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Deutsches Wörterbuch. Dritter Band R-Z. (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Wörterbuch. Dritter Band R-Z. (3)

Monograph

Persistent identifier:
wegener_impf_friedhof_1912
Title:
Impf-Friedhof.
Author:
Wegener, Hugo
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Luise Wegener
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1912
DDC Group:
Gesundheit/Medizin
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Eine Auflistung vom Todesfällen aus Impfschäden ( † ) und Impfschäden.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
47. Bayreuth. 1910.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Wörterbuch.
  • Deutsches Wörterbuch. Dritter Band R-Z. (3)

Full text

1239 
so hat sein ganzes wesen sich verschoben Geibel 
1, 232; vom Denken: sein kopf, verstand hat sich ver- 
schoben; hat sich dir was im kopf verschoben? Goethe 
Faust 1; — zeitlich hinausschieben: einc reise, ein ge 
schäft, die erörterung einer angelegenheit versebieben; 
er verschob seine ankunft bis auf die mildere jahres- 
zeit; noch verschob ichs, ihn so tödtlich zu verwunden 
Schiller Karl. 2, 11. — verschieden, j. verscheiden. 
— Verschiedenheit, f. verschiedene, unterschiedliche Art, 
im 15. Ih. verscheidenheit Germ. 29, 408; nach ver- 
schiedenheit der umstände; verschiedenheiten in der 
behandlung der eingunge Freytag Erinn. 243. — 
verschiedentlich, aus rerschiedenlich (die Verneinung 
unverscheidenlich bei Frisch), auf verschiedene, mehr- 
fache Art: die art seines todes wird verschiedentlich 
angegeben Leffing 6, 285; es wird verschiedentliches 
gemunkelt Platen Treue um Treue 3; dafür ver- 
schiedlich, diversus, varius, es wird verschiedlich ge- 
sprochen, vorie dieitur Stein bach (gebildet wie unter- 
schiedlich); dasz verschiedlich uber diese geschichte glos- 
sirt wird Wieland Aristipp 1, 28. — verschießen, mbd. 
verschiczen, intranf., in hastiger Bewegung verlaufen: 
dos regenwasser ver#scheuszt nicht so balde Jer. 18, 11; 
von Farben, abblassen: dieses blau verschieszt leicht; 
das chrenkleid ch es verschossen ist Lessing Nath. 
1,. 3; in seinom verschossenen schlafrocke Freytag 
Soll 1, 277; in salscher Richtung hinschießen, Ausdruck 
der Bienenzüchter: der weiser verschieszt, wenn er in 
einen unrechten Stock fliegt Adelung; der Jäger: jagd- 
bund verschieszt, verirrt sich im Jagen; der prack was 
verschieden — verschlafen. 
auf einem hirschengespor gur rerschossen Wickram 
Goldsad. F3; davon in neckischer bildlicher Spr.: in 
eine verschossen sein, In heftiger blinder Liebe befangen; 
der junge herr ist aber auch rein in sie verschossen 
Hauff 12, 137; hier auch refl.: die bhunde haben sich 
verschossen Adelung, und bildlich: kurz in alles (alle 
Schülerinnen). verschieszet sich ein mensch, der ein 
klavierlehrer ist JPaul uns. Loge 1, 102; auch all- 
gemein — sich irren: da du dich gar verschossen Gün- 
tber 199; — trans. Geschosse versenden: meinest du, 
er verschiesze sic (die Pfeile) vom bogen? Herder 
Terpsichore 31, 17; da ich eben den tag noch keine 
Datrone verschossen batte Schiller Ränb. 2, 3; schie- 
fend verbrauchen: alle seine kugeln, sein pulver ver- 
schieszen; wann sic die frische junggefiderte pfeil ver- 
schossen haben Garg. 114; als Redensart: man mus- 
sein pulver nicht zu zeitig verschieszen; den schutzen 
geld zu verschieszen geben (Adelung,), damit den 
Schießaufwand zu bestreiten; — verschicszen in tech- 
nischer Spr.: im Bergbau gezimmer verschieszen, vor 
dem Einbrechen des Erdreichs oder Gesteins verwahren; 
arme ciner welle verschieszen, sie gehörig einschneiden; 
bei Schiffszimmerlenten verschieszen der bohlen, wenn 
die Beplanlung eines Schisses aus ungleich langen 
Bohlen zusammengesetzt wird; der Maler verschieszt 
larben, wenn er sie unmerklich in einander übergehen 
läßt und abschwächt; bei Buchdruckern columnen rer- 
schieszen, unrichtig ordnen. — verschiffen, zu Schifse 
verführen, waren, güter; einen wein, den mau ver- 
schillte Ranke Päpste 1, 380. — verschimmeln, sich 
mit Schimmel überziehen: eszwarcn verschimmeln, ver- 
schimmeltes brot; verschimmelte munzen; übertragen, 
vou Menschen: ich musz bald an einen andein ort, 
oder ieh verschimmle Hölty 262.— verschimpfen, mhd. 
verschimpfen, höhnend bespotten: ihr verschimpftet 
wich! da habt ihrs nun Schiller Räub. 5, 1. — ver- 
schimpfieren, mit Malel versehen: das mädel ist ver- 
schimpfiert auf ihr lehenlang Kab. 1, #. 
Verschlacken, zu Schlacken umbilden: verschlackte 
lava; das eisen verschlackt sich leieht Adelung. — 
verschlafen, mhd. versläsen, schlafend verbringen, dic 
nacht, scin halbes leben; schlafend überwinden, seinen 
1240 
hunger, kummer; wenn druckend heisz aus westen der 
schwule landwind weht, verschläfst du . die glut Frei- 
ligrath 1, 90; schlafend verfäumen: den eisenbahnzug, 
eine reisc, ein geschüft; durch Trägheit vernachlässigen: 
einen handel verschlafen, hinlissig lassen hingon, lieder- 
lich und faul in einer sach sein Maaler; dasz sie 
(eine Frau) im ubrigen nichts verschlafen wurde Simpl. 
2, 45; wirklich handelt der mensch lieber nuch der 
regel: wer waget, gewinnet. als dasz er einen reizenden 
vortheil verschlasen sollte Möser Phant. 2, 50; refl.: 
sogar die magd schien sich heute zu verschlusen Storm 
zwei Nov. 96; Part. verschlafen, in Folge des Schlasens 
noch träge: ich trat balb verschlafen in die kuhle luft 
hinaus Eichendorff Tang. 23; (als ich mir) die ver- 
schlasenen augen rieb Gandy Erz. 27.— Verschlag, m. 
Handlung des Verschlagens, landschaftlich = Verlauf 
und Nutzen davon Adetung; in Salzwerken Prüsung 
des Salzes in Bezug auf feine Ertragsfähigkeit Jacobs- 
son; Kranlheitserscheinung: er liegt an einem verschlage 
zu bette; abgetrennter kleinerer Raum: eilte . durch 
einige stube , günge und verschläge Goethe W. Meister 
3, 10; bei der Artillerie verschlag. der auf Pulver und 
Kugel gesetzte Werg= oder Strohpfropf. — verschlagen, 
mhd. verslahen, t) transitiv, schlagend zumachen, schließen, 
füsser, kisten; fenster mit brettern; (würden) die weg 
Terschlagen und verspert werden Aventin 1, 393; 
refl. sich verschlugen 508, verschanzen und so verbergen: 
(ich) verschlug mich in den wald Simpl. 1, 174; schla- 
gend absondern, einen raum, ein gelas:; schlagend aus 
der Nichtung treiben, einen ball; der sturm hat das 
schiff verschlagen; einst .. verschlug mich der sturm 
ans ufer der insc! Goethe Epist. 1, 60; (wenn nicht 
ein Sturm) beide theile (der Flotte) hin und wieder 
verschlagen hutte Schiller 4,156; frei: in eine gegend, 
ein land verschlagen werden; nicht ins reich der phan- 
tasien verschlagen Rückert Liebesfr. 3, 52; er ist hier 
wic aus einer andern welt zu uns verschlagen Freytag 
Wald. 3, 1; schlagend verbrauchen, durchbringen: und 
Solt ich zehen murk verschlagen Garg. 177; abschlagen, 
verwehren: die nabelspeis den weibern verschlagen 3t1; 
abtreiben, hindern: sich ein gluck, scine kundschaft ver- 
schlagen; das mädc! . . verschlägt mir um end einen 
wackern chrbaren schwiegersohn Schiller Kab. 1, 1; 
refl.: verschlügt sich eine gute aussicht nach der andern 
EKönig an Lessing 1772; — mannigsach in technischer 
Spr.: bei Jägern einen hund, durch vieles Schlagen 
verderben; im Bergwerk die eisen, bei der Arbeit auf 
dem Gestein stumpf machen; im Salzwerk ptannen, 
Löcher in ihnen slicken; sole verschlagen, auf ihre Er- 
tragsfähigkeit prüfen; im Münzwesen munze verschlagen, 
als zu geringhaltig verrusen, auch umprägen; bei Tuch- 
machern tuch, durch Aufdrücken eines Stempels für 
wminderwertig erklären; weidmännifch auch refl.: schus: 
verschlägt sich, irrt ab, verwundetes wild hat sich ver- 
schlagen, ist an einen unbekannten Ort geraten, u. a. 
2) intrans., von Kranlheiten, wie schlagend berühren und 
lähmen; volkömäßig er hat verschlgen auf die fusze, 
tann nicht gehen, auf die drust, holt schwer Atem; häufig 
von Tieren, ein pferd verschlägt, bat verschlagen, ein 
verschlagencs pferd; eine arznei verschlägt, greift bei 
einer Krankheit durch; bei dem kranken will kein heil- 
mittel mebr verschlugen; übertragen: etwas verschlägt 
nichts, hat keinen Einfluß; was verschlügt es deun 
ihm, ob er dic karolin frisch ans der munze, oder vom 
banquier bekommt Schiller Kab. 1, 5; da verschlügt 
es mir gar nichts. zebn nächte binter einander kein 
auge zuzuthun Heyfe 4, 318; dafür mit perfönlichem 
Acc.: das verschlägt mich nicht viel Gellert Loos 
4, 5; ohne persönliche Beziehung: bitten und klagen 
verschluzen hier gar nichts: — verschlagen, von Flüfsig- 
leiten, die hohen Kälte= oder Wärmegrade verkieren: wir 
vwollen das wasser erst. berschlugen lassen; nur verschla- 
Verschlag verschlagen. 
—
	        

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