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Die Landständische Verfassungsurkunde für das Großherzogtum Baden.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Landständische Verfassungsurkunde für das Großherzogtum Baden.

Monograph

Persistent identifier:
verfassungsurkunde_grossherzogtum_baden
Title:
Die Landständische Verfassungsurkunde für das Großherzogtum Baden.
Place of publication:
Griesbach
Publisher:
C. F. Müllersche Hofbuchhandlung
Document type:
Monograph
Collection:
baden
Publication year:
1904
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Introduction

Author:
Großherzog zu Baden, Herzog zu Zähringen, Landgraf zu Nellenburg, Graf von Hanau, etc., Carl
Document type:
Monograph
Structure type:
Introduction

Contents

Table of contents

  • Die Landständische Verfassungsurkunde für das Großherzogtum Baden.
  • Introduction
  • I. Von dem Großherzogthum und der Regierung im Allgemeinen (§§. 1 - 6).
  • II. Staatsbürgerliche und politische Rechte der Badener und besondere Zusicherungen (§§. 7 - 25).
  • III. Ständeversammlung, Rechte und Pflichten der Ständeglieder (§§. 26 - 52)
  • IV. Wirksamkeit der Stände (§§. 53 - 67).
  • IVa. Von den Anklagen gegen die Minister (§§. 67a - 67g)
  • V. Eröffnung der Ständischen Sitzungen, Formen der Berathungen (§§. 68 - 83).

Full text

Carl. 
von Gottes Gnaden Großherzog zu Baden, Herzog zu Zähringen, Landgraf zu Nellenburg, Graf von 
Hanau, etc. 
vom 22. August 1818 
aktuelle Version vom 24. August 1904 (CGVBl. S. 330) 
Als Wir bereits im Jahr 1816 Unsern Unterthanen wiederholt bekannt machten, dem 
Großherzogthum eine Landständische Verfassung geben zu wollen, so hegten Wir den Wunsch, und 
die Hoffnung, daß sämmtliche Bundesglieder über eine umabänderliche, wesentliche Grundlage 
dieser allen deutschen Völkern zugesicherten Einrichtungen übereinkommen und nur im 
Entwicklung der aufgestellten Grundsätze ein jeder einzelner Staat seinen besonderen Bedürfnissen, 
mit Rücksicht auf bestchende Verhältnisse, folgen möchte. 
Da sich jedoch, nach den letzten, über diesen Gegenstand bey dem Bundestage abgelegten 
Abstimmungen der Zeitpunkt noch nicht bestimmt vorausschen läht, in welchem die Gestaltung der 
Ständischen Verfassung einen Gegenstand gemeinschaftlicher Berathungen bilden dürfte. so schen 
Wir Uns nunmehr veranlaßt, die Unsern Unterthanen gegebene Zusicherung auf die Art und Weise 
in Erfüllung zu setzen, wie sie Unserer innem freyen und festen Ueberzeugung entspricht. 
Von dem aufrichtigsten Wunsche durchdrungen, die Bande des Vertrauens zwischen Uns und 
Unserm Volke immer fester zu knüpfen, und auf dem Wege, den Wir hierdurch bahnen, alle Unsre 
Staats-Einrichtungen zu einer höhern Vollkommenheit zu bringen, haben Wir nachstehende 
Verfassungsurkunde gegeben, und versprechen feierlich für Uns und Unsre Nachfolger, sie treulich 
und gewissenhaft zu halten und halten zu lassen. 
I. Von dem Großherzogthum und der Regierung im Allgemeinen 
S l. Das Großbherzogthum bildet einen Bestandtheil des deutschen Bundes. 
S5 2. Alle organischen Beschlüsse der Bundes-Versammlung, welche die verfassungsmätßigen 
Verhältnisse Deutschlands oder die Verhältnisse deutscher Staatsbürger im Allgemeinen betreffen, 
machen einen Theil des badischen Staatsrechts aus, und werden für alle Classen von 
Landesangehörigen verbindlich, nachdem sie von dem Staatsoberhaupt verkündet worden sind. 
S 3. Das Grobherzogthum ist untheilbar und unveräuberlich im allen seinen Theilen. 
S 4. Die Regierung des Landes ist erblich in der großherzoglichen Familie nach den Bestimmungen 
der Declaration vom 4d. October 1817, die als Grundlage des Hausgesetzes einen wesentlichen 
Bestandtheil der Verfassung bilden und als wörtlich in gegenwärtiger Urkunde auflgenommen 
betrachtet werden soll. 
5 5. Der Grobherzog vereinigt in Sich alle Rechte der Staatsgewalt, und übt sie unter den in dieser 
Verfassungsurkunde testgesetzten Bestimmungen aus. 
Seine Person ist heilig und unverletzlich. 
ö. Das GroBherzogthum hat eine ständische Verfassung. 
II. Staatsbürgerliche und politische Rechte der Badener und besondere 
Zusicherungen 
S 7. Die staatsbürgerlichen Rechte der Badener sind gleich in jeder Hinsicht, wo die Verfassung 
nicht namentlich und ausdrücklich eine Ausnahme begründet. 
Die großherzoglichen Staatsminister und sämmtliche Staatsdiener sind für die genaue Befolgung 
der Verfassung verantwortlich. 
Ss S. Alle Badener tragen ohne Unterschied zu allen öffentlichen Lasten bey. Alle Befreyungen von 
directen oder indirecten Abgaben bleiben aufgehoben. 
§ O. Alle Staatsbürger, ohne Unterschied der Rellgion, haben zu allen Civll- und Militairstellen und 
Kirchenämtern gleiche Ansprüche. Abzug des Lastenkapitals im Kataster der direkten Steuern auf 
mindestens zweimalhunderttausend 
Mark veranschlagt ist, kann durch Entschliebßung des Großherzogs die vererbliche Berechtigung zur
	        

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