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Deutsches Kolonialblatt. I. Jahrgang, 1890. (1)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Deutsches Kolonialblatt. I. Jahrgang, 1890. (1)

Monografie

Persistenter Identifier:
wegener_impf_friedhof_1912
Titel:
Impf-Friedhof.
Autor:
Wegener, Hugo
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Herausgeber:
Luise Wegener
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1912
DDC-Sachgruppe:
Gesundheit/Medizin
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Eine Auflistung vom Todesfällen aus Impfschäden ( † ) und Impfschäden.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
161. Stuttgart.
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Kolonialblatt.
  • Deutsches Kolonialblatt. I. Jahrgang, 1890. (1)
  • Titelseite
  • Leerseite
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Namen-Verzeichniß.
  • Stück Nummer 1. (1)
  • Stück Nummer 2. (2)
  • Stück Nummer 3. (3)
  • Stück Nummer 4. (4)
  • Stück Nummer 5. (5)
  • Stück Nummer 6. (6)
  • Stück Nummer 7. (7)
  • Stück Nummer 8. (8)
  • Amtlicher Theil.
  • Nichtamtlicher Theil.
  • I. Personal-Nachrichten.
  • II. Verkehrs-Nachrichten.
  • III. Verschiedene Mittheilungen.
  • Spende für die evangelische Mission in Kamerun.
  • Spenden für die katholische Mission in Ost-Afrika.
  • Prophylaktische Anwendung des Chinin.
  • Der Deutsche Frauenverein für Krankenpflege in den Kolonien.
  • Die Deutsch-Südwestafrikanische Kompagnie.
  • Das Namaqualand, dessen Bewohner und wirthschaftliche Verhältnisse.
  • Die Post- und Telegraphen-Einrichtungen in den deutschen Schutzgebieten.
  • IV. Litterar. Besprechungen.
  • V. Litteratur-Verzeichniß.
  • Anzeigen.
  • Stück Nummer 9. (9)
  • Stück Nummer 10. (10)
  • Stück Nummer 11. (11)
  • Stück Nummer 12. (12)
  • Stück Nummer 13. (13)
  • Stück Nummer 14. (14)
  • Stück Nummer 15. (15)
  • Stück Nummer 16. (16)
  • Stück Nummer 17. (17)
  • Stück Nummer 18. (18)

Volltext

1 
—.— 
Umstand zuschreiben, daß die Rehobother 
Bastards schon seit Generationen in naher 
Verwandtschaft heirathen. Ob die auffallend 
vielen Sterbefälle an Krämpfen bei den 
Kindern, 28,90 pCt. aller Sterbefälle, auch hier- 
aus resultiren, weiß ich nicht. So viel steht 
fest, daß die Schwindsucht bei den übrigen im 
Lande verstreut lebenden Bastards, die oft 
Namagquaweiber heirathen, sehr viel seltener 
auftritt, obgleich sie sehr viel ärmer sind. 
Allerdings stehen sie auch nicht auf der hohen 
Kulturstufe, welche die Rehobother sich durch 
ihr Fernhalten von den Namaquas bewahren. 
In Bethanien ist die christliche Gemeinde 
ziemlich ebenso groß wie in Rehoboth, auch 
hier finden Ehen in der Verwandtschaft statt, 
aber doch seltener, weil oft Frauen aus anderen 
Gemeinden geheirathet werden, der ganze Stamm 
auch größer ist, ich schätze ihn weit über 2000, 
vielleicht noch über 3000 Seelen. Wir finden 
in Bethanien eine erheblich größere Zahl Ge- 
burten und weniger Schwindsucht, es wären 
auch bei weitem weniger Sterbefälle gewesen, 
wenn die Schlacht bei Neu-Barmen im Jahre 
1880 nicht 31 Männer dahingerafft hätte, 
darunter den tüchtigen und tapferen Häuptling. 
Auffallend geringer ist die Sterblichkeit unter 
den Kindern in Bethanien, nur 10 in 8 Jahren 
gegen 33 in Rehoboth. 
(Fortsetzung solgt.) 
Die Post- und Telegraphen-Einrichtungen in den 
deutschen Schutzgebieten. 
(Auszug aus einem Vortrage des Direktors im 
Reichspostamt Sachse auf der Hauptversammlung 
der deutschen Kolonialgesellschaft in Röln , 
30. Juni d. J. 
am 
Der erfreuliche Aufschwung, welchen die 
Kolonialbewegung in Deutschland während des 
etzten Jahrzehnts genommen, und die dadurch 
hervorgerufene Vermehrung der deutschen 
Handelsniederlassungen in überseeischen Ge- 
bieten, hat der Reichs-Post= und Telegraphen- 
verwaltung naturgemäß die Aufgabe zugewiesen, 
den neu hervorgetretenen Verkehrsbedürfnissen 
gerecht zu werden und das Band zwischen 
Kolonie und Mutterland fester zu knüpfen. 
Die Erfüllung dieser Aufgabe ist angestrebt 
worden durch thunlichste Verbesserung der 
Postdampsschiffsverbindungen, durch Einrichtung 
eines eigenen Postwesens in den wichtigeren 
Schutzgebieten und durch deren Einbeziehung 
in den Geltungsbereich des Weltpostvereins. 
Den ersten Anlaß zur Einrichtung deutscher 
Postanstalten in überseeischen Orten hat die 
Eröffnung der deutschen Postdampfschiffs- 
98 
□ 
  
  
  
9 
– 
verbindungen mit Ostasien und Austra- 
lien geboten. Die Vorgeschichte dieser letzteren 
hochbedeutsamen Errungenschaft liegt außerhalb 
des Rahmens der heutigen Besprechung. 
Indem ich mich zu den eigentlichen 
deutschen Schutzgebieten wende, beginne 
ich, obwohl der Zeitfolge nach Kamerun das 
Vorrecht gebührte, mit Deutsch-Neuguinea. 
Dort sind seit dem 1. Januar 1888 in Finsch- 
hafen, wo die Verwaltung für das Schutz- 
gebiet ihren Sitz hat, ferner in Konstantin- 
hafen, Hatzfeldhafen, Kerawara und vom 
Dezember 1889 ab in Stephansort am 
Augusta-Flusse Kaiserliche Postagenturen in Wirk- 
samkeit getreten. Die Verwaltung derselben 
erfolgt unter Verantwortlichkeit der Neuguinca- 
Kompagnie durch die jeweiligen Stationsvor- 
steher. 
Die Postverbindung des Schutzgebiets 
mit Europa war anfänglich in der Weise her- 
gestellt, daß die Linie der British-India-Steam- 
Navigation-Company, welche jede vierte Woche 
von London nach Brisbane in Oucensland 
durch die Torresstraße fährt, bis zu dem 
qucensländischen Hafen Cooktown benutzt 
wurde, woselbst die Post etwa 10 Tage nach 
dem Abgange von Berlin eintraf. In Cook- 
town wurde die Post von einem Dampfer der 
Neuguinea-Kompagnie übernommen, welcher sie 
in weiteren 5 Tagen nach Finschhafen brachte. 
Seit April 1889 aber ist die Verbindung 
dahin abgeändert, daß die Post für Deutsch- 
Neuguinea in Genna jede sechste Woche den 
Dampfern der Gesellschaft Nedderland, 
welche von Amsterdam nach Batavia und 
Soerabaya fahren, zugeführt und in Soera- 
baya von den Kompagnie-Dampfern übernommen 
wird. Die Beförderung von Berlin bis Finsch- 
hafen dauert etwa 55 Tage. 
Neuerdings beabsichtigt die deutsche 
Dampfschiffs-Rhederei in Hamburg 
eine direkte Dampferlinie von Hamburg nach 
Niederländisch-Ostindien zu errichten. Ob diese 
Linie wenigstens bis Batavia zur Post- 
beförderung mit Vortheil wird benutzt werden 
können, unterliegt noch der Erwägung. 
Der Anschluß des Schutzgebiets an das 
internationale Telegraphennetz ist in der 
Weise hergestellt, daß die Kaiserlichen Post- 
  
agenturen die bei ihnen aufgegebenen Tele- 
gramme mit der nächsten Schiffsgeiegenheit 
dem Postamt in Soerabaya übersenden und 
von dort die für Neuguinena bestimmten Tele- 
gramme mit der Briefpost erhalten. 
Nachdem die Marschall-Inseln unter 
deutschen Schutz gestellt waren, ist in dem 
Hauptorte Jalnit seit dem 1. Oktober 1888 
eine Postagentur errichtet worden, welche für
	        

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