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Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

Monograph

Persistent identifier:
voigt_geschichte_brandenb_preuss_staat_1878
Title:
Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
Author:
Voigt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Ferd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung Harrwitz & Goßmann
Document type:
Monograph
Collection:
preussen
Publication year:
1878
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
IX. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
A. Die Kurfürsten vor der Reformation.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
1. Friedrich I. 1415-1440.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Belehnung Friedrich's.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten und dritten Auflage.
  • Inhalt.
  • Introduction
  • Deutsche und Slawen.
  • Die Slawenstämme.
  • Die Karolinger.
  • I. Gründung der Nordmark.
  • König Heinrich gegen die Polaben.
  • Markgraf Gero.
  • Wendische Marken.
  • Die Wenden.
  • Religion der Wenden.
  • Bisthümer im Wendenlande.
  • II. Die ältesten Markgrafen der Nordmark. 965-1134.
  • Abfall der Nordmark.
  • Die Markgrafen.
  • III. Die Markgrafen von Brandenburg aus dem Hause Anhalt. 1134-1319.
  • Die Anhaltiner.
  • 1. Albrecht der Bär. 1134-1170.
  • Brandenburg reichsunmittelbar.
  • Der Wendenfürst Jaczo.
  • Wiederherstellung der Bisthümer.
  • 2. Otto I. 1170-1184.
  • 3. Otto II. 1184-1205.
  • Lehnsauftrag an Magdeburg.
  • 4. Albrecht II. 1205-1220.
  • Kampf mit Pommern.
  • 5. Johann I., 1220-1266, und Otto III. , 1220-1267.
  • Erwerb des Barnim und Teltow.
  • Alte und neue Lande.
  • Krieg mit Magdeburg und Halberstadt.
  • Pommersche Verhältnisse.
  • Neue Erwerbungen.
  • 6. Die letzten anhaltinischen Markgrafen. 1267-1319.
  • Erwerbung von Coburg und Landsberg.
  • Verhältnis zu Magdeburg.
  • Brome, Lüchow und Wesenberg.
  • Abtretung von Stargard.
  • Kämpfe um Pomerellen.
  • Kämpfe mit Meißen.
  • Streitigkeiten mit den Bischöfen.
  • IV. Innere Zustände der Mark unter den Askaniern.
  • Der Adel.
  • Dörfer und Städte.
  • Abgaben.
  • Der Hof.
  • Das Recht.
  • Das Münzwesen.
  • Die Bürgerschaft.
  • Handel.
  • Die Geistlichkeit.
  • Hospitäler.
  • V. Das Interregnum in der Mark. 1319-1323. Die Prätendenten.
  • VI. Die bayerschen Markgrafen. 1323-1373.
  • 1. Ludwig I. der Aeltere 1323-1351.
  • 2. Ludwig II. der Römer. 1351-1365. 3. Otto der Faule. (1351) 1365-1373.
  • VII. Die Luxemburger. 1373-1415,
  • 1. Wenzel. 1373-1378.
  • 2. Siegmund. 1378-1397 u. 1411-1415 Kurfürst von Brandenburg.
  • 3. Jobst. 1397-1411 Kurfürst von Brandenburg.
  • 4. Johann. (1378) 1388-1396 Herr der Neumark, in der Ober- und Nieder-Lausitz.
  • VIII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den bayerschen und luxemburgischen Markgrafen.
  • Die Städte.
  • Das Münzwesen.
  • Der Adel.
  • Die Geistlichkeit.
  • IX. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • Abstammung der Hohenzollern.
  • A. Die Kurfürsten vor der Reformation.
  • 1. Friedrich I. 1415-1440.
  • Tridentiner Concil.
  • Belehnung Friedrich's.
  • Streitigkeiten mit Bayern.
  • Hussitenkriege.
  • Aussterben der Askanier in Sachsen.
  • Streitigkeiten mit den Nachbarn.
  • Die Hussiten vor Bernau.
  • Kaiserwahl.
  • 2. Friedrich II. mit den eisernen Zähnen, Kurfürst. 1440-1470. Friedrich der Fette, Markgraf. 1440(7)-1463.
  • 3. Albrecht Achilles. 1470-1486.
  • 4. Johann Cicero. 1486-1499.
  • 5. Joachim I. Nestor. 1499-1535.
  • X. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten vor der Reformation.
  • Raubwesen.
  • Die Städte.
  • Die Geistlichkeit.
  • Kriegswesen.
  • Das Münzwesen.
  • Wissenschaften.
  • XI. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • B. Die Kurfürsten nach der Reformation.
  • XII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten nach der Reformation.
  • das Kriegswesen.
  • Die Landstände.
  • Das Creditwesen.
  • Prinzessinnen-Steuer.
  • Der Adel.
  • Die Städte.
  • Gerichtsbarkeit. Zünfte.
  • Gewerbe und Handel.
  • Zölle und Abgaben.
  • Das Münzwesen.
  • Kunst und Wissenschaft.
  • Kirchenzucht.
  • Aberglauben.
  • Schwelgerei und Vergnügungen.
  • XIII. Die Könige von Preußen.
  • 1. Friedrich als Kurfürst III. von 1688-1701, als König I. von 1701-1713.
  • 2. Friedrich Wilhelm I. 1713-1740.
  • XIV. Preußen als Großmacht.
  • 3. Friedrich II. der Große. 1740-1786.
  • 4. Friedrich Wilhelm II. 1786-1797.
  • 5. (4). Friedrich Wilhelm III. 1797-1840.
  • XV. Preußen seit 1840.
  • 6. Friedrich Wilhelm IV. 1840-1861.
  • 7. Wilhelm I. (seit 1861).
  • Anhang.
  • A. Größe des Staates.
  • B. Stammtafeln.
  • Darstellung der territorialen Entwicklung des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Blank page

Full text

Friedrich in der Mark. 117 
Barnim hart heim; Strausberg wurde nicht nur erobert, sondern auch 
von den Pommern besetzt gehalten. Nur mit Hülfe von Sachsen und 
Mecklenburg-Stargard gelang es, die Pommern zurückzudrängen, und 
Friedrich brachte es zu Costnitz bei König Siegmund dahin, daß der- 
selbe über Otto und Casimir von Pommern-Stettin die Acht aussprach 
und alle Nachbarn der Mark zur Vollstreckung derselben aufforderte. 
Das hatte dann die Wirkung, das die Pommern zu Neustadt- 
Eberswalde sich 1415 zu einem Frieden bequemten und dem Diel- 
rich v. Quitzow ihren Schutz entzogen, der sich in Folge dessen zum 
Herzog Ulrich von Mecklenburg-Stargard begab. Darauf kehrte 
Friedrich im October 1415 nach der Mark zurück, nahm in Berlin 
die Erbhuldigung der Stände an und durchreiste die einzelnen Städte 
des Landes, um sich von ihnen und den Mannen huldigen zu lassen. 
Ueberall beeiferte man sich, ihn prächtig aufzunehmen; man bewilligte 
selbst eine außerordentliche Bede, um seine Geldnoth zu heben, und 
Friedrich suchte seinerseits diese Liebe, mit der man ihm von allen 
Seiten entgegenkam, durch Gnaden-Erweisungen aller Art zu ver- 
gelten. Kein Schloß oder sonstiges größeres Lehen wurde an fränkische 
Ritter vergeben, sondern nur an Märker, und selbst die ihm früher 
feindlich gesinnten Adligen suchte er durch Milde und Freigebigkeit 
für sich zu gewinnen. Wichard v. Rochow z. B. erhielt Golzow wie- 
der, Gebhard von Alvensleben Schloß und Vogtei Gardelegen, ja er 
wurde sogar zum Hauptmann der Altmark ernannt; Caspar Gans 
v. Putlitz wurde nach 2½ jähriger Gefangenschaft freigegeben 2c. 
Etwa 7 bis 8 Monate verweilte Friedrich in der Mark, dann kehrte 
er nach Costnitz zurück, wo er, wie bereits erzählt, 1417 die feierliche 
Belehnung der Mark empfing. 
Diesem erfreulichen Beginn seiner Herrschaft, bei welchem das 
Land wieder aufzuathmen anfing, entsprach leider nicht der weitere 
Verlauf der Dinge. Die Gewalt der Umstände war stärker als der 
redliche Wille und die Klugheit und die Kraft, die Friedrich nach allen 
Seiten hin entwickelte. Gerade das, daß er das Land in kürzester 
Zeit beruhigt und gesichert hatte, und daß er bemüht war, dem Lande 
wo möglich den alten Umfang und das alte Ansehen zu verschaffen, 
dessen es sich zur Zeit der ruhmwürdigen askanischen Herrschaft er- 
freut hatte, erweckte ihm Feinde von allen Seiten. Daß es ihm nicht 
gelang, sie niederzuwerfen, lag an verschiedenen Dingen. Zunächst 
waren es die geringen Geldmittel, welche ihm überall hindernd ent- 
gegen traten und ihn häufig nöthigten, Anleihen zu machen und Güter 
zu verpfänden oder wohl gar zu verkaufen, wodurch seine an und für 
sich geringe Kraft noch mehr geschwächt wurde, so daß er, zumal bei 
der mangelhaften Kriegführung der damaligen Zeit, immer wieder auf 
Unterhandlungen beschränkt war, die, wenn auch noch so klug von ihm 
geleitet, doch nur theilweise zum Zwecke führten. Ein anderer Uebel- 
stand, durch den die Mark schwer zu leiden hatte, war, daß er durch 
seine vielfache anderweitige Thätigkeit verhindert wurde, persönlich die 
Regierung in der Mark zu führen, und dieselbe deshalb Statthaltern
	        

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