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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
Weltkrieg_1914
Title:
Der Weltkrieg 1914.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
weltkrieg_1914_1
Title:
Der Weltkrieg 1914. Band 1.
Volume count:
1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Reichsverlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Der Krieg mit England!
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • A. Rußland.
  • I. Das wirtschaftliche Verhältnis zu Deutschland.
  • II. Das politische Verhältnis zu Deutschland.
  • a) Der Krimkrieg und seine Folgen.
  • b) Türkenkrieg, Panslawismus und Berliner Kongreß.
  • c) Die Entwicklung des heutigen Verhältnisses zu Deutschland.
  • B. England.
  • C. Frankreich.
  • D. Italien.
  • E. Japan.
  • Literatur-Verzeichnis.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

70. Dr. Paul Rohrbach 
fremdung des Russentums gegenüber Deutschland. Mit Not und Mühe 
und schließlich nur durch die Unterstützung Rumäniens gelang es der russischen 
Armee, die Türken zu besiegen. Die Früchte des Sieges aber konnte Ruß- 
land nicht voll behaupten. Die Absicht war, einen russischen Vasallenstaat 
Großbulgarien zu schaffen, der von der Donau bis ans Ägeische Meer reichte, 
ganz Mazedonien umfaßte und von der Türkei in Europa nur ein kleines 
Stück am Marmarameer und getrennt davon ein zweites in Albanien übrig- 
ließ. Dem trat England kräftig entgegen, unterstützt von Österreich, das 
sich durch einen so gewaltigen russischen Machtzuwachs bedroht fühlte. Rußland 
besaß weder militärisch noch finanziell die Kraft, um nach dem schlecht ge- 
führten und erschöpfenden Türkenkriege noch den Kampf mit England und 
Österreich-Ungarn aufzunehmen. Die öffentliche Meinung aber, die die 
Regierung in den Krieg von 1877 gedrängt hatte, suchte trotzdem alle 
Schuld für den mangelbaften Ausgang auf dieselbe Regierung zu laden. 
Aus dieser Verlegenbeit rettete sich der russische Staatskanzler, Fürst 
Gortschakow, indem er Bismarck bat, eine europäische Konferenz zur Schlich- 
tung der Friedensfrage zu berufen. Deutschland verstand seinerseits seine 
Rolle auf dieser Konferenz, eben dem Berliner Kongreß von 1878, als „ehr- 
licher Makler“ und als Freund Rußlands, das 1870/71 durch seine wohlwollende 
Neutralität unsern Sieg über Frankreich gefördert hatte. Hierfür war die 
Rechnung allerdings schon dadurch beglichen, daß wir nach dem siebziger 
Kriege Rußland zur Befreiung von den demütigenden Hindernissen ver- 
halfen, die ihm nach dem Krimkrieg auf dem Schwarzen Meere auferlegt 
worden waren. Ausgeschlossen war es für uns nur, um Rußlands willen 
einen Krieg mit England zu führen; wie hätten wir das auch 1878 anfangen 
sollen? Die russische Politik sah wohl voraus, daß Deutschland auf dem 
Kongresse nicht in der Lage sein würde, das Kongreßprotokoll ebenso zu 
gestalten, wie den Dorfrieden von San Stefano, in dem sich die Türken 
mit dem russischen Großbulgarien wohl oder übel einverstanden erklärt hatten. 
Dann aber, wenn Deutschland „versagte“", so war nichts einfacher, als die 
ganze Schuld an dem mangelhaften Ausgange des Orientkrieges von der 
Regierung abzuwälzen und Deutschland aufzulegen. „Alles wäre gut ge- 
gangen, wenn nicht Deutschland undankbarerweise das vertrauende Rußland 
in Berlin verraten hätte!“ Diese Formel wurde sofort nach dem Kongreß 
im russischen Volke ausgegeben. 
c) Vor die Wahl zwischen Rußland und Österreich-Ungarn gestellt, mußte 
Bismarck, wie er schrieb, „für Osterreich optieren“ und das deutsch-öster- 
reichische Bündnis durch die Hinzunahme Italiens zum Dreibund erweitern. 
Er versuchte außerdem noch, eine besondere Beziehung zwischen Deutschland 
und Rußland festzuhalten, doch war dieses verwickelte Verhältnis nach 
seinem Abgange nicht länger möglich. Dem Dreibunde gegenüber entstand 
der Zweibund zwischen Frankreich und Rußland. Die französische Politik 
ging dieses Verhältnis zu Rußland ein, um endlich ein Unterpfand für die 
Revanchehoffnungen der Nation zu bekommen; in Rußland gab es für das 
Bündnis mit Frankreich zwei ganz verschiedene Beweggründe. Die deutsch- 
feindliche Kriegspartei hoffte mit Frankreich zusammen dahin zu gelangen,
	        

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