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Deutschland und der Weltkrieg.

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Bibliographic data

fullscreen: Deutschland und der Weltkrieg.

Monograph

Persistent identifier:
verordnungen_einrichtung_gerichte
Title:
Die Verordnungen und Verfügungen über die Einrichtung deutsche Gerichte in Flandern und Wallonien.
Publisher:
Staatsdruckerei
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1918
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Deutschland und der Weltkrieg.
  • Title page
  • Rechtlicher Hinweis.
  • Vorwort.
  • Inhaltsübersicht.
  • I. Deutschlands Stellung in der Welt.
  • Deutschland und das Weltstaatensystem.
  • 1. Deutschlands historisch-politischer Aufbau.
  • 2. Charakter der deutschen Weltpolitik gegenüber dem Imperialismus unserer Gegner.
  • 3. Deutschlands auswärtige Beziehungen seit 1871.
  • Der Geist der deutschen Kultur.
  • Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft.
  • Die deutsche Kolonialpolitik.
  • Das deutsche militärische System, verglichen mit dem französischen, englischen und russischen.
  • Die deutschen Institutionen und der Geist des öffentlichen Lebens.
  • II. Deutschlands Bundesgenossen.
  • Österreich-Ungarn.
  • Die Türkei.
  • III. Die Machtpolitik unserer Gegner.
  • Die Machtpolitik Englands.
  • Die Machtpolitik Frankreichs.
  • Belgien und die großen Mächte.
  • Rußland und der Panslawismus.
  • Die Rolle Serbiens.
  • Die Großmächte in Ostasien.
  • IV. Vorgeschichte und Ausbruch des Weltkrieges.
  • Die Vorgeschichte des Krieges.
  • Der Ausbruch des Krieges.
  • Anhang: Die Neutralität Belgiens.
  • V. der Geist des Krieges.
  • Krieg und Menschlichkeit.
  • Kultur, Machtpolitik und Militarismus.
  • Der Krieg und das Völkerrecht.
  • Der Sinn des Krieges.
  • Werbung über Schriften des Verlags B.G. Teubner in Leipzig und Berlin.

Full text

  
40 atto Hintze 
BRußland konnte man die Nolle nicht vergessen, die einst Aikolaus I. 
in Deutschland gespielt hatte; und man glaubte Anspruch auf Hilfs- 
leistungen Deutschlands bei den Ausdehnungsbestrebungen und Macht- 
wünschen Rußlands zu haben, deren Anerkennung und Befriedigung 
das Reich allmählich in ein Verhältnis der Abhängigkceit, ja der Dienst- 
barkeit gebracht haben würde. Die Haltung Österreichs im Krimkricge 
und die alte, durch die Verdrängung der Donaumonarchic aus Deutsch- 
land und Stalien neuerdings noch verstärkte Rivalität in der Frage 
des Einflusses auf dem Balkan gab BRußland eine feindselige Rich- 
tung gegen Österreich; und davon ging seit 1876 einc fortschreitende 
Trübung des Verhältnisses zwischen Deutschland und Rußland aus. 
Bismarck war von der Aberzeugung durchdrungen, daß ein starkes 
ÖOsterreich-Ungarn auch für ODeutschland, der wachsenden russischen 
Macht gegenüber, eine Lebensnotwendigkeit sei. Man weiß aus seinen 
„Gedanken und Erinnerungen“, wie er 1876 dem russischen Plan eines 
Vernichtungskrieges gegen Österreich entgegengetreten ist, wie dann dar- 
auf dic russische Regierung sich mit der österreichischen verständigte und 
das Gewitter sich von den Karpathen nach dem Balkan verzog. Aber 
auch auf dem Berliner Kongreß hat Bismarck nicht so gehandelt, wie 
die russischen Freunde es glaubten erwarten zu dürfen. Bismarck ver- 
gleicht Rußland mit einer anspruchsvollen Dame, die von ihrem Ver- 
ehrer verlangt, daß er ihre unausgesprochenen Wünsche errate und er- 
fülle. Was Rußland erwartete, war, daß Deutschland das Gewicht 
seiner Antorität mit Nachdruck für die russischen Ansprüche in die Wag- 
schale werfen sollte, um ihm eine Vorherrschaft auf der Balkanhalbinsel 
zu verschaffen, die seine Macht auf eine sehr gefährliche Weise gesteigert 
haben würde, während Deutschland selbst dadurch in eine sehr schicfe 
Lagc zu den anderen Alächten geraten wärc. Bismarck beguügte sich 
bekanntlich mit der Rolle des ehrlichen Maklers und ließ es geschehen, 
daß durch den Widerspruch Englands die Ausführung des Friedens 
von San Stefano verhindert und seine Revision zugunsten der Türkei 
durchgesetzt wurde. RNußland war abermals, wie im Krimkrieg, in seiner 
Siegeslaufbahn gegen die Türkei aufgehalten worden. Sein Gegensatz 
zu England, der in gewissem Sinne die Achse der Weltpolitik im 
19. Jahrhundert gewesen ist, wie im 18. Jahrhundert der Gegensatz zwi- 
schen Frankreich und England, gewann eine gefährliche Schärfe und 
dußerte sich in dem Vordringen Rußlands in Asien in der Nichtung 
auf die Grenzen Indiens. Aber zugleich hatte anuch die Frcundschaft 
zwischen Rußland und Deutschland einen Riß erhalten, der sich wohl 
vorübergehend verkleben, aber nicht von Grund aus heilen ließ. Bis- 
 
	        

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