Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen. Erster Teil. Deutsche Geschichte bis 1648. (1)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen. Erster Teil. Deutsche Geschichte bis 1648. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
Weltkrieg_1914
Title:
Der Weltkrieg 1914.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
weltkrieg_1914_1
Title:
Der Weltkrieg 1914. Band 1.
Volume count:
1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Reichsverlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Imprint

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Imprint

Contents

Table of contents

  • Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen.
  • Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen. Erster Teil. Deutsche Geschichte bis 1648. (1)
  • Title page
  • Meinem Vater.
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur vierzehnten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Aus der Urzeit unseres Volkes.
  • II. Aus der Zeit der großen Völkerwanderung.
  • III. Aus der Zeit der Merowinger und Karolinger.
  • IV. Aus der Zeit der drei großen deutschen Kaiserhäuser.
  • V. Aus den Jahrhunderten des ausgehenden Mittelalters.
  • VI. Aus der Reformationszeit.
  • VII. Aus der Zeit des großen Krieges.
  • 116. Die Jesuiten.
  • 117. Rudolfs II. Majestätsbrief.
  • 118. Der Prager Fenstersturz.
  • 119. Die Tillysche Soldateska in Braunschweig-Wolfenbüttel.
  • 120. Disziplin im Heere Wallensteins.
  • 121. Wallenstein vor Stralsund.
  • 122. Die deutschen Fürsten gegen Wallenstein.
  • 123. Beschluß der deutschen Expedition in der schwedischen Reichsratsitzung vom 3. November 1629.
  • 124. Eroberung und Zerstörung Magdeburgs.
  • 125. Die Schlacht bei Lützen.
  • 126. Eine schwedische Stimme zu Wallensteins Fall.
  • 127. Erlebnisse des Pfarrers Martin Bötzinger im 30jährigen Kriege.
  • 128. Eine Äußerung deutschvölkischen Empfindens während der Friedensunterhandlungen.
  • 129. Die Bestimmungen des Westfälischen Friedens.
  • 130. In Deutschland nach dem 30 jährigen Kriege.
  • 131. Hexenverfolgungen.

Full text

— 196 — 
7. Entsaget also, geliebteste Brüder, soviel als möglich, gänzlich eurem 
Willen, übergebt und opfert freiwillig eurem Schöpfer in seinen Dienern 
die Freiheit, die er selbst euch verliehen hat. Haltet es für keine geringe 
Frucht eurer Willensfreiheit, daß es euch gestattet ist, sie demjenigen, von dem 
ihr sie empfangen habt, durch den Gehorsam vollkommen zurückzugeben 
8. Darum ist es auch sorgfältig zu verhüten, daß ihr jemals den Willen des 
Oberen (den ihr für den göttlichen halten müsset) nach dem eurigen zu drehen 
suchet; denn dies hieße nicht, euren Willen dem göttlichen gleichförmig machen, 
sondern den göttlichen Willen nach der Richtschnur des eurigen lenken wollen und 
die Ordnung der göttlichen Weisheit umkehten 
9. Wer sich aber Gott gänzlich hinopfern will, der muß außer dem Willen 
auch den Verstand (und dies ist die dritte und höchste Stufe des Ge- 
horsams) zum Opfer bringen, so daß er nicht nur dasselbe wolle, sondern 
auch dasselbe urteile, wie der Obere und dessen Urteile das seinige unterwerfe, 
inwieweit ein gehorsamer Wille den Verstand dazu zu bewegen vermag .. Denn 
da der Gehorsam eine Art von Brandopfer ist, durch welches sich der ganze 
Mensch ohne irgendeinen Vorbehalt vollständig seinem Schöpfer und Herrn durch 
die Hände seiner Diener im Feuer der Liebe opfert, und da er eine vollkommene 
Verzichtleistung ist, durch welche der Ordensmann freiwillig allen seinen Rechten 
entsagt, um der göttlichen Vorsehung durch die Führung der Oberen zur Leitung 
und zum Besitze freiwillig sich hinzugeben, so kann nicht geleugnet werden, daß 
der Gehorsam nicht bloß die Ausführung, daß jemand die Befehle vollziehe, und 
den Willen, daß er es gern tue, sondern auch das Urteil in sich begreift, daß 
alles, was der Obere anordnet und für gut findet, auch dem Untergebenen nicht 
nur als recht, sondern auch als wahr erscheine, inwieweit, wie ich gesagt habe, der 
Wille durch seine Kraft den Verstand zu beugen vermag 
18. Das letzte Mittel, den Verstand zu unterwerfen, das sowohl leichter und 
sicherer ist, als auch bei den heiligen Vätern üblich war, besteht darin, daß ihr 
bei euch selbst die Überzeugung festhaltet, alles, was immer der Obere befiehlt, 
sei der Befehl und der Wille Gottes; und gleichwie ihr allem, was der katholische 
Glaube lehrt, sogleich mit ganzem Herzen beizustimmen bereit seid, so sollt ihr 
auch zur Vollziehung dessen, was immer der Obere sagt, durch eine 
Art blinden Dranges des zu gehorchen begierigen Willens ohne alle 
Untersuchung angetrieben werden 
117. 
Rudolfs II. Mcjestätsbrief. 
1609. 
Fundort: Joh. Chr. Lünig, Teutsches Reichsarchiv. Partis speclalls continuatio I. Leipzig 1711. 
S. 122. XCVII. 
Wir, Rudolf II.,tun kund zu ewigem Gedächtnis mit diesem Brief aller- 
männiglich: Nachdem alle drei Stände unseres Königreichs Böheimb, die den 
Leib und das Blut des Herrn Jesu Christi unter beiderlei Gestalt empfangen 
bei dem .. Landtag, bei uns, als König in Böheimb, in aller Demut und Unter- 
tänigkeit dieses gesucht, damit sie bei der gemeinen böheimischen, von etzlichen 
augsburgisch genannten ...Konfession und freien Exereitio ihrer christlichen 
Religion sub utraque ungehindert männiglich gelassen.., so haben wir aus könig- 
licher Macht in Böheimb die Stände sub utraque mit diesem unseren Majestäts-
	        

Downloads

Downloads

The entire work or the displayed page can be downloaded here in various formats.

Full record

METS METS (entire work) PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.