vorstadt 
Wyschehrad und 1421 das deutsche Kreuz- 
heer bei Prag auf dem Berg, der seitdem 
Ziskaberg heißt. Sein entscheidender Sieg 
bei Deutsch-Brod (1422) sicherte den Hus- 
siten das überzericht. Obgleich auf bei- 
den Augen erblindet, führte er doch noch 
das hussitische Heer gegen den Feind. Da- 
neben bekämpfte er die gemäßigtere Rich- 
tung in Böhmen und wütete mit Grau- 
samkeit besonders ###n die Kalirtiner. 
Er starb 11. Okt. 1424 an der Pest. 
ollverein, Deutscher, die zwischen 
mehreren deutschen Staaten, zunächst im 
Anschluß an Preußen, zustande gekom- 
mene Vereinigung, welche unter Zugrunde- 
legung des preußischen Zollsystems im 
Innern des Vereinsgebiets alle Zollschran- 
ken beseitigte und nur an den Außengren- 
zen Zölle für gemeinsame Rechnung erhob, 
die nach der Einwohnerzahl unter die ein- 
elnen Vereinsstaaten verteilt wurden. 
er Z. trat 1. Jan. 1834 ins Leben und 
umfaßte zunächst 18 deutsche Staaten, 
denen sich 1835 Hessen-Oomburg, Baden 
und Nassau, 1836 Frankfurt, 1 58 Wal- 
deck, 1842 Braunschweig, Lippe und Luxem- 
burg, 1854 und 1852 Hannover und Ol- 
denburg anschlossen. Fortan gehörten dem 
Z. sämtliche deutsche Staaten, mit Aus- 
nahme Osterreichs, der beiden Mecklen- 
burg und der Hansestädte, an. Die Ereig- 
nisse des Jahrs 1866 hatten eine Uungee 
staltung des Zollvereins zur Volge m 
8. Juli 1867 wurde zwischen dem Nord- 
deutschen Bund als einem einheitlichen
	        

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